05.02.2012 Anzère:
Lawinenniedergang mit verletzter Person
Bei einem Lawinenniedergang
ausserhalb der Skipisten von Anzère wurde am Sonntag eine
Person leicht verletzt. Zwei Walliser Tourenskifahrer verliessen
das Skigebiet von Anzère. Plötzlich löste sich
eine Lawine und riss den 17-jährigen Sohn etwa 250 Meter
in die Tiefe. Er zog sich dabei Knie-Verletzungen zu und wurde
mit einem Helikopter in das Spital Sitten geflogen. Der 47-jährige
Vater, welcher von der Lawine nicht mitgerissen wurde, konnte
die Rettungskräfte alarmieren.
05.02.2012 Obergoms:
Kältewelle sorgt für Temperatur-Minusrekord
In Ulrichen im Obergoms ist in der Nacht mit minus 33,5 Grad
der Kälterekord dieses Winters erreicht worden. Auf 1345
Meter wurde der Tiefstwert kurz nach 6 Uhr gemessen, teilte MeteoNews
am Sonntagmorgen mit. Auch in den tief gelegenen Landesregionen
war es weiterhin kalt. Im luzernischen Egolzwil wurden minus
18,7 und im waadtländischen Orol-la-ville minus 18,4 registriert.
Der absolute Kälterekord in der Schweiz wurde am 12. Januar
1987 im neuenburgischen La Brévine gemessen und beträgt
minus 41,8 Grad.
04.02.2012 Wallis:
Wiedereröffnung der Bahnstrecke zwischen Ardon und Saxon
Der Streckenabschnitt der SBB durchs Unterwallis kann am
Samstagnachmittag um 14 Uhr wieder geöffnet werden. Am Donnerstag
war eine Verschalung einer Brücke bei Riddes auf die Fahrleitung
gefallen. In der Folge musste die doppelspurige Strecke zwischen
Ardon und Saxon gesperrt werden. Während zweier Tage fuhren
Fernverkehrszüge von Genf nach Brig und Italien und umgekehrt
über Bern und durch den Lötschberg. Es kam zu Verspätungen
von bis zu einer Stunde. Für Reisende im Unterwallis wurden
Busse eingesetzt.
03.02.2012 Wallis:
SBB-Fahrleitungsstörung dauert noch bis Samstagmorgen
Die SBB-Strecke zwischen Ardon und Saxon wird erst am Samstagmorgen
wieder für den Bahnverkehr freigegeben. Die doppelspurige
Strecke ist seit Donnerstag unterbrochen. Grund für den
Unterbruch ist eine Verschalung einer sich im Bau befindlichen
Strassenbrücke, die in der Nähe von Riddes auf die
Fahrleitung fiel, teilte die SBB mit. Die Passagiere der grösseren
Linien werden zwischen Sitten und Martinach mit Bussen befördert.
Reisende aus Lausanne und Genf, die in Richtung Brig unterwegs
sind, werden via Bern umgeleitet. Es kommt zu Verspätungen.
Für den Regionalverkehr sind zwischen Ardon und Saxon Ersatzbusse
im Einsatz.
03.02.2012 Schweiz:
Kälteste Nacht dieses Winters
Die Schweiz hat die bisher kälteste Nacht dieses Winters
hinter sich. In Ulrichen im Obergoms erreichten die Höchstwerte
minus 22 Grad, genauso wie in St. Moritz. Mit minus 25 Grad war
es auf dem Ofenpass letzte Nacht am kältesten, teilte MeteoNews
mit. Die Bise verhindert momentan, dass die Temperaturen noch
weiter in die Tiefe stürzen. Am Wochenende dürfte es
nochmals im ganzen Land kälter werden.
03.02.2012 Visp:
Gemeindepolizei zieht Bilanz über Geschwindigkeitskontrollen
Die Gemeindepolizei Visp führte im Januar und anfangs
Februar diverse Geschwindigkeitskontrollen durch. Während
im Januar die Messungen eine durchschnittliche Übertretungsquote
von 2% ergab, stieg die Quote anfangs Februar auf 13.7%. Gemessen
wurden 197 Fahrzeuge, wovon 27 zu schnell waren. Die Höchstgeschwindigkeit
wurde mit 70km/h bei zulässigen 50 km/h gemessen. Zudem
musste praktisch bei jeder Kontrolle eine Ordnungsbusse wegen
Nichtragens der Sicherheitsgurte oder Telefonierens während
der Fahrt ausgesprochen werden.
