Meldungen von RRO Radio Rottu Oberwallis |
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Eine Haaranalyse des Luchses, der Mitte Januar oberhalb von Sitten einen deutschen Touristen angegriffen hatte, hat nichts ergeben. Die Walliser Behörden bleiben überzeugt, dass es sich um einen Luchs handelte. Die Glaubwürdigkeit des Touristen war in den Medien angezweifelt worden. Grund: Es gibt keinen Beleg eines Besuches im Spital von Sitten, obwohl der Mann behauptete, er sei dort behandelt worden. Um Licht in die Sache zu bringen, hatte die kantonale Jagdbehörde die Haaranalyse veranlasst. Sie will nun die Aussagen des deutschen Touristen überprüfen, sobald er wieder im Wallis ist. >>> Da hat wohl jemand einen Bären aufgebunden: >>> Luchs-Auge sei wachsam! 31.01.2001 Ja zu Europa Am 4. März heisst eine der Volksinitiativen "Ja zu Europa". Mit der Initiative wird verlangt, dass sofortige Beitrittsverhandlungen für in die EU aufgenommen werden. Laut einer Umfrage von RRO halten sich im Oberwallis die Befürworter und die Gegner der Initiative gleichermassen die Wagschale. Ob die Initiative angenommen wird oder nicht, kann man noch nicht genau sagen. >>> Da fehlt ein Stück in der Überschrift: >>> Ja zu Europa - aber NEIN zur EU ?! 31.01.2001 Oberwalliser Wetter Am Mittwoch bleibt es im ganzen Wallis recht sonnig. Die Temperaturen klettern am Nachmittag im Rhonetal auf 1 Grad Celsius. In der Höhe weht ein kalter Nordwind. 30.01.2001 Oberwalliser Wetter Die Nebelobergrenze liegt bei ca. 1500 Meter Darüber zeigt sich trotz einzelnenSchleierwolken mehrheitlich die Sonne. Unter dem Nebel bleibt es im Oberwallis trüb und kalt. Am Nachmittag sind stellenweise Lücken im Hochnebel möglich, zur Auflösung kommt es aber nicht. Die Temperaturen liegen am nachmittag um den Gefrierpunkt. 28.01.2001 Das Oberwalliser Wetter Ein schöner Wintertag mit blauem Himmel 28.01.2001 9 Rettungseinsätze der Air Zermatt Am vergangenen Wochenende wurde die Air-Zermatt zu neun Rettungseinsätzen aufgeboten. Dabei handelte es sich um acht Skiunfälle. Die Verletzten Skifahrer wurden in die Spitäler nach Visp und Brig geflogen. Bei einem Einsatz handelte es sich um eine dringende Verlegung ins Berner Inselspital. 27.01.2001 Belalp Hexe 2001 Am Samstag war die Belalp wieder fest in Hexen-Hand. 1300 Skifahrer nahmen an der 19. Ausgabe der Belalp-Hexen- Abfahrt teil. Sieger auf der 6.5 Kilometer langen Strecke wurde Pius Kälin vom SC Trachslau. Er konnte sich somit den Titel des Hexenmeisters sichern. >>> Herzlichen Glückwunsch! 27.01.2001 Das Oberwalliser Wetter Es ist wechselnd bewölkt mit gelegentlichem Niederschlag. Die Tageshöchsttemperaturen sind bei 4 Grad. 26.01.2001 Golfplatz Leukerfeld wird gebaut In den nächsten Tagen werden die nötigen rechtlichen Schritte unternommen, damit die Aktienzeichnung stattfinden kann. Der Baubeginn ist auf anfangs März geplant. Gebaut wird eine 18-Loch Anlage, ein Masterplatz. Die Kosten belaufen sich auf rund 6,5 Millionen Franken. Die jährlichen Unterhaltskosten werden auf rund 1,4 Millionen voranschlagt. Geplant sind 7 Jahresstellen inkl. Direktion. 26.01.2001 Lawine fordert einen Verletzten Am Freitag nachmittag wurde oberhalb von Orsieres ein Bergführer von einer Lawine erfasst. Er war mit zwei Tourenskifahrer in der Region Val Ferret unterwegs als sich die Lawine löste. Die zwei Gäste lösten über Natel direkt den Alarm aus und begannen unverzüglich mit der Suche nach dem Bergführer. Er wurde wenig später gefunden, reanimiert und mittels Helikopter ins Spital geflogen. Es besteht keine Lebensgefahr für den Bergführer. 26.01.2001 Bauernhäuser des Kantons Wallis Im Rahmen umfangreicher Forschungs- und Publikationsarbeiten über Bauernhäuser in der ganzen Schweiz, erschien 1985 der erste dem Wallis gewidmete Band mit dem Titel: Das Land, der Holzbau, das Wohnhaus. Dieses Werk wurde jetzt durch einen zweiten Band ergänzt. Dieser beschäftigt sich mit Steinbauten und Vielzweckbauten in unserem Kanton. Der Verfasser des Werks ist Roland Flückiger-Seiler. 26.01.2001 / 08:54 / Bau wird verschoben Die Lauchneralpbahnen AG müssen die geplante Bahn auf den Hockenhorngrat erneut um ein Jahr verschieben. Nach der Einsprache von pro Natura blieb dem Verwaltungsrat keine Wahl. Von Seiten des Bundesamtes liegt die Bewilligung bereits seit November 2000 vor. Zuvor hatte man auch mit dem Schweizerischen Landschaftsbund Regelungen bezüglich Umweltschutz getroffen. Nun soll der Bau der Gondelbahn im Mai 2002 beginnen. Die Saisoneröffnung ist für Dezember 2002 geplant. 26.01.2001 Neubrück kann wieder bewohnt werden Dies ist die Kernaussage des geologischen Berichts, welcher kürzlich zum Fall Beiterbach erschien. Die zuständigen Gemeindebehörden hatten bis jetzt mit der Instandstellung der Infrastruktur zugewartet. Laut Geologen handelte es sich beim Muhrgang in Neubrück um ein "Jahrhunderterreignis" welches sich in diesem Masse kaum wiederholen dürfte. 26.01.2001 Oberwalliser Wetter Es ist abwechslungsweise bewölkt mit einigen sonnigen Abschnitten. Mögliche Regenschauer am Nachmittag. Die Tageshöchsttempratur beträgt 6 Grad. In den Bergen mässiger Südostwind. 25.01.2001 Hexenabfahrt auf verkürzter Strecke Die Hexenabfahrt von diesem Jahr wird morgen Samstag nicht auf der Originalstrecke durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen haben die Organisatoren beschlossen, die Abfahrt auf einer verkürzten Strecke auszutragen. Der Start ist auf 2900m, das Ziel auf der Kühmatte auf 2000m. 25.01.2001 40-Tönner auch in der Schweiz Seit Anfang des Jahres rollen in der Schweiz die 40-Tönner. Die Öffnung der Strassen für die schweren Brummer geschah reibungslos. Die Nachfrage nach Fahrbewilligungen ist aber sehr klein. Die 40-Tönner dürfen auf allen Hauptverkehrsachsen fahren. Gesperrt sind für die schweren Brummer aber einige Pässe darunter Susten, Furka, Klausen und Grimsel und verschiedene Brücken. 25.01.2001 Oberwalliser Wetter Zu Beginn ist es schön, dann ziehen allmählich aus dem Westen Wolken auf. Am Nachmittag kommt es erneut zu Niederschlägen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1200 Meter. 24.01.2001 Neues Servicecenter in Brig ? Am Mittwoch wurde in Brig ein Vorprojekt betreffend Konzeption und Realisation eines Informations- und Gäste-Servicecenters für den Tourismus im Oberwallis vorgestellt. Ziel des Projekts ist eine Erhöhung der Dienstleistungsqualität gegenüber den Gästen im Oberwallis. Gemäss dem Briger Tourismusdirektor Beat Pfammatter haben die Standortgemeinde Brig sowie auch die Walliser Transportunternehmungen (BVZ, FO, Postauto Brig - Oberwallis) ihre finanzielle und operative Mitwirkung im Projekt bereits zugesagt. Nun gehe es an die operative Umsetzung des Servicecenters. 23.01.2001 Oberwalliser Wetter Am Morgen ist es stark bewölkt und zeitweise Regen, die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 und 1400 Metern. Am Nachmittag aus Westen Aufhellungen und meist trockenes Wetter. Die Temperatur beträgt milde 5 bis 9 Grad. 22.01.2001 Oberwalliser Wetter Am Morgen ist es noch bewölkt, im Verlauf des Tages bleibt es sonnig und trocken. Temperaturen zwischen 4 und 6 Grad. 21.01.2001 Ja zu Europa? Die CVP-Schweiz und die CSP-Schweiz haben am Samstag überraschend die Ja-Parole zur Initiative "Ja zu Europa" herausgegeben. Am 4. März wird über die eidgenössische Initiative abgestimmt werden. Erste Reaktionen aus der Oberwalliser Bevölkerung haben bei einer nicht repräsentativen Umfrage ergeben, dass die Basis diesmal nicht unbedingt der Parteiführung folgen wird. Beinahe einstimmig erfolgten die Voten: "Es ist noch viel zu früh." 15.01.2001 Das Wetter im Oberwallis Heute erwartet uns ein sehr schöner sonniger Wintertag. Die Temperaturen steigen auf kühle 3 Grad. 14.01.2001 Tödlicher Snowboardunfall Der belgische Snowboarder, der am Samstag in eine Lawine geraten war, ist an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der 30-Jährige war abseits der markierten Pisten im Skigebiet Chandolin unterwegs gewesen und hatte die Lawine selbst ausgelöst. Der Unfall hatte sich kurz vor 15 Uhr auf rund 2400 Metern über Meer ereignet. Knapp eine Stunde später konnte der Mann von den Suchtrupps bewusstlos geborgen werden. Er wurde in sehr kritischem Zustand in ein Spital transportiert. Gemäss Polizeiangaben erlag er noch am Samstag Abend seinen schweren Verletzungen. 14.01.2001 Snowboarder aus Lawine geborgen Ein belgischer Snowboarder ist am Samstag abseits der markierten Pisten im Skigebiet Chandolin in eine selber ausgelöste Lawine geraten. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Der Unfall ereignete sich um 14.45 Uhr auf rund 2400 Metern über Meer. Das 50 Meter breite und 100 Meter lange Schneebrett begrub den 30-Jährigen unter sich. Knapp eine Stunde später konnte der Mann von den Suchtrupps bewusstlos geborgen werden. Gemäss Polizeiangaben ist sein Zustand sehr kritisch. 13.01.2001 See von St-Léonard wird geschlossen Der Zutritt zum unterirdischen See von St. Léonard wird während des ganzen Jahres gesperrt. Im Eingangsgewölbe der meistbesuchten Grotte der Schweiz sei Ende des vergangenen Jahres ein Riss entdeckt worden, sagte Patrick Nanchen, Betreiber der Grotte. Aus Sicherheitsgründen habe man beschlossen, die Grotte umgehend zu schliessen. Ein Geologe soll nun mögliche Risiken beurteilen. Resultate werden für Februar oder März erwartet. Die Besuchersaison hätte im April begonnen. Jedes Jahr besuchen rund 130 000 Personen den unterirdischen See. 13.01.2001 Das Wetter im Oberwallis In der Talebene ist es neblig, trüb und nass. Die Temperatur in Visp beträgt 7 Grad. Ab rund 1400 Meter nebelfrei und trocken. 05.01.2001 Lawinengefahr Von Mittwoch bis Donnerstagnachmittag sind in der Westschweiz rund 10 cm Schnee gefallen. In den übrigen Regionen betrug der Neuschneezuwachs weniger als 10 cm. Es besteht am ganzen Alpennordhang erhebliche Lawinengefahr. In allen Gebieten, vor allem im Unterwallis und am westl. Alpennordhang sind in Kammlagen neue, labile Triebschneeansammlungen entstanden. Diese sind noch ungenügend mit der Altschneeoberfläche verbunden. Die Zusatzbelastung eines einzelnen Wintersportlers genügt, um in triebschneebeladenen Steilhängen Lawinen auszulösen. 