Meldungen von RRO Radio Rottu Oberwallis |
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19.04.2001 Flüsse erhalten schlechtes Zeugnis Die Schweizer Flüsse sind verglichen mit anderen europäischen Gewässern in einem schlechten Zustand. Zu diesem Schluss kommt der WWF in seinem Europäischen Wasser- und Gewässerindex. Beim ökologischen Zustand der Flüsse belegt die Schweiz nur gerade einen Platz im unteren Drittel. Grund dafür ist nicht allein die Verschmutzung, sondern auch die Verbauung der Gewässer. Besonders schlechte Noten erhielten die grossen Flüsse Rhein, Rhone und Ticino. Was die Wasserqualität angeht, steht die Schweiz im internationalen Vergleich gut da. 19.04.2001 UNESCO-Gebiet soll grösser werden Das Gebiet Jungfrau-Aletsch- Bietschhorn, das die Schweiz in die Unesco Weltnaturerbe-Liste eintragen lassen will, ist der österreichischen Umweltorganisation Alliance for Nature nicht gross genug. Sie schlägt einen grösseren Perimeter vor. Wie Christian Schuhböck, Generalsekretär der Alliance for Nature ausführte, hat die Organisation im Februar der für die Prüfung zuständigen Expertengruppe den Vorschlag unterbreitet, das Wetterhorn und die Blüemlisalp mindestens als Pufferzonen in den Perimeter einzubeziehen. 19.04.2001 Einbussen bei Walliser Seilbahnen Die Schweizer Seilbahnen haben im letzten Winter eine Umsatzeinbusse von einem Prozent hinnehmen müssen. Besonders auf der Alpennordseite seien die Schneeverhältnisse prekär gewesen, teilt der Verband Seilbahnen Schweiz mit. Beim Umsatz der Seilbahnen gibt es regionale Unterschiede. Das Wallis und Berner Oberland verzeichneten massive Einbussen, in Graubünden und der Zentralschweiz lief das Geschäft gut. 18.04.2001 Nendaz: Evakuierte zurück Die sieben letzten Evakuierten aus dem Erdrutschgebiet von Nendaz konnten in ihre Häuser im Weiler Brignon zurückkehren. Der Schutzdamm sei praktisch fertig und das Gelände gesichert, erklärte der Gemeindepräsident von Nendaz. Der mit Holz unterstützte Erdwall weist eine Höhe von 4 Metern und eine Länge von 40 Metern auf. Er könnte die rund 10 000 Kubikmeter Erd- und Steinmasse aufhalten, die abzugleiten drohen. Am Ostermontagmorgen gegen 10 Uhr 30 hatten sich oberhalb Brignon mehrere Steine gelöst. Aus Sicherheitsgründen wurden vier Gebäude evakuiert. 18.04.2001 RZ feiert 3 jähriges Bestehen Am 17. April 98 wurde die Oberwalliser Medienlandschaft um eine Zeitung reicher. German Escher und Waldemar Schön haben unter dem Namen Escher&Schön Communication die Regionalzeitung RZ lanciert, welche seither jeden 2. Freitag erscheint. Mittlerweile heisst das Unternehmen Alpmedia GMBH und betreut nebst der RZ auch andere Medien. Die RZ ist mit 34 000 Exemplaren der auflagenstärkste Anzeiger des Oberwallis, welcher kostenlos an sämtliche Haushaltungen des Oberwallis versandt wird. Das Unternehmen beschäftigt rund 10 festangestellte Mitarbeiter. 17.04.2001 Nendaz Schutzmauer wird erstellt In Brignon bei Nendaz wird zur Zeit ein Schutzdamm gegen die drohenden Erdrutsche erstellt. Der vier Meter hohe Schutzwall soll bis am Mittwoch fertiggebaut sein. Zugleich würden auch Entwässerungsarbeiten vorge- nommen, erklärte der Gemeindepräsident von Nendaz. Weiterhin konnten sieben Personen, die gestern aufgrund eines ersten Rutsches evakuiert wurden, nicht in ihre Häuser zurückkehren. Erst nach Abschluss des Schutzdamms dürfen die drei betroffenen Häuser wieder bewohnt werden. 16.04.2001 Nendaz - Erde in Bewegung Auf dem Gemeindegebiet von Nendaz hat sich am Montagmorgen unterhalb des Weilers Brignon ein Erdrutsch ereignet. Von den 15 evakuierten Personen konnten acht in ihre Häuser zurückkehren. Drei der vier evakuierten Häuser müssen bis zum Bau eines vier Meter hohen Schutzdamms unbewohnt bleiben. Der Schutzwall soll heute Dienstag gebaut werden, erklärte Franziskus Escher von der Kantonspolizei. Auch müsse das Gebiet oberhalb der Schutzzone entwässert werden. Sieben Personen könnten deshalb voraussichtlich erst später in ihre Häuser zurückkehren. 