Wie die Visper Gemeindepolizei weiter bekannt gab, haben viele
Fahrzeuglenker ihre Kinder auf den Rücksitzen nicht oder
nicht vorschriftsgemäss angegurtet. In den nächsten
Tagen und Wochen will die Gemeindepolizei von Visp weitere Geschwindigkeits-
und allgemeine Verkehrskontrollen durchführen.
03.02.2012 Raron:
Genesis Solartec AG distzanziert sich von Aktienkaufangeboten
Die Verantwortlichen der Genesis Solartec AG distanzieren
sich von aggressiven Aktienkaufangeboten. Wie rro am Mittwoch
berichtet hat, wurden rro-Hörer per Telefon angefragt, Aktien
der Firma Genesis Solartec zu kaufen. Gemäss Recherchen
wurden die betroffenen rro-Hörer von einer Drittfirma kontaktiert,
welche auf dem Aktienmarkt tätig ist. Gemäss den Verantwortlichen
der Genesis Solartec AG distanziert man sich von diesen Aktienkaufangeboten.
Im Weiteren wird betont, dass die Genesis Solartec AG über
keine handelbaren Aktien verfügt.
02.02.2012 Wallis:
SBB-Fahrleitungsstörung führt zu Behinderungen
Eine Fahrleitungsstörung zwischen Sitten und Martinach
führt zu Behinderungen und Verspätungen. Die Interregio-Züge
Brig - Genève-Aéroport fallen zwischen Sitten und
Martinach aus. Weiter fallen die Regionalzüge Sitten - St.
Gingolph zwischen Sitten und Martinach aus. Reisende von Brig
nach Lausanne - Genève - Genève-Aéroport
oder umgekehrt reisen via Bern. Die Dauer der Störung ist
zurzeit noch unbestimmt.
02.02.2012 Zermatt:
Vertrag für Strassenbauverbot ist teilweise nicht rechtens
Der Vertrag, der einen substanziellen Ausbau der Strasse
Täsch-Zermatt verbietet, ist zum Teil nicht rechtens. So
zeigt ein Gutachten, welches von der Gemeinde Zermatt in Auftrag
gegeben wurde, dass der 25-Jahres-Vertrag zwischen der MGBahn,
dem Kanton und Bund in gewissen Punkten nicht rechtens ist. Wie
rro weiss, wurde Staatsrat Jacques Melley von Vertretern der
Gemeinde Zermatt und der IG über das Resultat des Gutachtens
informiert. Der Kanton will mit den Vertragspartnern MGBahn und
Bund nun das Gespräch suchen.
Als im 2006 in Täsch der Matterhon Terminal eröffnet
wurde, unterschrieben im Vorfeld der Kanton Wallis, das Bundesamt
für Verkehr und die Matterhorn Gotthard Bahn einen Vertrag,
der einen substanziellen Ausbau der Strasse Täsch-Zermatt
für die nächsten 25 Jahre verbietet, um den Betrieb
des Top Terminals in Täsch nicht zu konkurrenzieren. Genau
gegen diesen Vertrag setzt sich die IG Zufahrt Zermatt zur Wehr.
Die IG verfolgt das Ziel, mit dem Projekt Spiss Plus die baustellenartige
Dorfeinfahrt verschwinden zu lassen und das wilde Parkieren zu
stoppen. Das Projekt sieht beim Dorfeingang ein ein Parkhaus
mit 2000 Plätzen samt Personen- und Güterumschlag und
eine kontrollierte Öffnung der Strasse Täsch-Zermatt
vor. Auf rro-Anfrage wollte sich keiner der Vertragspartner konkret
zum Resultat des Gutachtens äussern.