05.01.2001 Das Wetter im Wallis Schon am Morgen verdichtet sich die Bewölkung über dem Wallis, letzte Aufhellungen sind höchstens noch im Goms möglich. Tagsüber bleibt es vom Genfersee bis zum Grimsel stark bewölkt. Ab Mittag setzt aus Südwesten Regen ein, zuerst im Unterwallis und in den Walliser Südtäler, gegen Abend fallen auch im Oberwallis Niederschläge, oberhalb von 1500 Meter in Form von Schnee. In der Höhe weht ein kräftiger Süd- bis Südwestwind. 04.01.2001 Schulen von Brig-Glis gehen ans Netz Die Schulen von Brig-Glis führen die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ein. Dazu wurden zwei Konzepte ausgearbeitet; einerseits die Informatisierung der Primarschulen Brig-Glis, anderseits die Informatisierung der Orientierungsschule Brig-Glis. Das ganze Projekt kostet rund 1,5 Millionen Franken und soll in rund 4 Jahren abgeschlossen sein. Die Vernetzung der Schulen von Brig-Glis soll als Beispiel für andere Oberwalliser Schulen dienen. 04.01.2001 Das Wetter im Wallis Bereits am Morgen ist es bewölkt bis bedeckt mit dichten Schichtwolken und nur wenigen föhnigen Aufhellungen im Goms. Spätestens ab Mittag setzt im Unterwallis sowie in den südlichen Walliser Alpen Regen, oberhalb, 900 bis 1200 Metern Schneefall ein, der später auch das Rhonetal erfasst. Abends folgt aus Westen bereits wieder Wetterberuhigung. 03.01.2001 Rekord im CD-Dauermixen Nach 98 Stunden im CD-Dauermixen kommt der Ried-Briger Roli Werlen ins Guinessbuch der Rekorde. Der Rekord lag bis jetzt bei 60 Stunden. DJ Roli wollte eigentlich 100 Stunden erreichen, aber sein Körper konnte die Strapazen nicht mehr ertragen. Nach 4 Tagen und 2 Stunden musste er mit Verdacht auf Thrombose und Lungenentzündung ins Spital eingeliefert werden. Er sei stolz auf seinen Rekord, sagte der 25-jährige DJ Roli gegenüber RRO. Trotzdem würde er es nicht noch einmal versuchen. 02.01.2001 Erfolgreicher Saisonstart Die Stationen im Oberwallis verzeichnen einen guten Start in die Wintersaison. Vorallem am Silvester kam es teilweise zu einem Grossandrang in den Skigebieten. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als über die Feiertage der Sturm Lothar für ein grosses Manko in den Kassen sorgte, können sich die Stationen heuer nicht beklagen. Sowohl das Wetter als auch die hervorragenden Pistenverhältnisse haben zahlreiche Touristen ins Wallis gelockt. 02.01.2001 Das Wetter im Oberwallis Im ganzen Sendegebiet ist es bedeckt und windig. Die Temperatur in Visp liegt bei 9 Grad. 01.01.2001 Das Wetter im Oberwallis Strahlend schön und kalt. Die Temperatur in Visp beträgt -4 Grad. Ab 1500 Meter werden Temperaturen von -10 Grad gemessen. 31.12.2000 Weiterhin Lawinengefahr in den Alpen Nach den Schneefällen der vergangenen drei Tage herrscht in der Schweiz am Alpenhauptkamm erhebliche Lawinengefahr. Ab dem Neujahrstag rechnet das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) mit einem deutlichen Anstieg der Gefahr. Im Wallis, Mittelbünden und Engadin sind 5 bis 20 cm Schnee gefallen. Der Neuschnee sei durch die tiefen Temperaturen sehr locker und meist ungebunden, schreibt das SLF in seinem Lawinenbulletin. Am Alpenhauptkamm vom Matterhorn bis zum San Bernardino-Pass herscht erhebliche Lawinengefahr. Die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb von rund 2500 Metern. Touren und Variantenabfahrten erfordern lawinenkundliches Beurteilungsvermögen, schreibt das SLF. 29.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Im ganzen Sendegebiet ist es bedeckt. In den Bergen teilweise leichter Schneefall. Die Temperatur in Visp beträgt 4 Grad. 28.12.2000 Suche wieder aufgenommen Die Suche nach den drei Personen, die nach dem Bruch einer Druckleitung bei Nendaz von den Erdmassen in den Tod gerissen wurden, ist wieder aufgenommen worden. 14 Helfer und eine Baumaschine sind im Einsatz. Weil Schneefälle erwartet werden, mussten zudem Lawinenschutzmassnahmen ergriffen werden, wie der Chef des Krisenstabs mitteilte. Die beiden Schneisen, welche die Erdrutsche in die Landschaft rissen, erhöhten die Lawinengefahr. 28.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Im Oberwallis ist es wechselnd bewölkt. Die Schneefallgrenze ist zwischen 500 und 700 Meter. 23.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Im ganzen Oberwallis sehr sonniges Wetter bei Tageshöchsttemperaturen um 3 Grad. 22.12.2000 Weihnachtsfeier in Simplon Dorf Auf Wunsch von Pfarrer Josef Sarbach trafen sich in der Turnhalle von Simplon Dorf die Einwohner der beiden Gmeinden Gondo und Simplon Dorf zur traditionellen Altersweihnacht. Der anlass wurde von den Schulkindern gestaltet. Letztmals sass man hier am 14. Oktober in den Abendstunden nach der furchtbaren Katastrophe zusammen. Die Feier stand im Zeichen der Hoffnung und eines Neubeginns. 22.12.2000 Gute Pisten- und Schneeverhältnisse Die Wintersportorte im Wallis, Berner Oberland und in Graubünden melden derzeit meist gute bis sehr gute Pisten. Mehrheitlich aber erst ab Höhen von rund 1500 Metern über Meer. Dieser Tage nimmt eine ganze Reihe weiterer Wintersportanlagen ihren Betrieb auf. Dort, wo der Schnee nicht ganz ausreicht, sind Beschneiungsanlagen und Pistenbauer am Werk. Auch viele Wanderwege und Schlittelbahnen sind fertiggestellt. 22.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Auch heute: Strahlend schön bei 4 Grad. 20.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Heute erwartet uns ein traumhafter Wintertag. Trotz hoher Wolkenfelder ist es schön bei einer Temperatur von höchstens 5 Grad. 19.12.2000 Neue Dienstleistungen in Brig Die SBB wollen in den kommenden drei bis fünf Jahren alle Telefon- und Internet-Dienstleistungen für die Reisenden im neuen Contact Center zentralisieren. Die Tätigkeiten des Centers reichen von telefonischen Auskünften überAbonnementserneuerungen bis hin zum Verkauf von Fahrausweisen und Reisearrangements. Bis Ende 2001 nehmen rund 60 Personen ihre Arbeit in diesem SBB- Dienstleistungszentrum in Brig auf. Bis zum Endausbau im Jahre 2005 werden an die 250 SBB-Stellen dort angesiedelt sein. 19.12.2000 SBB investieren 14 Millionen SFr. Die Zentralisierung des Kundendienstes kommt auf 14 Millionen Franken zu stehen. Das Engagement des Kantons Wallis erfolgt in Form eines Kredits zugunsten von Brig in Höhe von 3 Millionen Franken. Mit dem Geld soll die Gemeinde die notwendigen räumlichen Anpassungen vornehmen. Die Rückzahlung des Kredits teilen sich Kanton und Gemeinde 50 zu 50. 19.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Am Morgen gibt es noch einige Wolkenfelder. Am Nachmittag scheint die Sonne. Die Tagestemperaturen liegen um die 9 Grad. 18.12.2000 Qualitätsgütesiegel für 23 Betriebe im Wallis Im Walliser Tourismus ist es nötig, auf Qualität zu setzten. Gegen die Billigangebote im weltweiten Tourismus kann man hierzulande wegen der zu hohen Selbstkosten nicht bestehen. Immer mehr Betriebe streben deshalb das Qualitätsgütesiegel des Schweizer Tourimsus an. Am Montag abend wurden im La Poste in Visp 23 Walliser Betriebe mit dem Qualitätsgütesiegel Niveau I ausgezeichnet, 14 davon im Oberwallis. 18.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Am Morgen schön, am Nachmittag nimmt die Bewölkung zu und gegen abend beginnt es zu regnen. Schneefallgrenze zwischen 700-900m. Die Temperaturen steigen auf 5 Grad. 16.12.2000 Gondelbahn eingeweiht Rechtzeitig zur Wintersaison hat man auf dem Rosswald die neue Gondelbahn eingeweiht. Ein 8 Millionen Projekt, welches einen wesentlich schnelleren Personentransport ermöglicht. Das Projekt entspricht der neuesten Technik und höchsten Sicherheitsansprüchen. Die leidige Warterei an der Rosswald-Talstation dürfte damit der Vergangenheit angehören. Dank dem sparsamen Mangagment der Verantwortlichen, stehn die Rosswald Bahnen auch nach dem Bau finanziell gut da. 16.12.2000 Mehr als 70 Millionen Zwei Monate nach den Unwettern hat sich der Kanton Wallis offiziell bei der Bevölkerung für die Solidarität bedankt. Die «Glückskette» sammelte mehr als 70 Mio. Franken für den Kanton. Dieses Sammmelergebnis ist das höchste in der Geschichte der Glückskette. Bis heute gingen bei der Organisation mehr als eine Million Telefonanrufe und 650 000 Einzahlungsscheine ein. Spenden flossen aus allen Teilen der Schweiz, aber auch aus Ländern Europas, Amerikas und Asiens. 16.12.2000 Störung in der LONZA AG Am Samstag morgen gegen 2 Uhr 20 kam es aufgrund einer technischen Störung in der Benzispaltanlage der Lonza zu einem Ausfall des Rohgaskompressors. Als Folge der Störung musste die Benzinspaltanlage und weitere Produktionsbetriebe abgestellt werden, was mit dem kurzfristigen Verbrennen von Gasen verbunden war. Die Benzinspaltanlage konnte nach einem Unterbruch von ca. zwei Stunden wieder eingefahren werden. Weder für Mensch noch für Umwelt bestand Gefahr. 16.12.2000 Dank an die Schweizer Bevölkerung 130000 Spenderinnen und Spender hatten sich an der grossen Solidaritätsaktion der Glückskette beteiligt und nach den Unwettern von Mitte Oktober dazu beigetragen, dass über 70 Millionen Franken gesammelt wurden. Grund genug DANKE zu sagen. Aus diesem Grund wurden am Samstag, den 16. November die Medien und 13 Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellvertretend für alle Spender zu einem kleinen Empfang nach Brig eingeladen. Im Anschluss fand ein gemeinsames Mittagessen in Gondo statt. 16.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Recht freundliches Wetter. Aus dem Norden kühle Bise. Die Temperaturen liegen bei 7 Grad. Für Sonntg wird wieder dichtere Bewölkung erwartet. 15.12.2000 Eröffnung Gondelbahn Rosswald Am Samstag wird die neue 6-er Gondelbahn der Rosswald AG offiziell eingeweiht. Der Neubau entspricht hohen Sicherheitsanforderungen und der neusten Technik. Bereits die dritte Bahn wurde seit 1950 gebaut und die Kosten belaufen sich um 8 Mio. Franken. 15.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Es ist stark bewölkt und regnerisch. Die Schneefallgrenze sinkt bis zu den Niederungen. Die Temperatur beträgt 5 Grad. 14.12.2000 Drei Opfer immer noch verschüttet Die Suche nach den drei Opfern der beiden Erdrutsche im Gebiet Nendaz ist am Donnerstag Morgen wieder aufgenommen worden. Hoffnung, die zwei Frauen und den Mann noch lebend zu finden, besteht allerdings nicht mehr. Auf den Schuttkegeln werden nun auch schwere Maschinen eingesetzt. Damit kann die Schlamm- und Gesteinsmasse dort beseitigt werden, wo die Suchhunde eine Witterung aufgenommen haben. 