17.04.2001 Zeugenaufruf nach Brand in Susten Am Freitag kam es in den öffentlichen Toiletten der Migros in Susten zu einem Brand. Dabei wurde von einer unbekannten Täterschaft in der Herrentoilette im UG Toilettenpapier angezündet. Der Brand wurde durch Drittpersonen gelöscht, die Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Personen die sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei in Susten 474 69 40 oder beim nächsten Polizeiposten zu melden. 16.04.2001 Erdrutsch in Nendaz Im Wallis hat sich auf dem Gemeindegebiet von Nendaz kurz vor elf ein Erdrutsch ereignet. Rund zehn Bewohner des Weilers Brignon wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Der Berg zeige an verschiedenen Stellen Bruchlinien und mehrere Steinblöcke seien heruntergekommen, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei. Zur Zeit wird die Lage untersucht. Befürchtet wird ein Absinken des Berggrates oberhalb des Weilers. Die Strasse nach Nendaz wurde für rund 2 Stunden geschlossen. 16.04.2001 Ostern im Schnee Schlechtes Wetter ist Ansichtssache. Trotz Schneefalls wurde der Camping Santa Monica in Raron zum Osterwochenende hin geöffnet. Es trafen nicht weniger Campingfreunde ein, als andere Jahre. Statt draussen im Grünen zu Grillen wurde das Osterfest in der vorhandenen Kantine bei Gesellschaftsspielen gefeiert. Ein Trost für die Touristen im Wallis ist die Tatsache, dass das Wetter zuhause noch schlechter ist. 16.04.2001 Gedenkriesenslalom abgesagt Der Alex Berchtold-Gedenkriesenslalom in Visperterminen, dessen Start für heute Vormittag 10.00 Uhr angesetzt ist, musste wegen des schlechten Wetters abgesagt werden. 15.04.2001 Zugvögel in der Schweiz zurück Seit einigen Tagen hört man sie wieder in der Schweiz pfeifen: Die Schwalben, Kuckucke und Nachtigallen sind zurück. Auch die momentan unfreundliche Witterung hat sie nicht von einer Rückkehr in unsere Breiten abhalten können. Von den 185 in der Schweiz erfassten Vogelarten sind etwa 60 Prozent Zugvögel. Diese kehren zwischen Februar und Mai aus ihren Sommerungsplätzen zurück. 15.04.2001 Bräuche an Ostern Der Hase ist ein Mondtier und das Osterfest ist immer am ersten Sonntag des Frühlingmondes. Zudem ist der Hase ein Sinnbild für Fruchtbarkeit. Auch wurde der Hase in dieser Zeit des öfteren in Gärten und Häusern gesichtet. Und warum gerade Eier? Früher ist es strikt verboten gewesen während der Fastenzeit Fleisch und Eier zu essen, den Überschuss der Eier wurden dann an Ostern rasch möglichst verschenkt und aufgebraucht. Ausserdem war im Mittelalter das Ei ein Zahlungs- mittel und an Ostern wurden die Sachleistungen mit einem Ei belohnt. 14.04.2001 Wintersportorte melden Rückgang Trotz der optimalen Schneeverhältnisse oberhalb von 1500 Meter, sind die Walliser Hotels mit 50 70 % weniger ausgebucht als letztes Jahr. Grund seien die späten Feieratge an Ostern. Dennoch hoffen die Tourismusorganisationen auf kurzfristige Buchungen. 14.04.2001 7. Osterchilbi in Gamsen Viele Familien mit Kindern tobten sich bei diversen Karussells, "Tutsch- Auto", Abenteuer- und Wasserrutschbahnen so richtig aus. Ausserdem kamen Töffliebhaber bei der Austellung von Moto-Shop Bärenfaller so richtig auf ihre Kosten, über 100 Occasionsmodelle und die neusten Modelle von Yahama werden gezeigt. Noch bis Ostermontag lädt die Osterchilbi in Gamsen ein. 14.04.2001 Kalte Ostertage Der blaue Himmel trügt: im Oberwallis geht ein eisig kalter Wind. Ostern muss heuer wohl eher in der warmen Stube gefeiert werden, statt im Garten. Die Temperaturen liegen um 7 Grad. 14.04.2001 Gemeinsame Ostern für Christen Das diesjährige Osterfest ist speziell. Trotz unterschiedlicher Zeitrechnung feiern katholische, evangelische und orthodoxe Christen das Osterfest am selben Tag. Das kommt nicht gerade häufig vor, wie die Nachrichtenagentur Kipa mitteilte. Gemeinsame Termine für das Fest des Todes und der Auferstehung Jesu für die gesamte Christenheit gibt es in den rund 1500 Jahren zwischen 1583 und dem Jahr 3000 genau 271 Mal, wie Astronomen ausgerechnet haben. 