02.02.2012 Wallis:
Korridor für Hochspannungsleitung Chippis-Mörel aufgelegt
Der Planungskorridor für die geplante Hochspannungsleitung
zwischen Chippis und Mörel ist öffentlich aufgelegt.
Interessierte können sich vom 3. Februar bis 6. April 2012
beim Bundesamt für Energie dazu äussern. Die Leitung
ist relativ unbestritten. Vorgeschlagen wird ein Freileitungskorridor
entlang der linken Talseite des Rhonetals am Fuss der südlichen
Abhänge. Als Ausgleich für Beeinträchtigungen
der Umwelt sollen bestehende Leitungen niederer Spannung im Bereich
Pfynwald gebündelt oder verkabelt werden.
Ausserdem würden die Siedlungsgebiete im Talboden durch
den Abbruch der bestehenden 220 Kilovolt-Talleitung zwischen
Chippis und Bitsch entlastet. Einzig im Teilstück zwischen
Chamoson und Chippis wird darüber gestritten, ob die Hochspannungsleitung
in die Erde verlegt werden soll oder nicht. Der Planungskorridor
sei vom Bundesamt für Energie zusammen mit der Alpiq, den
eidgenössischen und kantonalen Fachbehörden sowie den
interessierten Umweltorganisationen erarbeitet worden, teilte
das BFE am Donnerstag mit.
01.02.2012 Verbier:
Lawinenniedergang ohne verschüttete Personen
Am Mittwochvormittag löste sich in der Region Croix
de coeur oberhalb von Verbier eine Lawine. Gemäss einer
Mitteilung der Kantonspolizei löste sich die 20 Meter breite
und 200 Meter lange Lawine aus ungeklärten Gründen
plötzlich von selbst. Die Lawine überquerte eine Traverse,
welche zwei Pisten verbindet. Die Rettungskräfte suchten
mit Hundeführern unverzüglich den Lawinenkegel ab.
Es stellte sich heraus, dass keine Personen verschüttet
wurden.
01.02.2012 Wallis/Schweiz:
Der Trend zum Lobbying der Kantone in Bern steigt an
Immer mehr Kantone lobbyieren im Bundeshaus für eigene
Interessen. An forderster Front ist auch das Wallis. Was früher
vor allem von Organisationen als Hilfsmittel gebraucht wurde,
wird auch für die Kantone immer salonfähiger. Immer
mehr Kantone versuchen mit eigenen Lobbyisten ihre Interessen
in Bern durchzusetzen. Vor allem die Kantone am Rande der Schweiz
sind seit Jahren an forderster Front, so auch das Wallis. Gemäss
Staatsrat Cina habe man inzwischen in der Staatskanzlei eine
Person bezeichnet, welche als Koordinationsstelle fungiert.
Für Walliser Parlamentarier sei dies eine erste Anlaufstelle.
Wichtig sei, dass die Parlamentarier mit wichtigen Informationen
und Argumenten gefüttert werden, um diese bei den Ratskollegen
im Bundeshaus vorzutragen. Dafür müsse man frühzeitig
genau Informationen aufbereiten, quasi ein Frühwarnsystem
einrichten.
01.02.2012 Verbier:
Lawinenniedergang bis in markierte Piste
Im Skigebiet von Verbier ist am Mittwochmorgen ein Lawinenniedergang
auf eine markierte Piste gemeldet worden. Gemäss ersten
Informationen der Kantonspolizei habe die 200 m lange und 40
m breite Lawine auch die markierten Pisten beschädigt. Rund
4 m Schnee blockiere zurzeit einzelne Pisten. Ob die Lawine auch
Alpinisten verschüttet hat, ist zurzeit noch nicht geklärt.
Weitere Informationen folgen.
01.02.2012 Schweiz:
SBB gewappnet für Kältewelle am kommenden Wochenende
Die SBB setzt rund 400 zusätzliche Arbeiter ein, um
die sibirische Kälte schadlos zu überstehen. Die mobilisierten
Arbeitskräfte sollen dafür sorgen, dass es im Schienennetz
zu keinen grösseren Behinderungen kommt. Die aufgebotenen
Personen werden die Gleise von Schnee befreien, Eiszapfen in
den Tunnels zerschlagen sowie mit Schweissbrennern die blockierten
Weichen enteisen. Zudem sorgt der Taktfahrplan dafür, dass
grosse Schneeansammlungen auf den Strecken und Eisbildung auf
den Fahrleitungen meist ausbleiben.