14.12.2000 Finanzielle Verluste für EOS Die geborstene Druckleitung im Gebiet Nendaz kommt die Besitzer EOS teuer zu stehen. Nebst den Reparaturkosten und den Verlusten durch den Produktionsausfall muss zusätzlich Strom im Ausland gekauft werden, um die Versorgung zu garantieren. Wie Pierre Desponds, Produktionsdirektor der Westschweizer Elektrizitätsgesellschaft, am Donnerstag auf Anfrage sagte, sei es noch zu früh um Zahlen zu nennen. Die EOS stehe aber vor einem grossen wirtschaftlichen Problem. Experten sprechen von Verlusten in Millionenhöhe. Für die EOS steht vorerst die Analyse des Vorfalls im Vordergrund. Wenn nur eine lokale Reparatur nötig sei, sollten die Kosten laut Desponds verkraftbar sein. Ist allerdings ein grösserer Teil der Leitung sanierungsbedürftig, werde es schwierig. 13.12.2000 Zukunft von Neubrück ungewiss Die Zukunft des Weilers Neubrück bei Stalden ist noch ungewiss. Rund zwei Monate nach der Unwetterkatastrophe, bei der der Weiler durch eine Schlammlawine fast gänzlich zerstört wurde, ist das Dörfchen leer. Ob und wann der Weiler Neubrück wieder aufgebaut werden kann, hängt von der Gefahrenanalyse des Kantonsgeologen ab. Dieser Bericht wird auf Ende Jahr erwartet. 13.12.2000 Suche nach Vermissten unterbrochen In Nendaz blieb die Suche nach den drei vermissten Personen auch am Mittwoch erfolglos. Die Rettungsarbeiten mussten während der Nacht auf Donnerstag aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden und werden am frühen morgen wieder aufgenommen. Als Ursache für den Bruch der Hochdruckleitung kann ein Erdbeben gemäss der ETH in Zürich ausgeschlossen werden. Die Unglücksursache bleibt weiterhin unklar. 13.12.2000 Suche nach Vermissten Ein rund neun Meter langer Riss in einer Druckleitung, die zum Wasserkraftwerk Cleuson-Dixence führt, hat die beiden Erdrutsche im Gebiet Nendaz verursacht. Dabei wurden mehrere Gebäude mitgerissen. Die Suche nach drei vermissten Personen wurde am Morgen mit Feuerwehrleuten, Polizei und Suchhunden wieder aufgenommen. Rund 40 Personen stehen im Einsatz. Bei den Vermissten handelt es sich um Bauern aus der Region, wie der Präsident von Nendaz sagte. 13.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Es ist stark bewölkt sollte aber weitgehend trocken bleiben. Am Nachmittag gibt es kurze Aufhellungen. In den Bergen ist starker Westwind. Temperaturen am Morgen um die 4 am Nachmittag um die 9 Grad. 12.12.2000 Gute Zeichen für einen zweiten Nationalpark Pro Natura sieht gute Chancen für einen zweiten Nationalpark in der Schweiz. Drei Gebiete stehen laut der Naturschutzorganisation im Vordergrund. Die Regionen Val de Bagnes im Unterwallis, Vallemaggia im Tessin, Rheinwaldhorn/Adula an der Grenze der Kantone Graubünden und Tessin haben die besten Karten. Insgesamt hatten 90 Gemeinden reagiert, nachdem Pro Natura im August eine Million Franken Starthilfe für einen zweiten Nationalpark in Aussicht gestellt hatte. 12.12.2000 Das SBB Call Center kommt nach Brig Die Schweizerischen Bundesbahnen, SBB, haben Brig als Standort des künftigen SBB Call Centers gewählt. Das Wallis hat sich damit gegen die Konkurrenten Solothurn und Biel durchgesetzt. Laut SP Nationalrat Peter Jossen Zinstag, Mitglied der Verkehrskomission des Nationalrates, liegen die Verträge auf dem Tisch. Falls die noch nötigen und wichtigen Detailfragen von Seiten der Vertragspartner bis zum 19. Dezember unterzeichnet sind, wird die SBB zusammen mit der Walliser Regierung und der Stadtgemeinde Brig-Glis an die Öffentlichkeit treten. 12.12.2000 Armee und Zivilschutz beenden ihren Einsatz Armee und Zivilschutz haben ihre Hilfseinsätze in den unwettergeschädigten Gebieten des Wallis und Tessins vorläufig beendet. Innerhalb von zwei Monaten wurden insgesamt mehr als 31 000 Personentage erbracht. Zur Zeit wird abgeklärt, ob weitere Hilfeleistungen im nächsten Frühling nötig sind. Wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag mitteilte, leistete die Armee 14 700 und der Zivilschutz 16 500 Personentage zugunsten der betroffenen Bevölkerung. Im Wallis waren in der Anfangsphase praktisch alle 90 Zivilschutzorganisationen des Kantons im Einsatz. In der Folge wurden sie durch ausserkantonale Zivilschützer unterstützt und abgelöst. An Stelle der Soforthilfe traten zunehmend Aufräum- und Instandstellungsarbeiten. 12.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Auch heute bleibt es trotz hohen Wolkenfelder sonnig. Die Temperaturen liegen bei milden 12 bis 15 Grad. 09.12.2000 Grösster Nikolaus in St. Niklaus Der grösste Nikolaus im tiefsten Tal wurde zu Grosserfolg. Mehrere Tausend Menschen nahmen an dem zur Tradition werdenden Anlass teil. Vor allem Familien mit Kindern erlebten eine eindrückliche, vorweihnachtliche Stimmung im Dorfkern von St. Niklaus. Bis zum 6. Dezember bleibt der Kirchturm von St.Niklaus als Nikolaus verziert. 09.12.2000 DANKE Aktion Das Plenum VS will für das Wochenende vom 17. Dezember eine Dankesaktion starten. Es sei Zeit auch von Seiten der Walliser Bevölkerung einmal den Dank an diejenigen zu richten, welche nach der Unwetterkatastrophe so grosse Solidarität gezeigt hatten: Die Glückskette hatte über 60 Millionen Franken gesammelt. Es wurden 10´000 Karten gedruckt. An Post- und Bankschaltern können sie abgeholt werden. Dazu gibt es pro Karte eine Adresse. Sie muss noch geschrieben und frankiert werden. 09.12.2000 Riffelalp Resort auf 2222m eröffnet Auf der Riffelalp, dem wunderschönen Plateau oberhalb Zermatt ist das legendäre Hotel wiedereröffnet worden. Es gehört zu den absoluten Top-Hotels im Alpenraum und bietet jeden erdenklichen Komfort für den Gast. Für die kommenden Wintersaison wurden bereits 10000 Uebernachtungen gebucht. Die Nachkommen von Alexander Seiler haben sich damit einen Traum erfüllt: den Wiederaufbau eines Traumhotels in einer exklusiven Gegend für exklusive Gäste.Das Hotel Riffelalp war 1960 abgebrannt. 09.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Frühlingshaftes warmes Wetter mit Temperaturen bis zu 13 Grad. Für Sonntag sind starke Winde angesagt und eine Wetterverschlechterung. 08.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Heute im Mittelland Nebel mit Obergrenze auf 700 Metern. Teilweise Auflockerung am Nachmittag. Darüber vorwiegend sonnig. Morgen Vormittag föhnige Aufhellungen, am Nachmittag zunehmend bewölkt und anschliessend von Westen her etwas Regen. Schneefallgrenze auf 1800 Metern. In den Bergen mässiger bis starker Südwestwind. 05.12.2000 UBS schenkt 25´000 Franken Dank dem ehemaligen Direktor UBS Ulrich Fünfschilling aus Basel konnte die Stiftung Blatten-Lötschental einen Check von 25´000 Franken entgegennehmen. Ulrich Fünfschilling verbringt seine Ferien seit mehr als 50 Jahren im Wallis und setzte sich immer mehr für den Erhalt von Kultur und Brauchtum des Wallis ein. Das Geld wurde für das Oiguschtiihüüs im Weiler Eisten eingesetzt. 06.12.2000 Das Wetter im Oberwallis Bewölkt und windig, die Temperatur in Visp liegt bei 6 Grad. 01.12.00 Das Wetter im Oberwallis Am Morgen recht sonnig. Am Nachmittag ziehen hohe Wolkenfelder auf, es bleibt aber freundlich. Temperaturen um die 12 Grad. 30.11.00 Das Wetter im Oberwallis Trotz hoher Wolkenfelder ist es teilweise sonnig. Gegen abend nimmt die Bewölkung zu. Die Temperaturen steigen auf 11 Grad. 29.11.00 Das Wetter im Oberwallis Heute erwartet uns ein sonniger milder Herbsttag. Gegen abend nimmt die Bewölkung zu. Die Temperaturen schwanken zwischen 12 und 16 Grad. 28.11.00 Das Wetter im Oberwallis Im Laufe des Tages nimmt die Bewölkung ab, am Nachmittag ist es teilweise sonnig, die Temperaturen steigen auf milde 10 Grad. 27.11.00 Das Wetter im Oberwallis Am Morgen trotz Wolkenfeldern recht sonnig. Am Nachmittag nimmt die Bewölkung stark zu, abends regnet es. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000m, die Temperaturen steigen am Nachmittag auf 8 Grad. 25.11.00 Das Wetter im Oberwallis Im ganzen Sendegebiet ist es bedeckt und neblig. Die Temperatur in Visp beträgt 5 Grad. 24.11.00 Das Wetter im Oberwallis Stark bewölkt. Zunächst nur in der Westschweiz, ab heute Abend auch im Wallis zeitweise Regen. Schneefallgrenze von 1700 gegen 1000 Meter sinkend. Morgen Nachmittag Wetterberuhigung. Alpensüdseite und Engadin: Bedeckt und bis morgen Abend zum Teil ergiebiger Regen. Schneefallgrenze zwischen 1000 und 1400 Metern. 23.11.00 Das Wetter im Oberwallis Es ist stark bewölkt und windig. Regnen sollte es heute Donnerstag nicht. Am Nachmittag gibt es sogar vereinzelt sonnige Abschnitte. Tageshöchsttemperaturen zwischen 8 und 12 Grad. 22.11.00 Aargauer Zeitung überreicht Check an Mörel Die Aargauer Zeitung sammelte während der Unwetterkatastrophe für die Gemeinde Mörel. Gesammelt wurden 687´000 Franken welche der Gemeinde Mörel am Mittwoch in Form eines Checks überreicht wurde. Dieser Betrag wird vollumfänglich für die Wiederinstandstellung der Wasserversorgung eingesetzt. 21.11.00 Checkübergabe nach Benefizspiel Am 8. November fand in Raron ein Benefizspiel zwischen dem FC-Thun und dem FC-Sitten statt. Der Erlös von 45´000 Franken wurde am Dienstag in Form eines Checks feierlich der Aktion Oberwallis hilft Oberwallis übergeben. Initiant des Benefizspiels war Georges Bregy, Trainer des FC-Thun. 21.11.00 Grossbrand in Visp In Visp ist am Dienstag morgen eine Schreinerei vollständig ausgebrannt. Rund 130 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Um die Flammen zu löschen, musste auch ein Lösch-Helikopter eingesetzt werden. Verletzt wurde niemand. Das Feuer griff auf ein Lager und ein Wohnhaus über. Eine Frau musste evakuiert werden. Der Schaden wird auf einige Millionen Franken geschätzt. Die Brandursache ist noch unbekannt. Der Besitzer der Schreinerei vermutet, dass eine Fehlfunktion der Heizung das Feuer verursacht haben könnte. 