13.04.2001 Fastenwandern im Wallis Regi Brugger organisiert Fastenwanderungen im Wallis. Eine Woche lang sich in der frischen Bergluft bewegen und das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wieder herstellen. Während dieser Zeit wird keine feste Nahrung zu sich genommen, sondern Heilerde, verschiedene Tees, Frucht- und Gemüsesäfte und Kraftbrühen getrunken. Mit dieser Methode will man sich entschlacken, in erster Linie aber Ballast abwerfen und den Organismus stärken. Infos erhalten Sie unter www.gleichgewicht.ch 12.04.2001 24 Stunden Spital live Im Rahmen der Visper Frühjahrsausstellung findet auf RRO eine 24-Stunden Sondersendung statt. 6 Journalisten berichten nonstopp aus dem Visper Spital. Patienten, Aerzte, Therapeuten und Besucher werden einen Tag lang begleitet. Aus diesem Grund wird in der Eingangshalle des Spitals ein Studio aufgebaut. Die Uebertragung beginnt am Dienstag 17. April um 7.00 Uhr und dauert bis Mittwoch 9.00 Uhr. 12.04.2001 Maikäfer im Anflug! Ende April erwarten uns wieder die braunen Maikäfer. Momentan liegen sie noch 5 bis 10 cm unter der Erde und warten auf wärmere Temperaturen. Dieses Jahr werden die Regionen im unteren Teil des Oberwallis betroffen sein, so z.B. Gampel, Susten, Agarn und Leuk. 11.04.2001 BLS-Autozüge bereits ausgebucht Die BLS-Lötschbergbahn erwartet für das kommende Osterwochenende einen Grossandrang auf den Autoverlad durch Lötschberg- und Simplontunnel. Die direkten Züge Kandersteg-Iselle sind bereits ausgebucht. In den Spitzenzeiten an Gründonnerstag und Karfreitag muss mit Wartezeiten gerechnet werden. 10.04.2001 Tunnel wieder befahrbar Die südliche Zufahrt zum Tunnel des Grossen St. Bernhard ist ab Mittwoch Morgen 7 Uhr wieder geöffnet, auch für 40-Tönner. Die Strecke wird jede Nacht ab 20 Uhr geschlossen. Zwischen Etroubles (I) und St-Oyens (I) ist die Strasse aber nur einspurig befahrbar. Zudem ist während den nächsten Tagen mit regem Osterverkehr zu rechnen. Autofahrer, welche die Strecke während der Nacht befahren wollen, können auf eine nur für den Personenwagenverkehr zugelassene Umfahrungsstrasse ausweichen. Lastwagen können nachts nicht passieren. 10.04.2001 Staatsrechung 2000 präsentiert Die Walliser Staatsrechnung schliesst zum zweiten Mal in Folge positiv ab. Die laufende Rechnung schliesst mit einem Überschuss von 2,2 Millionen Franken ab. In der Investitionsrechnung fehlen jedoch 33,6 Millionen Franken. Hauptgründe sind die Unwetter vom Oktober und ein Darlehen von 50 Millionen an die Kantonalbank. Der Kanton Wallis muss in Zukunft bemüht sein, die hohe Verschuldung abzubauen. Mit 2,7 Milliarden Franken Schulden ist das Wallis einer der am höchsten verschuldeten Kantone. 09.04.2001 Heliabsturz 99: Ursachen unbekannt Falsche Flugtaktik, mangelnde Erfahrung und ein übersehenes Kabel einer Seilbahn gehören zu den Ursachen von drei Helikopterunfällen im Jahre 1999. Die entsprechenden Schlussberichte der Untersuchungsbehörden sind publiziert worden. Der gravierendste Fall betrifft einen Helikopterabsturz im Mattertal vom Februar 1999, bei dem alle drei Flugzeuginsassen getötet wurden. Laut Schlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) konnten die genauen Ursachen nicht mit Sicherheit bestimmt werden. Zur fatalen Kollision mit dem Kabel einer Seilbahn in St. Niklaus VS sei es gekommen, weil der Pilot aus unbekannten Gründen in zu tiefer Flughöhe in eine mit zahlreichen Flughindernissen belegte Zone eingeflogen sei. Der Helikopter hatte sich auf einem Lawinen-Rekognos- zierungsflug befunden. 