Das Rollmaterial und die sonstige Bahninfrastruktur sind so konstruiert,
dass sie Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aushalten. Von
den über 10'000 Weichen im SBB-Schienennetz sind 6'800 beheizt.
31.01.2012 Wallis:
Sirenentest für die Sicherheit der Bevölkerung
Am Mittwoch findet in der ganzen Schweiz von 13.30 Uhr bis
15.00 Uhr ein Sirenentest statt. Dabei wird erst der Allgemeine
Alarm ausgelöst und anschliessend der Wasseralarm. Überprüft
wird so die funktionsbereitschaft der rund 8`000 Sirenen in der
Schweiz. Beim Allgemeinen Alarm wird die Bevölkerung im
Ernstfall aufgefordert Radio zu hören, den Anweisungen der
Behörden zu folgen und die Nachbarn zu informieren. Beim
Wasseralarm müsste das gefährdete Gebiet verlassen
werden, welches vorgängig mittels Zettel markiert worden
wäre.
31.01.2012 Oberwallis:
Kältewelle trifft das Wochenende
Die angekündigte Kältewelle wird verspätet
am Wochenende erwartet. Bereits in der Nacht auf Dienstag macht
sich die Kälte aber schon bemerkbar: Mit Tiefstwerten von
-16 Grad im Goms. Richtig kalt wird es am Wochenende mit Tiefstwerten
von bis zu -26 Grad auf der Fiescheralp, -21 Grad in Zermatt
und -14 Grad in Visp. Der Niederschlag hält sich dagegen
im ganzen Gebiet in Grenzen. Es wird mit lediglich zwei bis vier
cm Neuschnee gerechnet.
30.01.2012 Wallis/Schweiz:
5 Jahre Pro Montagna Bergprodukte - eine Erfolgsstory
2007 hat Coop in Zusammenarbeit mit Schweizer Bergbauern
die Produktelinie Pro Montagna ins Leben gerufen. Die Linie steht
für Produkte aus den Schweizer Bergen. Gestartet wurde mit
23 Artikeln, inzwischen stehen über 120 Bergprodukte und
80 saisonal angebotene Alpkäse in den Regalen. Auch der
geistige Vater der Pro Montagna-Linie, der Gommer Andy Imfeld,
ist vom Erfolg überrascht. Gemäss Urs Meier, Coop Mediensprecher,
sei das Berggebiet bei den Konsumenten sehr beliebt. Teilweise
erinnern die Produkte u.a. auch an Ferienerlebnisse.
Ein Teil des Kaufpreises der Pro Montagna-Produkte fliessen zurück
in die Berggebiete für Selbsthilfe-Projekte. Allein 2011
wurden 840'000 Franken an die Coop Patenschaft für Berggebiete
überwiesen.
30.01.2012 Oberwallis:
Vermehrte Lawinensprengungen in der Region
Aufgrund der grossen Schneemengen werden in dieser Saison
vermehrt Lawinensprengungen vorgenommen. Gemäss Peter Schwitter,
Chef des regionalen Lawinenwarndienstes in Naters, wurden in
dieser Saison auf der Belalp bereits sechs Lawinensprengungen
durchgeführt. Ansonsten wird pro Saison durchschnittlich
eine Sprengung vorgenommen. Durch die vermehrten Lawinensprengungen
besteht jedoch laut Schwitter keine Gefahr für die Natur.
Zudem kostet eine Sprengladung im Durchschnitt lediglich 50.-
Franken.
29.01.2012 Wallis/Schweiz:
Kommendes Wochenende bis minus 20 Grad erwartet
Ein riesiges Kältehoch über Russland wird ab Wochenmitte
eiskalte, aber trockene Luft in die Schweiz schicken. Am Donnerstag
soll es höchstens minus fünf Grad werden, die Meteorologen
rechnen mit mehrere Eistagen in Folge. Besonders warm anziehen
müssen sich vor allem die Wintersportler in den Bergen.