21.11.00 Oberwalliser Wetter Am Vormittag stark bewölkt und vereinzelter Regen möglich. Am Nachmittag bleibt es vorläufig trocken und sogar vereinzelt sonnige Abschnitte. Tageshöchsttemperatur zwischen 7 und 10 Grad. 20.11.00 Glückskette setzt 31 Mio. ein Gut einen Monat nach den Unwettern im Wallis und im Tessin hat sich die Glückskette Übersicht über die Schäden verschafft und einen Verteilschlüssel erarbeitet. Vorerst werden 31 Millionen Franken an Spenden eingesetzt, 25 im Wallis und 6 im Tessin. Die Sammelaktion der Glückskette «Unwetter Schweiz» hat mittlerweilen die 60-Millionen-Grenze überschritten. Weil die Schäden mancher Privatpersonen und landwirtschaftlicher Betriebe noch nicht erfasst werden konnten, gibt die Glückskette vorerst gut die Hälfte der Spendengelder frei, wie sie am Freitag mitteilte. Laut der Glückskette sind im Kanton Wallis praktisch alle der rund 160 Gemeinden betroffen. Rund 30 Gemeinden verzeichnen Schäden von 2 Millionen Franken und mehr. Die Zahl der betroffenen Privatpersonen wird auf 4500 geschätzt; eine knappe halbe Million haben diese bereits in Form von Soforthilfe erhalten. Da definitive Abrechnungen erst Mitte nächsten Jahres vorliegen werden, erhalten besonders betroffene Gemeinden ab sofort zinslose Darlehen in der Höhe von 25 Millionen Franken. Die Zuteilung dieser Gelder erfolgt über den kantonalen Krisenstab in Sitten. 20.11.00 / 20:04 / Glückskette setzt 31 Mio. ein Gut einen Monat nach den Unwettern im Wallis und im Tessin hat sich die Glückskette Übersicht über die Schäden verschafft und einen Verteilschlüssel erarbeitet. Vorerst werden 31 Millionen Franken an Spenden eingesetzt, 25 im Wallis und 6 im Tessin. Die Sammelaktion der Glückskette «Unwetter Schweiz» hat mittlerweilen die 60-Millionen-Grenze überschritten. Weil die Schäden mancher Privatpersonen und landwirtschaftlicher Betriebe noch nicht erfasst werden konnten, gibt die Glückskette vorerst gut die Hälfte der Spendengelder frei, wie sie am Freitag mitteilte. Laut der Glückskette sind im Kanton Wallis praktisch alle der rund 160 Gemeinden betroffen. Rund 30 Gemeinden verzeichnen Schäden von 2 Millionen Franken und mehr. Die Zahl der betroffenen Privatpersonen wird auf 4500 geschätzt; eine knappe halbe Million haben diese bereits in Form von Soforthilfe erhalten. Da definitive Abrechnungen erst Mitte nächsten Jahres vorliegen werden, erhalten besonders betroffene Gemeinden ab sofort zinslose Darlehen in der Höhe von 25 Millionen Franken. Die Zuteilung dieser Gelder erfolgt über den kantonalen Krisenstab in Sitten. 18.11.00 / 00:01 / Das Wetter im Oberwallis Nach Auflösung von Restwolken ist es im unteren und zentralen Wallis recht sonnig, nur im Goms halten sich die Wolken noch etwas hartnäckiger. Dort kann auch noch etwas Schnee fallen. Nachmittags sind mit vermehrter Quellwolkenbildung auch im Rhonetal kurze Schnee- oder Scheeregenschauer möglich. Die Temperaturen steigen auf etwa 6 Grad. 17.11.00 / 21:22 / Neuschnee in Massen Am Freitag Abend sind vom Mattertal bis zum Ofenpass 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee gefallen. Über den weissen Winterstart «nach Mass» freuen sich nebst den Schneesportlern vor allem die Touristiker. Kehrseite der weissen Pracht: Es herrscht grosse Lawinengefahr. Dies vor allem entlang des Alpenhauptkamms, im Nordtessin und in den Bündner Südtälern. 17.11.00 / 20:38 / 600 000 SFr. für Instandstellungsarbeiten Die Patenschaft für die Berggemeinden unterstützt Instandstellungsarbeiten in den unwettergeschädigten Walliser Gemeinden Ausserberg, Eggerberg und Saas Balen mit insgesamt 600 000 Franken. Wie das Hilfswerk am Freitag mitteilte, geht es vor allem um die Trinkwasserversorgung, Wasserleitungen, Stütz- und Trockenmauern sowie Verkehrswege. 17.11.00 / 19:18 / Nachtragskosten Unwetter 1999 Während sich der Kanton Wallis erst gerade vom massiven Unwetter des vergangenen Monats erholt, warten auf ihn noch Rechnungen des Hochwassers vom Mai 1999. Am Freitag sprach der Grosse Rat 1,35 Millionen Franken für die Gemeinde Grimentz. Ein Erdrutsch hatte im Dorf im Val d´Anniviers mehrere Häuser beschädigt. Zudem trat der Bach über die Ufer. Der Kanton übernimmt 30, der Bund 65 Prozent der Kosten, die sich für Grimentz auf 4,5 Millionen Franken belaufen. Die Schäden des Hochwassers vom Mai 1999 belaufen sich auf 25 Millionen, wovon der Bund rund 9 Millionen übernimmt. Der Sturm Lothar vom Dezember 1999 kommt den Kanton auf 2 Millionen zu stehen. Und für das Unwetter von Mitte Oktober wird er rund 75 Millionen einplanen müssen. 16.11.00 / 14:03 / Rückkehr nach Gondo Die Bewohner von Gondo konnten am Donnerstag zurückkehren. Laut dem Krisenstab sind die Geschäfte und Tankstellen ebenfalls wieder offen. Die Post soll ab nächsten Montag in einem Provisorium wieder eröffnet werden, das Gemeindebüro wurde bereits am Mittwoch im Pfarrhaus eingerichtet. Die Simplonstrasse ist seit Donnerstag morgen wieder offen. 15.11.00 / 17:23 / BLS stellt Notverlad ein Die BLS-Lötschbergbahn stellt ihren Auto-Notverlad Brig-Iselle am Mittwochabend ein. Der Notverlad ist ab der Wiedereröffnung der Simplon-Passstrasse am Donnerstagmorgen nicht mehr nötig. Die Lötschberg-Bahn bot den Notverlad in Zusammenarbeit mit den italienischen Staatsbahnen FS und den SBB während rund vier Wochen an. 15.11.00 / 00:02 / Das Wetter Tagsüber ist es meist trocken und bei wechselnder Bewölkung zeitweise sonnig, vor allem im Rhonetal, aber auch in den Hochalpen. 14.11.00 / 15:33 / Rückkehr nach Gondo Ab Donnerstag können die Bewohner, deren Häuser noch stehen, nach Gondo wieder zurückkehren. Eine Nachricht die nicht allen Gondoneser behaglich ist. Manche fürchten sich vor der Stille im Dorf. Dies sollte sich aber spätestens ab Donnerstag ändern. Die Strasse auf italienischer Seite soll am Donnerstag Vormittag wieder geöffnet werden. Entsprechend wird die Durchfahrt in Gondo wieder freigegeben, spätestens dann wird sich ein neuer Lebensgeist im Dorf bemerkbar machen. Am Mittwoch wird die Soforthilfe abgeschlossen und eine Überbrückungshilfe wird mittels Formulare, die vorgängig von den Bewohnern ausgefüllt worden sind, angemessen überwiesen. 14.11.00 / 00:02 / Das Wetter In der ganzen Region bedeckt und regnerisch. Die Temperaturen zwischen 2 und 11 Grad. Die Schneefallgrenze sinkt gegen 1200 Meter. 13.11.00 / 13:19 / Nikolausfeier in Oberwald Die Furka Oberalp-Bahn organisiert zusammen mit anderen Partnern einen Nikolausausflug für Kinder aus den unwettergeschädigten Gebieten. Der Ausflug findet am 6. Dezember statt. Die Kinder werden von Postauto Oberwallis und der FO nach Oberwald transportiert. Im Pischenwald in Oberwald wird eine Nikolausfeier durchgeführt. Im Anschluss an die Feier werden die Kinder wieder zurückgefahren. 13.11.00 / 00:02 / Das Wetter im Oberwallis In der ganzen Region mehrheitlich bewölkt, zeitweise einige sonnige Aufhellungen. Temperaturen zwischen 6 und 14 Grad. 12.11.00 / 12:48 / Gedenkgottesdienst Am Sonntag Nachmittag um 15.00 Uhr findet in der Pfarrkirche von Brig ein Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Unwetterkatastrophe statt. Der Gottesdienst wird von Bischof Norbert Brunner zusammen mit dem Abt von St. Maurice, Monseigneur Joseph Roduit und dem evangelischen Pfarrer von Brig, David Last, zelebriert. Ebenso werden die gesamte Walliser Regierung sowie Bundespräsident Adolf Ogi und Bundesrat Pascal Couchepin anwesend sein. Das Schweizer Fernsehen überträgt den Gottesdienst ab 15.00 Uhr live auf SF 1. 12.11.00 / 00:02 / Das Wetter im Oberwallis Im ganzen Sendegebiet ist es leicht bewölkt und windig. Die Temperatur in Visp beträgt 12 Grad. 11.11.00 / 00:19 / Gelungene Benefizveranstaltung Rund 2500 Personen besuchten am Freitag abend das Benefizspiel in der Litternahalle zwischen dem EHC Visp und dem SC Bern. Auch die beiden Oberwalliser Staatsräte Wilhelm Schnyder und Thomas Burgener waren mit dabei. Der Erlös der Veranstaltung kommt den Unwetter-Geschädigten im Oberwallis zugute. Der schweizerische Hockey-Verband übergab der Aktion "Oberwallis hilft Oberwallis" einen Check über 30 000 Franken. Der SC Bern gewann schliesslich das Benefizspiel gegen Visp mit 5:1 Toren. Einziger Visper Torschütze war Richard Laplante. 11.11.00 / 00:02 / Oberwalliser Wetter Die letzten Wolken haben sich über Nacht aufgelöst. Die klare Nacht bringt Bodenfrost bis in tiefere Lagen mit sich. Abgesehen von einzelnen Bodennebelfeldern im Rhonetal ist es schon am frühen Morgen schön. Daran ändert sich tagsüber nichts. Der Südwestwind in den Bergen nimmt tagsüber allmählich zu, ansonsten herrscht schönes und sonniges Wetter. 10.11.00 / 00:02 / Oberwalliser Wetter Am Freitag bleibt das Wetter tagsüber wechselnd bewölkt, im Unterwallis, im Lötschental und im Goms ist noch etwas Regen möglich, über 1000 Meter fällt Schnee. Trotz der Bewölkung sind stellenweise aber auch sonnige Abschnitte möglich. Gegen Abend beruhigt sich das Wetter. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag Werte zwischen 9 und 12 Grad. Die Nullgradgrenze liegt auf rund 1500 Meter. 09.11.00 / 14:28 / 343 Millionen SFr. Schaden Das Unwetter von Mitte Oktober hat einen Schaden, an öffentlichen Bauten und nicht versicherten Gütern, in einer Höhe von 343.4 Mio. Franken angerichtet. Das Schadensinventar des Kantons Wallis wurde von einer Arbeitsgruppe erstellt. Der Bund übernimmt rund 200 Mio., der Kanton rund 75 Mio. Franken, der Rest wird von den Gemeinden und den Burgerschaften finanziert. Noch nicht erfasst, sind die Kosten für die Einsätze des Zivilschutzes, der Armee, die Schäden an den landwirtschaftlichen Kulturen und an den Infrastrukturen. Die Schäden an privaten Häusern werden auf 140 Mio., an den Bahnen auf 35 Mio. Franken geschätzt. 09.11.00 / 00:02 / Oberwalliser Wetter Es ist wechselnd bewölkt, zeitweise auch sonnig. Dazwischen gibt es einige Schauer. Höchsttemperatur um 11 Grad. 08.11.00 / 21:10 / Sitten gewinnt gegen Thun Rund 650 Zuschauer besuchten am Mittwoch abend das Benefizspiel zwischen dem FC Sitten und dem FC Thun auf dem Rarner Rhoneglut. Der gesamte Erlös aus der Partie geht an die Aktion "Oberwallis hilft Oberwallis". Der FC Sitten gewann das Spiel gegen Thun mit 5:0 Toren. Der Sittener Spieler M`Futi erzielte gleich zwei Treffer. 