09.04.2001 Hochwasserschutz für Baltschieder In dem im letzten Oktober vom Unwetter schwer heimgesuchten Baltschieder haben am Montag Bachverbauungsarbeiten begonnen. Die durch das Wasser erodierten Uferpartien werden verstärkt und das Niveau der Schutzdämme wird angehoben. Ein Bündel von Schutzmassnahmen ist von einer Expertengruppe erarbeitet worden. Die Kosten der Arbeiten werden auf 5,2 Mio. Franken beziffert. Der Kanton Wallis und der Bund kommen dafür auf, wie es in einem Communique des kantonalen Umweltdepartements vom Montag heisst. Die Arbeiten sollen bis im Sommer dauern. 09.04.2001 Erfolgreiche Sion-Expo 2001 Die Sion-Expo hat am Sonntag ihre Tore geschlossen. Laut Angaben der Veranstalter verzeichnete die Sittener Frühjahresausstellung auch in diesem Jahr wieder über 100 000 BesucherInnen. Die Zahl der Aussteller blieb im Vergeleich zum Vorjahr praktisch unverändert. Viel Beachtung fand der Stand der bald 110-jährigen Visper Zinnwaren-Firma Della Bianca. 09.04.2001 Gewinn für Rhonewerke AG Die Rhonewerke AG konnte an ihrer GV die Zahlen eines erfolgreichen Geschäftsjahres präsentieren. Nach einem Gewinn von 2,105 Millionen Franken beschlossen die Aktionäre die Ausrichtung einer Dividende von 5 Prozent auf das Aktienkapital von 40 Millionen Franken. 08.04.2001 Erdrutsche in Leytron Erdrutsche haben am Wochenende die Strasse von Leytron nach Ovronnaz zweimal verschüttet. Die Strasse musste für den Verkehr gesperrt werden. Nach einem ersten Erdrutsch am Samstagmittag konnte die Strasse gegen Abend wieder geöffnet werden. Am Sonntagmorgen gingen erneut Erdmassen nieder, die eine erneute Sperrung notwendig machten. Die Autos werden über Les Mayens-de-Riddes umgeleitet. Gemäss Angaben der Walliser Kantonspolizei vom Sonntag sind Fachleute vor Ort, um die Situation zu analysieren. 08.04.2001 Baltschieder im Wiederaufbau Am Sonntag informierte die Gemeinde Baltschieder die Bevölkerung über den Stand des Wiederaufbaus. Zugleich wurden verschiedenste Projekte vorgestellt, zu denen die Bevölkerung Stellung nehmen konnte. Die Organisatoren sprachen von einem vollen Erfolg. Circa die Hälfte aller BaltschiederInnen hat die Gelegenheit wahrgenommen, ihre Meinung kundzutun. 08.04.2001 Geschwindigkeits-Exzess Sitten - Die Walliser Kantonspolizei teilt mit: Am Samstagabend um 18.00 Uhr "blitzte" die Kantonspolizei ein Motorrad, oder sollte man eher sagen eine "Bombe", das mit einer Geschwindigkeit von 215 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h unterwegs war, auf der Kantonsstrasse von Riddes nach Ardon. Wie soll es mit so einer Geschwindigkeit möglich sein, unsere Plakate zur Präventionskampagne zu lesen?!? Der Fahrer musste sein Permis auf Platz abgeben ... - und seine Maschine wird sich einige Zeit ausruhen können! (O-Ton Pressecommuniqué) 07.04.2001 Rücktritt der Datenschutzkomission Laut Samstagausgabe der Zeitung Walliser Bote treten alle 5 Mitglieder der kantonalen Datenschutzkomission in corpore zurück. Wie der Präsident der Komission, Dr. Peter Pfammatter, in einem Brief erklärt haben soll, habe man sich schon mehrmals bei den zuständigen Stellen der schlechten Struktur wegen beschwert. Anscheinend ohne Erfolg. 06.04.2001 Finanzielle Hilfe für Unwetteropfer SIDERS - Die Glückskette hat den Geschädigten der Unwetterkatastrophe vom vergangenen Oktober bisher 38 Millionen Franken zugesprochen. Rund 23 Millionen gingen an Gemeinden und Privatpersonen als Soforthilfe. Für weitere 15 Millionen werden noch Gesuche geprüft, teilte die Glückskette mit. Eine Spezialhilfe erhält Gondo. Die Glückskette hat für den Wiederaufbau des schwer betroffenen Dorfes 10 Millionen Franken zurückgestellt. 