Am kommenden Wochenende werden auf 2000 Meter Höhe um die
minus 20 Grad erwartet. Im Oberengadin könnten die Temperaturen
sogar bis 30 Grad unter Null sinken, schreibt Meteomedia.
29.01.2012 Schweiz:
Bei der Lonza bahnt sich ein Kurswechsel an
Nach der Entlassung des Konzernchefs Stefan Borgas ist die
Verunsicherung bei der Lonza gross. Borgas habe hohe Erwartungen
geschürt und sie nicht erfüllt, begründete der
Konzern die Entlassung. Während Borgas eine Ausweitung des
Geschäfts auf weitere Märkte anstrebte, kündigte
Interims-Chef Rolf Soiron das Gegenteil an. So wolle man sich
auf das Wesentliche konzentrieren. Obwohl der Verwaltungsrat
die bisherige Strategie bestätigt habe, bleibe gemäss
NZZ am Sonntag ungewiss, welchen Kurs Lonza unter dem
neuen Chef einschlagen wird.
28.01.2012 Siders:
Feu au Lac findet 2012 wohl doch statt
Das beliebte 1. August-Fest Feu au Lac am Siderser Gerundensee
wird 2012 wohl doch durchgeführt. Der Stadtrat entschied
erst vor zwei Monaten, dass die 20. Ausgabe des Festes im vergangenen
Jahr die Letzte war. In welchem Ausmass Feu au Lac am 31. Juli
2012 stattfinden könnte ist noch offen. Gemäss "Le
Nouvelliste" wollen die Verantwortlichen in den nächsten
Tagen genauer darüber informieren. Siders hatte das Fest
aufgrund der grossen Abfallmenge von über sieben Tonnen
und den gut 3 Wochen dauernden Aufräumarbeiten gestrichen.
28.01.2012 Unterwallis:
Staatsrat gibt grünes Licht für zwei Windparks
Der Staatsrat gibt das Gebiet am Grossen St. Bernhard für
den Bau von zwei Windparks frei. Anlässlich seiner Sitzung
vom 11. Januar hat der Staatsrat das Gebiet im Bereich des nördlichen
Tunneleingangs am Grossen St. Bernhard als geeigneten Standort
für Windkraftanlagen bezeichnet. SwissWinds will dort in
den nächsten Jahren zwei Windparks errichten. In einer ersten
Phase sollen sechs Windenergieanlagen entstehen. Weitere sieben
sollen in dem höher gelegenen Tal Combe de Brasson aufgestellt
werden, berichtet der WB.
27.01.2012 Zermatt:
Keine verletzten Personen nach Lawinenniedergang im Dorfteil
Am Freitagabend, kurz vor 18.00Uhr kam es im Gebiet "Schweissenen"
in Zermatt zu einem Lawinenniedergang. Gemäss Bruno Jelk,
Rettungschef der Air Zermatt, wurde die Lawine ohne Fremdeinwirkung
ausgelöst. Die Lawine kam erst kurz vor dem Bahnhof Zermatt
zum Stillstand. Es gibt weder Verschüttete noch Verletzte
zu beklagen. Einzig ein Steinschlagnetz wurde beschädigt.
Die Staubwolke war über weiten Teilen von Zermatt sichtbar.
27.01.2012 Wallis/Schweiz:
FK gegen Mehrwertsteuerbefreiung der Hotellerie
Die Finanzkommission (FK) des Nationalrates ist gegen die
befristete MwSt.-Befreiung für die Hotellerie. Die Kommission
für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Nationalrats beschloss
am 09./10. Januar 2012 die Beherbungsleistung für die Zeit
vom 1. April 2012 bis 31. März 2013 von der Mehrwertsteuer
zu befreien. Die Massnahme soll die Wettbewerbsfähigkeit
der Hotellerie, angesichts des starken Schweizer Frankens, erhöhen.