08.11.00 / 20:49 / Weitere 30`000 Franken für Hilfsaktion Die Schulen von Naters zeigen Herz für die Unwetter-Geschädigten im Oberwallis. Am vergangenen Samstag haben die Schülerinnen und Schüler mit einer Verkaufsaktion rund 17`000 Franken gesammelt. Die Gemeinde Naters hat weitere 13`000 Franken für die Unwetter-Geschädigten gespendet. Der Gesamterlös von 30`000 Franken kommt der Aktion "Oberwallis hilft Oberwallis" zugute. Herzlichen Dank! 07.11.00 / 23:26 / Info-Abend nach Felssturz Nach dem Felssturz vom 1.Oktober, der die Strassenverbindung zwischen Bitsch und Mörel verschüttete, wurden am Dienstag die Gemeindevertreter der Bezirke Goms und Östlich Raron über das weitere Vorgehen informiert. So wird der Fels zurzeit mit sogenannten Extensometer ständig überwacht. Dabei werden auch noch so geringe Felsbewegungen registriert und weitergemeldet. Mit einem sechs Meter hohen Auffangdamm und Sicherheitsnetzen sollen die Automobilisten und die Fussgänger vor Steinschlag geschützt werden. In einer zweiten Phase sollen verschiedene Varianten über eine neue Strassenführung zwischen Bitsch und Mörel ausgearbeitet und geprüft werden. 07.11.00 / 18:39 / Verkehrslage entspannt sich Die Verkehrssituation im Wallis beginnt sich nach den Unwettern von Mitte Oktober zu normalisieren. Laut dem Strassenmeister von Simplon-Dorf Jean-Marc Sidler wird die Kantonsstrasse Gabi über Gondo in Richtung Italien geöffnet, sobald auch die Strecke auf italienischer Seite für den Verkehr frei gegeben wird. Ab heute wird die SBB-Linie Brig-Siders ihren Betrieb wieder fahrplanmässig aufnehmen. Auf Anfrage bei der BLS kann auch die Simplonstrecke heute ab 9.00 ihren Betrieb wieder fahrplanmässig aufnehmen. Diese wurde erneut wegen akuter Erdrutschgefahr auf italienischer Seite gesperrt. Auch die BVZ Zermatt-Bahn verkehrt ab heute wieder fahrplanmässig zwischen Brig und Zermatt. 07.11.00 / 13:48 / 40 Millionen-Marke überschritten Über 40 Millionen Franken haben die Schweizerinnen und Schweizer für die Unwettergeschädigten im Wallis und in den angrenzenden Regionen gespendet. Auffällig gross sei die Spendefreudigkeit von Einwohnergemeinden, teilte die Glückskette mit. Dutzende hielten sich an die Empfehlung, einen Franken pro Einwohner zu spenden. Der Gesamtspendenrekord bei der Glückskette wurde noch nicht übertroffen. Er liegt bei 49 Millionen Franken für die ehemals Vertriebenen aus dem Kosovo. 07.11.00 / 00:02 / Oberwalliser Wetter Bei wechselnder Bewölkung zeigen sich am Dienstag wieder sonnige Abschnitte und es gibt tagsüber nur noch einzelne Schneeschauer. In der Höhe bläst nur noch ein mässiger Südwestwind. 06.11.00 / 12:37 / 300 Millionen Franken Schaden Die geschätzte Schadensumme der Unwetter- schäden vom 14./15. Oktober beläuft sich laut Schweizerischem Versicherungsverband auf 295,5 Millionen Franken. Davon entfallen 140 Millionen Franken aufs Wallis und 155,5 Millionen Franken auf das Tessin. Insgesamt sind 8645 Schadenfälle gemeldet worden. 06.11.00 / 00:02 / Oberwalliser Wetter Bei bedecktem Himmel fällt in den südlichen Walliseralpen sowie im Unterwallis bereits am Montag morgen Regen (oberhalb 1500 m Schnee), der tagsüber teilweise intensiv ist. Im Oberwallis kann der anfangs kräftige Föhn die Niederschläge etwas aufhalten. Abends folgt aus Westen Wetterberuhigung. 04.11.00 / 00:02 / Das Wetter im Oberwallis Es ist trocken und schön. Die Temperaturen liegen bei 10 Grad. Am Sonntag sollte es mit 14 Grad wieder etwas milder werden. Die Schneefallgrenze steigt kurzzeitig auf 2200 m und sinkt am Montag wieder auf 1200 m. In höheren Lagen starker Südwestwind. 04.11.00 / 00:02 / Das Wetter im Oberwallis Es ist trocken und schön. Die Temperaturen liegen bei 10 Grad. Am Sonntag sollte es mit 14 Grad wieder etwas milder werden. Die Schneefallgrenze steigt kurzzeitig auf 2200 m und sinkt am Montag wieder auf 1200 m. In höheren Lagen starker Südwestwind. 03.11.00 / 17:45 / Aufräumarbeiten mit Freiwilligen 200 Freiwilligen werden diesen Sonntag mithelfen, die vom Hochwasser verwüstete Walliser Gemeinde Baltschieder aufzuräumen. Sie räumen öffentliche Plätze, Gärten sowie Orte auf, die mit schweren Maschinen nicht erreichbar sind. Gemeldet auf einen Aufruf der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe Schweiz hatten sich rund 280 Personen - mehr als auf einmal in Baltschieder eingesetzt werden können. Die SBB übernehmen den Transport der Freiwilligen auf dem gesamten Schweizer Bahnnetz. 03.11.00 / 00:02 / Oberwalliser Wetter Feuchte Polarluft vom Ostatlantik bestimmt mit vielen Wolken und etwas Regen das Wetter vom Freitag. Im Verlauf des Tages fliesst immer kältere Luft ins Wallis. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 Meter, in den Südtälern bis auf 1200 Meter. Gegen abend gibt es im Unterwallis wieder etwas Sonne, im Oberwallis bleibt es noch stark bewölkt. 02.11.00 / 13:10 / Sammelaktion Oberwallis hilft Oberwallis Die Aktion Oberwallis hilft Oberwallis führt am Freitag 3.11.00 zugunsten der Unwettergeschädigten, in Zusammenarbeit mit dem Walliser Boten und RRO, einen grossen Sammeltag durch. Auf dem Spendenkonto 19-1206-0 wurden bis zum 31.10.00 bereits über 600 000 Franken einbezahlt. Spendenfreudige Personen können am 3.11.00 ab 8.00 Uhr ihre Beträge über die Telefon-Nummer 027 / 948 09 56 anmelden. RRO berichtet laufend über den Spendenstand und erwähnt aussergewöhnliche Sammelideen. 02.11.00 / 00:02 / Das Wetter im Oberwallis Im Oberwallis ist es bewölkt und regnerisch. Die Tageshöchsttemperaturen sind bei 14 Grad. Die Schneefallgrenze ist oberhalb 1800 Meter. 01.11.00 / 17:47 / Tag 19 nach der Katastrophe Der grösste Teil von Baltschieder ist wieder bewohnbar. Strom und Wasser funktionieren, viele Heizungen sind jedoch noch defekt. Das alte Dorf hingegen ist nicht bewohnbar. Es ist abgesperrt, Zutritt hat man nur mit Passierschein. Rund 300 Helfer von Militär und Zivilschutz sind täglich im Einsatz. In Gondo ist man in der Räumungsphase. Die drei vermissten Personen wurden nicht gefunden. Den Ufern der Doveria entlang wird auch auf italienischer Seite weitergesucht. Am 1. November, Allerheiligen fand der erste Gottesdienst statt. Gondo wird aber frühestens ab 30. November wieder bewohnbar sein. Auch in Stalden/Neubrück wird nach wie vor eine Person vermisst. RRO und WB führen am Freitag 3. November 2000 einen grossen Sammeltag zugunsten der Aktion "Oberwallis hilft Oberwallis" durch. 01.11.00 / 13:57 / Autozüge zwischen Brig und Iselle Am Donnerstag 2. November wird die Strasse zwischen Iselle und Varzo (I) wieder eröffnet. Der Abschnitt zwischen Iselle und Gondo bleibt jedoch gesperrt. Die Verbindung Schweiz - Italien über den Simplonpass ist nach wie vor nicht möglich. Das heisst, dass der Autoverlad in Betrieb ist, aber nur mehr auf der Strecke Brig - Iselle. Die Züge fahren alle 2 Stunden. 01.11.00 / 10:31 / Zivilschützer helfen Der Kanton Zürich will zwar keine finanziellen Mittel für die Unwettergeschädigten im Wallis sprechen, dafür schickt er für die nächsten fünf Wochen über 300 Zivilschützer für Aufräumarbeiten ins Katastrophengebiet. Bis jetzt haben sich 310 Zivilschützer aus dem ganzen Kanton zum freiwilligen Einsatz gemeldet. Haupteinsatzgebiet soll die Gemeinde Baltschieder sein. Die Kosten des Einsatzes übernimmt der Kanton Zürich. 31.10.00 / 18:06 / Benefizspiel EHC Visp - SC Bern Am Freitag, 10. November um 19.30 Uhr steigt in der Visper Litternahalle das Benefizspiel zwischen dem EHC Visp und dem SC Bern. Matcheinnahmen, Sponsoring und Tombolagelder kommen der Aktion "Oberwallis hilft Oberwallis" zugute. Das Spiel steht unter dem Patronat der Walliser Kantonalbank (WKB). Eintrittskarten für das Benefizspiel vom 10. November können bei der WKB bezogen werden. 31.10.00 / 14:57 / Strasse nach Ausserberg wieder offen Ab Dienstag 31.Oktober 2000 um 18:00 Uhr ist die Verbindungsstrasse durch Baltschieder nach Ausserberg wieder offen. Der innere Dorfteil Baltschieder bleibt jedoch gesperrt. Für die Dorfstrasse und den Zugang zum alten Dorf braucht es nach wie vor einen Passierschein. 31.10.00 / 11:37 / Mehr als eine halbe Million.... "Oberwallis hilft Oberwallis", das Postcheckkonto weist bereits einen Kontostand von Fr. 525´873.35 auf. Dies obwohl der Sammeltag erst am Freitag 3. November durchgeführt wird. Die Beträge bewegen sich zwischen Fr. 10.-- und Fr. 20´000.--. Grösstenteils kommt das Geld aus dem Oberwallis, aber auch von Heimwehwallisern, Touristen und Regionen, in welchen andere Privatradios für RRO sammeln. 31.10.00 / 00:02 / Das Wetter im Oberwallis Am Dienstag ist es bewölkt mit noch etwas Regen am morgen und wieder am abend aus Südwesten. Dazwischen lockert über dem Rhonetal die Bewölkung vorübergehend auf, die südlichen Walliser Alpen bleiben bei immer noch starkem Südwind dagegen oft in den Wolken. 28.10.00 / 00:02 / Das Wetter Wunderschönes, klares Herbstwetter. Nachmittagstemperaturen bis zu 20 Grad. 27.10.00 / 18:53 / Regionalspital spendet 30´000 Fr. Die Belegschaft des Spitals St. Maria Visp, westl. Raron und Leuk verzichtet dieses Jahr grosszügig auf die spitalinterne Weihnachtsfeier. Statt dessen wird der Betrag in Höhe von Fr. 30´000.- den Opfern der Katastrophe zur Verfügung gestellt. 27.10.00 / 18:16 / Suche nach Opfern geht weiter Seit der Unwetterkatastrophe werden im Oberwallis noch immer 4 Personen vermisst. Laut Franziskus Escher von der KAPO wird die Suche so lange aufrechterhalten, bis alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Nach wie vor müssen in Gondo und Neubrück Schutt, Schlamm und Trümmer weggeräumt werden. Ebenso werden die entsprechenden Flüsse und Ufer auf der ganzen Länge abgesucht. Falls die Aktionen erfolglos bleiben, werden im Winter wenn die Flüsse weniger Wasser führen, noch einmal spezielle Taucher eingesetzt. 27.10.00 / 18:03 / Sammelaktion Oberwallis hilft Oberwallis Die grosse Sammelaktion "Oberwallis hilft Oberwallis" von RRO und dem Walliser Boten ist bereits angelaufen. Am Mittwoch, 8. November 2000, wird um 19.00 Uhr auf dem Rarner Rhoneglut ein Benefizspiel zwischen dem FC Sitten und dem FC Thun zugunsten der Unwetter-Geschädigten ausgetragen. Auf dem Stadtplatz in Brig wird am Freitag, 3. November 2000, während zwölf Stunden eine grosse Sammelaktion durchgeführt. Weiter will eine Klasse des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe aus Solothurn für zwei Tage bei den Aufräumarbeiten im Wallis mithelfen. Der grosse Sammeltag von RRO und dem Walliser Boten zugunsten der Unwetter-Geschädigten im Oberwallis wird am Freitag, 3. November 2000, durchgeführt. 