Die FK des Nationalrates beantragt der WAK mit 12 zu 9 Stimmen
bei 2 Enthaltungen, auf die Befreiung zu verzichten.
27.01.2012 Goms:
Erfolgreiches Betriebsjahr 2011 für die Furka-Bergstrecke
Im vergangenen Jahr waren die Züge der Furka-Bergstrecke
während den Wochenenden zu 90 Prozent ausgelastet. Die Verantwortlichen
des Vereins Furka Bergstrecke Sektion Wallis zeigten sich mit
dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. Getrübt wurde das Jahr
jedoch durch das Unwetter vom 10. Oktober 2011, welches auf der
Walliser Seite und der Urner Seite Schäden von rund 500'000
Fr. anrichtete. Zurzeit bereiten vor allem die grossen Schneemengen
Sorgen. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Strecke am
23. Juni 2012 eröffnet werden.
An der Vereinsversammlung der Furka-Bergstrecke Sektion Wallis
werden am Freitagabend 22 Neumitglieder aufgenommen. Zudem hat
die Stiftung Furka-Bergstrecke (SFB) ein Sammelkonto eröffnet,
welches für die Wiederherstellung der beschädigten
Abschnitte eingesetzt wird. Spenden werden unter dem PostFinance-Konto
60-293080-2 "Unwetter" entgegengenommen.
26.01.2012 Wallis/Schweiz:
Jährlicher Sirenentest von grosser Bedeutung
Am 1. Februar wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen
des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Ausgelöst
wird um 13.30 Uhr das Zeichen "Allgemeiner Alarm":
ein regelmässig auf- und absteigender Heulton mit einer
Dauer von einer Minute. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 15 Uhr
wird in den gefährdeten Gebieten unterhalb von Stauanlagen
das Zeichen "Wasseralarm" getestet. Es besteht aus
zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen
von je 10 Sekunden. Bei einem Ernstfall ist wichtig, dass die
Bevölkerung richtig handelt.
Wenn der "Allgemeine Alarm" ausserhalb eines angekündigten
Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung
der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die
Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen
der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.
Der "Wasseralarm" bedeutet, dass eine unmittelbare
Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem
Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete
Gebiet sofort zu verlassen. Mit Merkblättern wird die Bevölkerung
in den betroffenen Gebieten bereits vorgängig über
den Wasseralarm allgemein und besonders über die vor Ort
gegebenen Fluchtmöglichkeiten informiert.
26.01.2012 Visp:
Keine Massenentlassungen in der Lonza
Die Lonza gab am Donnerstag bekannt, dass in Zukunft Stellen
mittels natürlicher Fluktuation abgebaut werden. Nach inoffiziellen
Angaben sollen auf diesem Weg in den nächsten drei Jahren
rund 100 Stellen abgebaut werden. An der Mitarbeiterorientierung
wurde den Angestellten zudem nochmals klar aufgezeigt, in welch
schwieriger Währungssituation sich die Lonza zurzeit befindet.
Deshalb habe der Standort Visp diverse Projekte aufgegleist,
um möglichst effiziente Einsparungen vorzunehmen.
25.01.2012 Wallis/Schweiz:
Schweizer Berghilfe startet nationale Sammelkampagne 2012
In den vergangenen sechs Jahren konnte die Schweizer Berghilfe
162 Projekte im Bereich Tourismus unterstützen. Gerade in
abgelegenen Regionen bietet der sanfte, ländliche Tourismus
die Möglichkeit, direkt vor Ort einen unerlässlichen
Zusatzverdienst zu erwirtschaften. Damit dies so bleibt, ruft
die Schweizer Berghilfe vom 29. Januar bis 11. Februar im Rahmen
ihrer nationalen Sammelkampagne unter dem Titel "sanfter
Tourismus" zur Unterstützung der Bergbevölkerung
auf. Der sanfte Tourismus findet abseits der touristischen Zentren
statt.
Die Schweizer Berghilfe hat in den letzten Jahren auch im Wallis
etliche Projekte unterstützt und finanziell mitgetragen.
25.01.2012 Wallis:
Aufhebung der Sperrung der MGBahn Strecke am Oberalppass
Die Sperrung des Streckenabschnitts der MGBahn über
den Oberalppass konnte aufgehoben werden. Seit heute morgen verkehren
die Züge auf dem gesamten Streckennetz der Matterhorn Gotthard
Bahn wiederum fahrplanmässig.
25.01.2012 Wallis:
Forschung im Dienst der Sicherheit im Berggebiet
Die WSL zeigt an ihrem Hauptsitz in Birmensdorf ZH eine Multimedia-Ausstellung
über ihre Forschung im Wallis. Seit Jahren forscht die eidg.
Forschungs-Anstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zu
den Themen Naturgefahren und Wald im Wallis. Dafür hat sie
mehrere Versuchsanlagen eingerichtet. Dazu gehören u.a.
die Murgang-Beobachtungsstation Illgraben sowie die Regendachanlage
in Leuk. Die Forschung orientiert sich an aktuellen Problemen
und der Kanton kann die erarbeiteten Grundlagen direkt umsetzen.
Die Ausstellung zeigt die Forschungs-Resultate.
In Filmen, Bildern und Forschungsgegenständen zeigt die
Ausstellung Neues zu den Themen Waldbrand, Schutzwald, Lawinen,
Steinschlag und Murgängen. So kann z.B. eine Simulation
der Waldbrandfläche bei Leuk besichtigt werden. Weiter zeigt
ein Fichtenstamm des Staldner-Forstbetriebs mit eingeschlagenen
Steinen die Schutzwirkung des Waldes im Berggebiet. Die Ausstellung
dauert bis Ende Juni.
24.01.2012 Wallis:
Streckensperrung der MGBahn am Oberalppass
Der Streckenabschnitt der MGBahn über den Oberalppass
ist aufgrund von Sturmböen bis auf Weiteres gesperrt. Der
Autoverlad am Oberalppass ist ebenfalls bis auf Weiteres eingestellt.
Reisende des Glacier Express werden via Visp-Bern-Zürch-Chur
umgeleitet. Alle übrigen Strecken sind für den Bahnverkehr
offen und die Züge fahren gemäss Fahrplan. Diese Meldung
hat Gültigkeit bis auf Widerruf.
23.01.2012 Wallis:
Grosser Rückhalt für die Mindestlohn-Initiative
Für die Mindestlohn-Initiative sind von den schweizweit
über 110'000 Unterschriften gut 4'000 aus dem Wallis. Gemäss
einer Mitteilung haben Unia-Mitglieder in allen drei Kantonsteilen
einen Beitrag zum Zustandekommen der schweizerischen Initiative
geleistet. Nachdem schon die kantonale Initiative für einen
Mindestlohn grosse Unterstützung in der Bevölkerung
gefunden habe, werde mit der nationalen Initiative ein klares
Signal gesetzt. Demnach hätten in der Schweiz alle die 100
% arbeiten, Anspruch auf einen Mindestlohn von 4'000 Franken.
Die gesammelten Unterschriften wurden am Montag bei der Bundeskanzlei
in Bern eingereicht.
23.01.2012 Schweiz:
Neue Autobahn-Vignette 2012 ab dem 1. Februar
An allen Motorfahrzeugen und Anhängern bis 3,5 t muss
ab dem 1. Februar die Autobahn-Vignette angebracht sein. Ab dem
1. Februar ist nur noch die neue Autobahn-Vignette 2012 gültig.
Dies gilt auch für das A9-Teilstück zwischen Visp und
Brig. Die Vignette kann bei der Post, an Tankstellen und in vielen
Geschäften zum Preis von 40 Franken erworben werden. Fahrzeuglenker,
welche auf der Autobahn ohne gültige und korrekt angebrachte
Vignette fahren, müssen eine Busse von neu 200 Franken bezahlen.
22.01.2012 Wallis:
Erhebliche bis grosse Lawinengefahr
Im Wallis herrscht zurzeit erhebliche bis grosse Lawinengefahr.