27.10.00 / 17:17 / Broschüre zu Gunsten OW hilft OW Auch Betroffene und Privatpersonen unterstützen die Aktion Oberwallis hilft Oberwallis. So hat ein Feuerwehrmann von Neubrück seine Erlebnisse und Gedanken, während der Zeit seines Einsatzes niedergeschrieben und in einer Broschüre festgehalten. Diese erhält man bei der Poststelle Stalden. Der Reinerlös wird der Aktion Oberwallis hilft Oberwallis vollumfänslich gutgeschrieben. 27.10.00 / 08:00 / VERMISSTMELDUNG Vermisst wird Désiré Carrupt, geboren am 7. Mai 1970. Désiré Carrupt ist mit seinem Wagen von seinem Wohnsitz in Sitten am 20. Oktober morgens um 8 Uhr weggefahren und wird seitdem vermisst. Er ist 190 cm gross, hat eine mittlere Statur, hell-braune, kurze Haare (Bürstenschnitt)und einen hellen Teint. Besonderes Kennzeichen: Ein Muttermal auf der rechten Wange. Désiré Caruppt trägt eine braune Wildlederjacke, blaue Jeanshosen und gelb-weisse Turnschuhe. Er ist mit einem grünen TOYOTA Camry 2200 Berline, Kennzeichen VS 139 955, unterwegs. Sachdienliche Hinweise, zum Verbleib von Désiré Carrupt sind an die Kantonspolizei in Sitten, Tel. 606 56 56 oder an den nächsten Polizeiposten zu richten. 27.10.00 / 00:01 / Das Wetter im Oberwallis Die Bewölkung nimmt ab und am Nachmittag blickt die Sonne durch. Die Temperaturen steigen auf 17 Grad. 26.10.00 / 19:00 / Unbürokratische Hilfe Im Wallis und im Tessin sind gesamthaft vier Kontaktstellen eingerichtet worden. Damit soll den Unwettergeschädigten möglichst direkt geholfen werden. Wie die Glückskette mitteilte, könne damit das Versprechen einer raschen und unbürokratischen Hilfe in die Tat umgesetzt werden. 26.10.00 / 00:01 / Das Wetter im Oberwallis Die Bewölkung nimmt stark zu und am Nachmittag wird Regen erwartet. Die Temperaturen steigen auf 13 Grad. 25.10.00 / 21:27 / 100`000 Franken für Angehörige der Unwetter-Opfer In Gondo sind am Mittwoch sechs weitere Tote des Unwetters beerdigt worden. Derweil konnten die Angehörigen der Unwetter-Opfer eine erste finanzielle Hilfe in Empfang nehmen. Die Glückskette und das schweizerische Rote Kreuz überreichten den Angehörigen der Opfer zehn Checks über 10 000 Franken. Auch über das sozialmedizinische Zentrum in Visp wurden erste finanzielle Beiträge für Unwetter-Betroffene gesprochen. 25.10.00 / 18:14 / Schwere Schäden bei Fischzuchten Das Unwetter im Wallis hat auch den Fischzuchten schwer zugesetzt. Mehrere wurden völlig zerstört, so jene in Leuk und Baltschieder. Die Schäden werden auf 150 000 Franken geschätzt. Wie Roger Théler, Präsident der Walliser Amateurfischer, am Mittwoch sagte, starben in den Zuchten rund 120 000 Forellen. Von der Million junger Forellen, die im Oktober vor dem Unwetter ausgesetzt worden waren, dürften laut Théler zwischen 50 und 80 % entweder tot sein oder in den Genfersee geschwemmt worden sein. Für die Wiederansiedlung sollten aber in den Unterwalliser Fischzuchten genügend Fische in Reserve sein, damit die Saison 2001 nicht in Gefahr ist. Um die Fischzucht in Baltschieder wieder aufzubauen, will die Vereinigung der Walliser Amateurfischer den Kanton um Finanzhilfe ersuchen. 25.10.00 / 13:31 / Benefizkonzert der Jazz GmbH Im Sinne der Solidarität gegenüber der stark geschädigten Oberwalliser Bevölkerung hat das "Jazz Chälli Team" beschlossen, einen Teil des einbezahlten Member-Betrages in der Höhe von 700.- Franken an die Sammelaktion "Oberwallis hilft Oberwallis" zu überweisen. Die Jazz GmbH verdoppelt zudem diesen Betrag. Der "Jazz-Chälli-Member-Club" Abend wird umorganisiert in ein Benefizkonzert der Jazz GmbH, am Freitag, 27. Oktober um 19.00 Uhr auf dem Kaupflatz in Visp. 25.10.00 / 09:14 / Kein Trinkwasser in Baltschieder In Baltschieder konnten am Dienstag rund 100 weitere Evakuierte in ihre Wohnungen zurückkehren. Etwa 100 müssen noch in ihren Unterkünften in den Nachbardörfern bleiben. Die Lebensbedingungen in Baltschieder bleiben prekär. Zur Zeit gibt es im Dorf noch kein Trinkwasser; die Bewohner müssen ihr Wasser abkochen. Der Krisenstab hat der Bevölkerung Mineralwasser zur Verfügung gestellt. Wie in Gondo wurden auch in Baltschieder die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Bis zum Dienstagabend war rund ein Fünftel der 200 000 Kubikmeter Schlamm und Steine beseitigt, die 95 Prozent der Dorfoberfläche verschüttet hatten. 25.10.00 / 09:12 / Suche in Gondo und Neubrück geht weiter Die Suche nach den drei noch vermissten Opfern des Erdrutsches in Gondo und dem Opfer in Neubrück ist am Dienstag erfolglos weiter gegangen. Insgesamt hat sich die Lage im Wallis weiter normalisiert. Die Suche in Gondo konzentrierte sich auf den unteren Ortsteil in der Nähe des Flusses Doveria, wie Josef Escher, Sprecher des Krisenstabs, sagte. Dort befinde sich aber sehr viel Geschiebe, was die Suche erschwere. Am Mittwoch werden in Simplon-Dorf sechs weitere Todesopfer aus Gondo beerdigt. Bereits am Wochenende waren drei Opfer beerdigt worden. Am 12. November wird Norbert Brunner, der Bischof von Sitten, in Brig eine Messe für alle Opfer der Unwetter vom 12. November feiern. 25.10.00 / 00:01 / Das Wetter im Oberwallis Auch heute erwartet uns ein schöner, sonniger Herbsttag. Die Temperaturen steigen auf 17 Grad. 24.10.00 / 15:44 / Hilfe für Unwettergeschädigte im Wallis Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat in ihrer Sitzung vom Dienstag beschlossen, den Geschädigten der Unwetter im Wallis einen Beitrag von 100´000 Franken zukommen zu lassen. Die Regierung möchte damit die Solidarität Liechtensteins mit den von der Unwetterkatastrophe Betroffenen zum Ausdruck bringen. In einem Schreiben an den Schweizer Bundesrat hatte die Regierung ihre Anteilnahme für die von der Katastrophe betroffenen Opfer zum Ausdruck gebracht. Mit 20 000 Franken unterstützt der Kanton Glarus die Opfer im Wallis,Tessin sowie im Aostatal. Ausserdem sind Hilfseinsätze der Zivilschutzorganisationen für Aufräumarbeiten vorgesehen, wie die Glarner Regierungskanzlei am Dienstag mitteilte. 24.10.00 / 15:44 / Oberwallis hilft Oberwallis Eine grosse Solidarität zeichnete sich bei der Sammelaktion der Glückskette ab, als sie für die Unwettergeschädigten der Schweiz sammelte. Auch das Komitee "Oberwallis hilft Oberwallis" mit Sitz in Visp wurde wieder aktiv. Es wurde nach den Unwettern 1993 gegründet und sollte eine Hilfe von den Oberwallisern an die Oberwalliser sein. Der Walliser Bote und RRO unterstützen diese Aktion und werden deshalb am Freitag den 3. November 2000 einen grossen Sammeltag lancieren. Bereits im Vorfeld starten Vereine, Gruppen und Einzelpersonen mit Aktionen zugunsten des Kontos "Oberwallis hilft Oberwallis". Das Geld wird in Zusammenarbeit mit der Glückskette und den jeweiligen Krisenstäben verteilt. 24.10.00 / 13:14 / Sammeltag der Aargauer Mediengruppe Am Donnerstag, 23. Oktober ruft die Aargauer Mediengruppe die aargauer Bevölkerung zu Spenden für Mörel auf. Der Mediengruppe gehören die Aaurgauer Zeitung, Radio Argovia, Tele M1 und Tele Tell an. Die gespendeten Gelder werden speziell für die Instandsetzung der Wasserversorgung in Mörel eingesetzt. 23.10.00 / 19:28 / Nationalratspräsident besuchte zerstörte Dörfer Nationalratspräsident Hanspeter Seiler besuchte am Montag, Gondo und zwei weitere vom Unwetter heimgesuchte Dörfer. Im Namen der Bundesversammlung wollte er ein Zeichen der Solidarität mit der betroffenen Bevölkerung setzen. Ebenso die Mitglieder der Nationalratskommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK), die das Taggeld ihrer jüngsten Sitzung für die Glückskette gespendet haben. 23.10.00 / 17:22 / Das Schadenausmass der Unwetter wird langsam klar Der ökonomische Gesamtschaden des Unwetters im Wallis und Tessin konkretisiert sich zunehmend. Die Schweizerische Rückversicherung Swiss Re geht davon aus, dass etwa 30 bis 40 Prozent aller Schäden versichert sind. Die Swiss Re schätzt den ökonomische Gesamtschaden allerdings auf weniger als eine Milliarde Franken. Für die SBB werden die Schäden gemäss einer Schätzung mit ein- oder zweistelligen Millionenbeträgen zu Buche schlagen. Mit dem selben Umfang rechnen auch die Furka-Oberalp Bahn und die BVZ Zermatt-Bahn. Noch weitgehend unklar ist das finanzielle Ausmass der Schäden für die öffentliche Hand. 23.10.00 / 08:00 / Das Wetter im Oberwallis Das schöne Wetter vom Wochenende bleibt heute erhalten. Höchstthemeratur um 17 Grad. 22.10.00 / 19:54 / Suche nach Vermissten geht weiter Die Suche nach den Verschütteten im Oberwallis ist am Wochenende pausenlos weitergegangen, bis anhin jedoch ohne Erfolg. Nachdem die Oberwalliser Rettungstaucher am Samstag noch in der Vispe und in der Rhone nach der vermissten Person von Neubrück suchten, wurden diese am Sonntag in der Doveria in Gondo eingesetzt. Bei dieser Aktion wurde ein Kleidungsstück sichergestellt, das nun überprüft wird. Neben Gondo kam die deutsche Leichensuchhundestaffel am Sonntag auch in Neubrück zum Einsatz. Die Bergungsarbeiten wurden in der Nacht eingestellt und am Montag früh wieder aufgenommen. 22.10.00 / 10:10 / Glückskette sammelt 27 Millionen Die Glückskette hat über 27 Millionen Franken für die unwettergeschädigten Menschen im Wallis, Tessin und im Aostatal gesammelt. Allein im Rahmen einer Solidaritätssendung des Deutschschweizer und des Westschweizer Fersehens kamen 4,3 Millionen Franken zusammen. Bereits nach dem Sammeltag hatte Glückskette-Kommunikationsleiter Roland Jeanneret von einem neuen Rekord gesprochen. Die Glückskette will rasch und unbürokratisch helfen. Spenden sind weiterhin möglich auf das Postcheck-Konto 10-15000-6, Vermerk "Unwetter Schweiz". 21.10.00 / 19:51 / Bergungsarbeiten dauern an Die Bergungs- und Aufräumarbeiten in den Katastrophengebieten dauerten den ganzen Tag an. Die Suche nach den vermissten 3 Personen in Gondo ging weiter. Die Suche wurde durch eine Staffel Leichensuchhunde aus Deutschland unterstützt. Auch die Suche nach der vermissten Person in Neubrück/Stalden wurde mittels Rettungstauchern intensiviert. Insgesamt forderte das Unwetter bisher mindestens zwölf Tote. In Baltschieder konnten dank grosszügiger Hilfe der Bewohner und freiwilliger Helfer ein grosser Teil der Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren. (Samstag, 21.10.2000 20.00 Uhr) 21.10.00 / 18:19 / Gedenkgottesdienst in Brig Für die Opfer der Unwetter-Katastrophe im Wallis findet am Sonntag, 12. November, in der Pfarrkirche von Brig ein Gedenkgottesdienst statt. Wie Bischof Norbert Brunner in einer Mitteilung erklärte, hofft er zudem auf grosszügige Spenden beim Kirchenopfer vom Wochenende des 11. und 12. Novembers zugunsten der Opfer der Katastrophe. 21.10.00 / 17:59 / Katastrophentourismus im Wallis Nach den heftigen Unwettern im Wallis fürchtet man auf das Wochenende hinzu eine Flut von Schaulustigen in den Katastrophengebieten. Die Walliser Kantonspolizei und die einzelnen Krisenstäbe haben diese Gefahr erkannt und die Gebiete grossräumig abgesperrt. In die einzelnen Dörfer gelangt man nur mit einem Passierschein, der jedoch nur an Rettungskräfte und für operationelle Zwecke ausgestellt wird. 21.10.00 / 00:01 / Das Wetter im Oberwallis Ueber Norditalien herrscht während des ganzen Tages höherer Druck als über dem Rhonetal. Als Folge davon bleibt die Föhnströmung erhalten. Auch im Gipfelbereich weht vorübergehend ein mässiger Südwind. Die Luft ist trocken. Die Nullgradgrenze steigt am Nachmittag auf 3200 Meter. 20.10.00 / 21:23 / Riesiges Schadenausmass in Baltschieder In Baltschieder ist das Schadenausmass nach der Unwetter-Katastrophe gewaltig. Der Schaden beziffert sich auf mehrere Mio Franken. Rund 200 000 Kubikmeter Schlamm und Schutt haben das Dorf überdeckt und verwüstet. Grosse Teile von Baltschieder bleiben weiter unbewohnbar. Die ganze Infrastruktur sowie alle privaten und öffentlichen Anlagen im Wohngebiet wurden fast vollständig zerstört. Rund dreihundert freiwillige Schutzdienstpflichtige des Kantons Zürich werden in Baltschieder erwartet. Dabei stehen Aufräum- und Wieder- Instandstellungsarbeiten an Gebäuden und Strassen im Vordergrund. Der Entscheid über Einsatzort und Einsatzdauer sei mit dem Führungsstab des Kantons Wallis erfolgt. Die Einsätze dauern voraussichlich vier bis fünf Wochen. 20.10.00 / 21:20 / Sammelrekord der Glückskette Die Schweiz zeigt Herz für die Unwettergeschädigten im Wallis, im Tessin und im Aosta-Tal. Bei der Glückskette gingen bis am Freitagabend um 21.00 Uhr knapp 19 Millionen Franken Spendenzusagen ein. Die finanzielle Hilfe soll in erster Linie Privatpersonen zukommen, welche Versicherungsausfälle zu beklagen haben. 20.10.00 / 21:17 / Zehntes Opfer in Gondo geborgen Am Freitag gegen 18.30 Uhr haben Rettungsmannschaften in den Trümmern des von einem Erdrutsch zerstörten Dorfteils von Gondo ein weiteres Todesopfer geborgen. Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf zehn, vermisst werden noch drei. Das Opfer ist noch nicht identifiziert, wie die Walliser Kantonspolizei am Freitagabend mitteilte. Die Identifikation ist im Gange. Insgesamt hat das Unwetter vom vergangenen Wochenende im Wallis damit zwölf Todesopfer gefordert. Vier Personen werden noch vermisst. 20.10.00 / 14:53 / Zürcher Zivilschutz hilft Rund 300 freiwillige Schutzdienstpflichtige aus verschiedenen Zivilschutzorganisatonen des Kantons Zürich wreden in der vom Unwetter schwer betroffenen Gemeinde Baltschieder helfen. Dabei stehen Aufräum- und Wiederinstandstellungsarbeiten an Gebäuden und Strassen im Vordergrund. Der Entscheid über Einsatzort und Dauer ist in Absprache mti dem Führungsstab des Kantons Wallis erfolgt. 20.10.00 / 00:02 / Oberwalliser Wetter Das Wetter im Sendegebiet: Schön, die Temperatur in Visp beträgt 13 Grad. 19.10.00 / 09:38 / Drei weitere Opfer geborgen In den Häusertrümmern von Gondo haben die Rettungskräfte in der Nacht drei weitere Todesopfer geborgen. Dies teilt die Walliser Kantonspolizei mit. Damit erhöht sich die Zahl der geborgenen Leichen auf neun. Noch immer werden im Dorf vier Personen vermisst. Insgesamt sind bisher bei den Unwettern vom Wochenende im Wallis elf Menschen ums Leben gekommen. Die Verkehrslage im Kanton hat sich derweil weiter normalisiert. 18.10.00 / 23:47 / 7. Todesopfer in Gondo geborgen Die Rettungskräfte im Katastrophengebiet von Gondo haben in der Nacht einen weiteren Toten aus der Schlamm- und Schuttlawine geborgen. Nach Angaben der Kantonspolizei hat sich die Zahl der Todesopfer in Gondo damit offiziell auf sieben Personen erhöht. In den vergangenen Tagen hat man vor Ort auch Leichenteile gefunden, die aber noch keiner vermissten Person zugeordnet werden konnten. Die Hoffnung auf Überlebende schwindet mit jedem Toten, der geborgen wird. Nach offiziellen Angaben werden noch sechs Personen unter dem Trümmerhaufen vermisst. In der Nacht geht die Suche nach den vermissten Personen unvermindert weiter. Zahlreiche zivile und militärische Rettungskräfte stehen rund um die Uhr im Einsatz. Die Bewohnerinnnen und Bewohner von Gondo, deren Häuser noch stehen, konnten gestern für kurze Zeit ins Dorf zurückkehren und die allernötigste Habe aus ihren beschädigten Häusern holen. Die Zahl der Toten nach den schweren Unwetter-Schäden im Wallis ist damit auf insgesamt neun Personen angestiegen. Neben den sechs Personen in Gondo wird auch noch eine Frau in Neubrück vermisst. Auch hier werden die Such- und Rettungsarbeiten weitergeführt. Die Gemeinde Baltschieder hat gestern den Notstand ausgerufen. Das Militär hat derweil die Sicherung und Überwachung des Dorfes übernommen. Die Einwohner von Baltschieder konnten gestern kurz für Aufräumarbeiten in ihre Häuser zurückkehren. 18.10.00 / 17:32 / Neubrück 3 Tage danach Drei Tage nach dem tragischen Unglück in Neubrück bei Stalden sind die Aufräumarbeiten voll im Gang. Die Strasse konnte mittlerweile geöffnet werden. Am 15. Oktober morgens um 7.10 Uhr riss der Breiterbach das Restaurant Neubrück und ein Wohnhaus in die Tiefe. Der Bach war zu einem reissenden Wildwasser geworden und schob Geröll und Schutt mit sich. Niemand hätte das erwartet, auch wenn der Bach schon öfters angestiegen war, sagte Klaus Ruppen, Gemeindepräsident von Stalden. Die Katastrophe hat den Weiler Neubrück zerstört und zwei Menschenleben gefordert. Dank grossem Einsatz von Rettungs-und Hilfskräften konnte Schlimmeres verhindert werden. 18.10.00 Weiteres Todesopfer geborgen Die Rettungskräfte in Gondo haben am Mittwoch Mittag ein weiteres Todesopfer des Erdrutsches gefunden. Es handelt sich um einen Mann, wie der Katastrophenstab des Kantons Wallis mitteilte. Damit erhöht sich die Bilanz in Gondo auf 5. Todesopfer. Die Suche nach Ueberlebenden ging während der ganzen Nacht weiter und dauert an. Die Gesamtzahl der Toten durch das Hochwasser im Wallis liegt nun vorläufig bei 7. 9 Menschen werden noch vermisst. 18.10.00 Psychologischer Notfalldienst Am Samstag erfolgte der Aufbau und die Organisation des Psychologischen Notfalldienstes im Oberwalliser Kreisspital in Brig unmittelbar nach der Alarmierung durch die Polizei. Die Koordination vollzog sich in enger Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachbereichen. Der Psychologische Notfalldienst konnte auf die Mitarbeit der Fachleute aus verschiedenen Institutionen, Diensten und Berufsgruppen zählen. Ein Psychologe war bereits am Samstag nachmittag in Simplon-Dorf vor Ort, um Betroffene und Rettungskräfte in Gondo zu unterstützen und zu begleiten. In den folgenden Tagen begaben sich drei weitere Equipen in die Krisengebiete Simplon-Dorf/Gondo/Baltschieder/Ausserberg/Stalden und Neubrück. Für Organisation, Koordination und psychologische Beratung steht der Notfallpsychologische Dienst während der kommenden Wochen unter der Telefonnumer 922 32 84 zur Verfügung. 18.10.00 Spendenaktion im Gang Die Spendenaktion "Oberwallis hilft Oberwallis" wurde vor kurzem wieder aufgenommen. Die Aktion wurde 1993 anlässlich der Unwetterkatastrophe lanciert. Damals wurden rund 1,5 Millionen Franken gespendet, welche danach an die Bevölkerung verteilt wurde. Spenden kann man auf das Konto Nummer 19-1206-0. 18.10.00 Armeeunterstützung für die BVZ Dank grossem Einsatz aller Hilfskräfte konnte die BVZ-Zermatt-Bahn den ordentlichen Fahrbetrieb zwischen Zermatt und St.Niklaus am Morgen wieder aufnehmen. Auf dem Abschnitt St.Niklaus-Visp kann aufgrund der massiven Schäden am Bahnunter- und Oberbau ab Zeitpunkt der Strassenöffnung nur ein Busbetrieb geführt werden. Um die Schäden an der Fahrbahn schneller beheben zu können, werden ab Mittwoch rund 40 Mann des Geniebataillons 11 des Eisenbahnregiments 1 die Aufbauarbeiten unterstützen. Rund 20 Mann werden eingesetzt, um die Räumungsarbeiten von Ackersand in Richtung Neubrück voranzutreiben, während die restlichen Soldaten mit dem Wiederaufbau in der Kipferschlucht beginnen. 17.10.00 Millionenschaden für die BVZ Die massiven Niederschläge der letzten Tage beschädigten die Fahrbahn der BVZ-Zermatt-Bahn auf rund 15 der insgesamt 44 Kilomter. Die fahrplanmässige Aufnahme des Fahrbetriebes wird auf einigen Teilen des Streckennetzes während mehreren Monaten nicht mehr möglich sein. Die Schäden im Bereich der Kipferschlucht und Neubrück sind gewaltig, so dass die Aufnahme des durchgehenden Fahrbetriebs bis gegen Ende Jahr nicht möglich sein wird. Zermatt wird auf dem Weg der öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar bleiben. Die BVZ-Zermatt-Bahn wird die nichtbefahrbare Strecke so bald wie möglich mit Ersatzbussen bedienen und somit die Verbindung Brig-Zermatt-Brig für Personen und Güter aufrechterhalten. 