Der Anstieg der Lawinengefahr wird aufgrund der zum Teil grossen
Neuschneemengen wie z.B. in Ulrichen mit 40 Zentimeter oder aber
in Blatten mit 13 Zentimeter verzeichnet. Am Sonntag schneit
es nur noch in den zentralen und östlichen Bergen. Der Westwind
hat sein Maximum bereits in der Nacht auf Sonntag erreicht. Zum
Wochenanfang kommen weitere Störungen, es soll weiterhin
unbeständig bleiben.
22.01.2012 Goms:
Öffnung der Verkehrswege
Die Strasse und die Bahnverbindung von Niederwald nach Oberwald
werden am Vormittag wieder geöffnet. Die Strasse wird um
10.30 Uhr geöffnet und die Bahnstrecke ab 11 Uhr. Die Strasse
ist jedoch schneebedeckt und es wird eine Winterausrüstung
empfohlen. Der Betrieb des Autoverlads Furka wird ebenfalls wieder
aufgenommen. Gesperrt bleibt hingegen der Streckenabschnitt Nätschen-Dieni.
Demnach bleibt der Autoverlad am Oberalppass eingestellt. Reisende
mit dem Glacier Express zwischen Visp und Chur werden über
Zürich umgeleitet.
Alle übrigen Strecken der MGBahn sind offen und die Züge
verkehren fahrplanmässig.
22.01.2012 Goms:
Beruhigung der Schnee- und Lawinensituation
Die aktuellen Witterungs-, Schnee- und Lawinenverhältnisse
im Goms haben sich in den letzten Stunden beruhigt. Gemäss
einer Mitteilung ist die Lawinengefahr zurzeit auf Stufe erheblich.
Demnach sollte die Bahnverbindung Niederwald-Oberwald ab ca.
11 Uhr geöffnet werden können sowie die Strasse ebenfalls
im Verlaufe des Vormittags. Der Autoverlad Furka bleibt hingegen
bis auf weiteres gesperrt. Weiter werden die Loipen sowie die
Winterwanderwege schrittweise geöffnet.
21.01.2012 Goms:
Weiterhin kritische Lawinensituation
Die aktuelle Lawinen-, Witterungs-, sowie Schneesituation
in der Region Goms ist weiterhin kritisch. Gemäss einer
Mitteilung ist die Lawinengefahr zurzeit auf Stufe 4 gross. Neu-
und Triebschnee sind schlecht mit der Altschneedecke verbunden.
Es sind spontane Lawinen zu erwarten. Diese können insbesondere
im Obergoms auch grosse Ausmasse annehmen und exponierte Verkehrswege
gefährden. Daher sind die Strasse sowie die Bahnstrecke
Niederwald-Oberwald seit 10 Uhr gesperrt.
21.01.2012 Goms:
Weiterhin gesperrte Streckenabschnitte der MGBahn
Der Betrieb des Autoverlads der MGBahn Furka sowie Oberalppass
ist bis auf weiteres eingestellt. Gemäss einer Mitteilung
bleiben die Bahnstrecken Oberwald-Hospental sowie Nätschen-Tschamut
aufgrund der starken Schneefälle bis auf weiteres gesperrt.
Reisende mit dem Glacier Express werden zwischen Visp und Chur
über Zürich umgeleitet. Alle übrigen Strecken
sind für den Zugverkehr offen und verkehren gemäss
Fahrplan. Diese Meldung hat Gültigkeit bis auf Widerruf.
21.01.2012 Goms:
Lawinengefahr auf der Stufe 4 gross
Die Lawinengefahr in der Region Goms ist zurzeit auf der
Stufe 4 gross. Gemäss einer Mitteilung sind die aktuellen
Witterungs-, Schnee-, sowie Lawinenverhältnisse heikel.
Die Gefahrenstellen liegen an Steilhängen aller Expositionen
oberhalb von rund 2000 Meter. Demnach sind der Autoverlad Furka
gesperrt. Weiter ist die Strassenverbindung Geschinen-Ulrichen-Obergesteln
über die Umleitung Umfahrungsstrasse, sowie die Schneeschuhtrails
Obergoms gesperrt.
Über die Situation der Loipen-, sowie der Winterwanderwege
wird im Verlaufe des Vormittags entschieden. |
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