16.10.00 3 Tote und 11 Vermisste Die Zahl der Toten erhöhte sich auf drei: Nachdem am Sonntag eine Frau nur noch tot geborgen werden konnte, stiessen die Suchtrupps auf zwei weitere Leichen. Insgesamt werden im Kanton somit noch 13 Personen vermisst. Die Suche soll in der Nacht fortgesetzt werden. Gesamthaft gesehen verbesserte sich die Lage etwas. Im Unterwallis konnten viele Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren. 15.10.00 Verkehrssituation im Oberwallis GOMS Die Strecke Binn-Ausserbinn und Binn Imfeld bleibt bis auf weiteres gesperrt. Grengiols-Viertel ist vorübergehend wegen eines Erdrutsches gesperrt. Die Strassenverbindung ins Goms ist auf der Strecke Bitsch Mörel gesperrt. Auch die Zugsverbindung der Furka Oberalp-Bahn ins Goms ist unterbrochen. Es besteht aber eine beschränkte Ersatzbeförderung mittels Bus und Seilbahn via Ried-Mörel. Der Fahrplan wird grundsätzlich aufrechterhalten, es treten jedoch Verspätungen von bis zu einer Stunde auf. Der Fussweg von Bitsch nach Mörel über den Sportplatz und den Vita-Parcours ist für alle Personen gesperrt. Es besteht hohe Überschwemmungsgefahr. BRIG/SIMPLON Die Saltinabrücke in Brig musste wegen den starken Regenfällen angehoben werden. Aus Sicherheitsgründen ist auch die Spittelmattenbrücke entfernt worden. Die Umfahrungen sind signalisiert. Die Verbindungsstrasse Naters - Brig ist gesperrt, der Verkehr wird über die Umfahrungsstrasse Glisergrund-Bitsch aufrechterhalten. Die Brücke Gamsen Brigerbad wurde aus Sicherheitsgründen ebenfalls gesperrt. In Ried-Brig sind folgende Strassen gesperrt:: Die Riederwaldstrasse, die Strasse Innu Grund, die Rosswaldstrasse und die Wasenstrasse. Im Dorf Ried-Brig sind die Strassen normal befahrbar. Die Strasse über den Simplon ist für sämtlichen Verkehr ab der Ganterbrücke gesperrt. Zur Verbindung nach Italien: Wegen Geleise-Ueberschwemmungen im Bahnhof Iselle sind alle Bahnverbindungen zwischen Brig und Italien bis auf weiteres eingestellt. Auch der Notverlad zwischen Brig und Domodossola ist ausser Betrieb. Da die Zufahrt nach Italien durch den Gr. St. Bernhard-Tunnel ab Ost gesperrt ist, empfehlen wir Ihnen die Gotthardroute. SAASTAL Die Strasse Stalden Saas Balen ist aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt NIKOLAITAL Eine Meldung aus St. Niklaus: Die Strasse Stalden St. Niklaus bleibt wegen einem Erdrutsch im Rittigraben bis auf weiteres geschlossen. Weiter gesperrt ist ab sofort die Strasse Täsch Zermatt. Die BVZ-Zermatt-Bahn fährt von Brig bis Täsch. Der Abendkurs wird jedoch nicht per Bus, sondern mit der Bahn geführt. Der Pendelverkehr zwischen Täsch und Zermatt wurde eingestellt. AUTOVERLAD Zum Autoverlad am Lötschberg: Sowohl auf Walliser wie auf Berner Seite gibt es keine Wartezeiten. Die Züge verkehren gemäss Fahrplan. Der Autoverlad an der Furka zwischen Realp und Oberwald verläuft fahrplanmässig. ALPENPÄSSE Der Nufenen und der Grosse St. Bernhard sind vorübergehend gesperrt. Die Strasse zum Grimselpass ist schneefrei und offen. Der Furkapass bleibt wegen eines Erdrutsches auf Urnerseite geschlossen. 14.10.00 14 Personen weiterhin vermisst Nach dem Erdrutsch in Gondo wurden alle Einwohner des Dorfes evakuiert. Gemäss neuesten Meldungen der Kantonspolizei werden im Krisengebiet zur Zeit noch 14 Personen vermisst. Die Glückskette sammelt für Gondo und hat ein Spendenkonto eingerichtet. Glückskette Konto-Nummer: 10-15000-6 / Gondo 14.10.00 Armee bietet Rettungstruppen RS 277 für das Wallis auf Die Armee wird auf Anfrage des Kantons Wallis Hilfskräfte nach Gondo ins Wallis schicken. Die Rettungstruppen RS 277, Wangen an der Aare, würden deshalb aus dem Urlaub zurückgerufen, sagte VBS-Sprecher Martin Bühler heute Nachmittag. Ab Sonntagmorgen werden die Rekruten in Gondo im Einsatz stehen und bei der weiteren Evakuierung des Dorfes helfen. Die Armeekräfte würden auch für Sucharbeiten und Ablösungen eingesetzt. Nicht zur Diskussion stehe momentan der Einsatz von Armeehelikoptern. Nach dem Erdrutsch werden immer noch zehn Personen vermisst. 14.10.00 Lange Nacht im Oberwallis Die starken Regenfälle der Nacht hatten zur Folge, dass in vielen Gebieten des Oberwallis die Feuerwehren unterwegs waren. So mussten verschiedene Strassen und Wege gesperrt werden. Unter anderem ist die Zufahrt ins Goms wegen einer Schlammlawine auf Höhe der Hohflüekapelle wieder gesperrt. Auch gibt es zur Zeit keine Verbindungsmöglichkeit zwischen Brig und Italien. Strassen- und Bahnverkehr sind unterbrochen. Hören Sie den aktuellen Stand der Dinge im Anschluss an die Nachrichten im RRO Verkehrsservice. 13.10.00 Das Wetter im Oberwallis Ergiebige Niederschläge im ganzen Oberwallis bei Höchsttemperaturen um 14 Grad. Die Schneefallgrenze ist zwischen 2100 und 2600 Metern. 12.10.00 Strassen- und Bahnverbindung wurden geöffnet Die Strassen- und Bahnverbindungen ins Goms sind wieder offen. Damit ist das Goms mit der Bahn wieder normal erreichbar. Die Strasse zwischen Bitsch und Mörel ist einspurig befahrbar. Die groben Räumungsarbeiten an der Felswand konnten gestern nachmittag abgeschlossen werden. Zurzeit wird am Schutzdamm und an der Strasse gearbeitet. In den nächsten Tagen werden die Arbeiten fortgeführt. Es ist weiterhin mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Nachdem die Simplonpassstrasse zwischen Iselle und Varzo am Mittwochnachmittag erneut gesperrt wurde, bietet die BLS Lötschbergbahn ab Donnerstag wieder Autozüge zwischen Brig und Domodossola an. Die Abfahrtszeiten ab Brig: 7.20 Uhr, 10.00 Uhr, 13.20 Uhr, 16.10 Uhr, 19.20 Uhr 12.10.00 Das Wetter im Oberwallis Stark bewölkt und regnerisch. Die Temperaturen liegen bei 10 Grad. Die Schneefallgrenze liegt bei 2000 m. 11.10.00 Das Wetter im Oberwallis Im ganzen Oberwallis ist es stark bewölkt und regnerisch. Die Schneefallgrenze ist auf ca. 1800 Meter. Die Tageshöchsttemperaturen sind um 14 Grad. 10.10.00 Keine Schneesicherheit unterhalb 1500 m In Zukunft werden in der Schweiz nur noch Skigebiete oberhalb von 1500 Meter über Meer schneesicher sein. Dies ist die Folge der zunehmenden Klimaerwärmung, wie eine Nationalfondsstudie zeigt. 51 Skigebiete werden das Attribut «schneesicher» verlieren. Damit wären zukünftig statt 195 nur noch 144 Skigebiete schneesicher, davon 94 im Wallis und in Graubünden. Insgesamt zählt die Schweiz 230 Skigebiete. Eine weitere Studie schätzt die daraus folgende Einbusse bei der Bruttowertschöpfung auf 40 Prozent. Das entspricht jährlichen Kosten von 2,1 Milliarden Franken. 10.10.00 Das Wetter im Oberwallis Es ist stark bewölkt mit Tageshöchsttemperaturen um 14 Grad. Die Schneefallgrenze sinkt bis auf 1200 Meter. 09.10.00 Strasse bleibt gesperrt Der Fels, der im Goms zwischen Brig und Mörel auf Strasse und Bahn zu stürzen drohte, ist erfolgreich gesprengt worden. Die Spezialisten zeigten sich befriedigt, weil anders als erwartet, sowohl die Strasse als auch die Bahnlinie kaum in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Unklar ist wie lange die Aufräumarbeiten dauern werden. Bahn und Strasse bleiben aber noch mindestens bis zum Wochenende geschlossen, meinte ein Sprecher der Walliser Polizei. Das Goms ist momentan nur mit Bussen von Brig nach Mörel, und anschliessend per Seilbahn oder über die Pässe Grimsel, Nufenen und Furka erreichbar. 09.10.00 Erfolgreiche Sprengung Der Fels, der im Goms zwischen Brig und Mörel auf die Strasse zu stürzen drohte, ist am Vormittag gesprengt worden. In zwei Etappen wurden rund 2000 Kubikmeter Gestein von der Wand gelöst. Die Gefahr von weiteren Felsabbrüchen, die seit dem Erdrutsch von Anfang Oktober bestand, ist nun gebannt. Strasse und Bahn bleiben aber voraussichtlich noch bis Ende Woche gesperrt, sagt Ignaz Burgener, Sektionschef Kantonsstrassen Oberwallis. Es waren 2 Sprenggänge nötig um die rund 2000 m3 lockeren Gesteins zu entfernen. 09.10.00 Das Wetter im Oberwallis Es ist wechselnd bewölkt bei Tageshöchsttemperaturen um 14 Grad. Die Nullgradgrenze ist auf 2200 Meter. 08.10.00 Verkehrssituation Oberwallis Die Strasse Bitsch-Mörel bleibt voraussichtlich bis am 13. Oktober gesperrt. Felsbewegungen verunmöglichen ein Öffnen der Strasse. Somit ist die Zufahrtsachse zu den Alpenpässen im Goms, Furka, Grimsel und Nufenen vom Wallis her ab Bitsch bis Mörel unterbrochen. Es besteht keine Umfahrungsmöglichkeit. Die FO hat einen Ersatzbetrieb mit Bus und Luftseilbahn über Ried-Mörel eingerichtet. Der Fahrplan der Furka Oberalpbahn wird grundsätzlich aufrechterhalten. Es treten jedoch Verspätungen von bis zu einer Stunde auf. Nähere Auskunft unter der Nummer 027 922 81 84. Der Autoverlad an der Furka ist fahrplanmässig in Betrieb. Die Glacier Express-Züge verkehren auf den Streckenabschnitten Brig-Zermatt-Brig, Andermatt-St.Moritz-Andermatt und Andermatt-Davos-Andermatt. Die Simplonstrasse wird auf italienischer Seite zwischen Iselle und Varzo zu folgenden Zeiten für sämtlichen Verkehr geöffnet: 7.00 bis 9.00 Uhr, 12.00 bis 14.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. Der BLS Autoverlad zwischen Brig und Domodossola ist eingestellt. Die Strecke Brig Gondo ist offen. Die Zufahrt ins Oberwallis über die Alpenpässe Furka, Nufenen und Grimsel ist bei jeder Witterung rund um die Uhr gewährleistet. Die Tourismusorganisationen Goms und Aletsch bieten täglich, auch am Wochenende, einen Informationsdienst während den normalen Bürozeiten unter der Nummer 027 970 10 70 an. Informationen zur aktuellen Verkehrssituation finden sie auch auf der Teletextseite 121 im Infokanal Oberwallis und auf www.rro.ch 07.10.00 Das Wetter im Oberwallis Herbstlich schön bei Temperaturen um die 13 Grad. Auch am Sonntag soll sich das Wetter sonnig und trocken präsentieren. Erst am Mittwoch nähert sich eine Störung und bringt dem Wallis zunehmend dichtere Bewölkung. 06.10.00 Situation im Felssturzgebiet Mörel Die Arbeiten im Felssturzgebiet zwischen Bitsch und Mörel gehen planmässig voran. Die Fachleute sind vorwiegend mit Vorbereitungs- und Bohrarbeiten für die Grosssprengung beschäftigt. Die Arbeiten werden über das Wochenende ohne Unterbruch fortgeführt. Rund 20 Personen stehen im Einsatz. 06.10.00 Das Wetter im Oberwallis Es bleibt tagsüber meist stark bewölkt. Die Schneefallgrenze sinkt bis am Abend auf rund 1600 Meter hinunter. Die Temperaturen sinken auf kühle 11 bis 13 Grad. 05.10.00 Situation im Goms Die Schneefälle, die für das Wochenende angekündigt sind, kommen dem Goms nicht gelegen. Dadurch könnte das Tal noch stärker isoliert werden. Alles wird unternommen, um die Schliessung der Pässe Furka, Grimsel und Nufenen zu verhindern. Die Sprenungen, die am Dienstag begannen, werden noch mehrere Tage dauern. Eine Hauptsprenung wird nächste Woche durchgeführt. Die Wiedereröffnung der Strasse und der Bahnlinie ins Goms erfolgt voraussichtlich am 13. Oktober. 05.10.00 Das Wetter im Oberwallis Am Morgen und frühen Vormittag ist es noch zeitweise sonnig. Am Nachmittag drängen über das untere Rhonetal Wolken ins Wallis. Gegen Abend fällt vereinzelt Regen. Insgesamt bleibt das Wetter noch trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 8 und 17 Grad. 04.10.00 Das Wetter im Oberwallis In der ganzen Region herrscht sonniges und mildes Wetter. Im Rhonetal erreichen die Temperaturen 17 bis 19 Grad. |
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