06.04.2001 Verkehrsprognosen für Osterferien Wegen des Reiseverkehrs während der Osterferien in der Schweiz und im umliegenden Ausland dürfte es auf den Schweizer Strassen auch in diesem Jahr wieder zu Staus kommen. Die SBB und die BLS Lötschbergbahn setzen zusätzliche Züge ein. Mit Staus rechnet man vor allem auf den grossen Transitachsen. Die Geduld der Reisenden dürfte auch auf der A13 Richtung Bellinzona vor dem San Bernardino-Tunnel gefragt sein, ebenso auf den Umfahrungen Bern und Lausanne. Zu Problemen könnte es zudem auf diversen Hauptstrassen im Berner Oberland, Tessin und Wallis kommen. 06.04.2001 Rückgang der Arbeitslosigkeit Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im März weiter gesunken. Ende letzten Monats waren bei den Arbeitsämtern 65625 Arbeitslose registriert. Das waren 4141 weniger als im Vormonat. Der deutliche Rückgang ist vor allem saisonal bedingt. In den Kantonen, die stark vom Tourismus und Baugewerbe leben, ist die Abnahme sehr ausgeprägt. So sank die Arbeitslosigkeit im Tessin am deutlichsten, gefolgt vom Wallis mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,6 Prozentpunkte auf 2,2 Prozent. 05.04.2001 Tunnel bald wieder befahrbar Der Zugang zum italienischen Aosta-Tal via Tunnel am Grossen St. Bernhard dürfte ab Mittwoch wieder möglich sein. Unter gewissen Voraussetzungen wird die Strasse wieder geöffnet. Der Verkehr soll einstreifig und wahr- scheinlich nur tagsüber zugelassen werden. Über die Durchfahrt von Schwerverkehr wurde noch nichts entschieden. Entscheidend werden die meteorologischen Bedinungen sein. Zu starke Niederschläge könnten die Wiedereröffnung behindern. Zur Zeit sei das Terrain immer noch leicht in Bewegung. 05.04.2001 Walliser Nachwuchssportler geehrt Die Fechterin Sophie Lamon aus Sitten und der Skifahrer Daniel Defago aus Morgins gehören zu den Gewinnern des Credit Suisse Juniorenpreises 2000. Der Preis wurde dieses Jahr zum 20. Mal vergeben. Die gemeinsam von der Credit Suisse und der Stiftung Schweizer Sporthilfe verliehene Auszeichnung ehrt erfolgreiche Nachwuchssportler und motiviert die Sportverbände, Talente gezielt zu fördern. 05.04.2001 Visper Gastro- und Altstadtführer Der Visper Gastro- und Sehenswürdigkeitenführer ist da. Der handliche, vierfarbige Führer gibt auf 32 Seiten eine Uebersicht über sämtliche Restaurants in Visp. Neben Oeffnungszeiten, Telefonnummern und einem Lageplan findet man Angaben zum kulinarischen Angebot und zum Ambiente der Restaurants. Dreht man den Gastroführer um, präsentiert sich das Burgenerhaus und lädt ein zu einem Rundgang durch die alten Gassen von Visp. Der Visper Gastro- und Altstadtführer ergänzt somit in idealer Weise den kürzlich erschienenen Visper Ortsprospekt. 05.04.2001 Rollende Autobahn durch die Schweiz Die BLS Lötschbergbahn AG, die HUPAC SA und die Schweizerischen Bundesbahnen SBB haben am Mittwoch in Bern die Firma RAlpin AG gegründet. Ziel des Unternehmens ist der Betrieb der Rollenden Autobahn zwischen Freiburg im Breisgau und Novara, welche am 11. Juni 2001 verkehren wird. Mit der Inbetriebnahme dieser Rollenden Autobahn auf der Lötschberg- Simplon-Achse leistet die RAlpin AG einen Beitrag zur Reduktion des Schwerverkehrs auf den Nord-Süd- Verbindungen durch die Schweiz. 05.04.2001 Intensiver Pollenflug im Wallis Epalinges - Im Wallis und auf der Alpensüdseite wurden diese Woche bereits sehr hohe Konzentrationen von Birken-, Buchen- und Eschenpollen in der Luft gemessen. Das in den kommenden Tagen für den Süden der Schweiz erwartete schöne Wetter wird den Pollenflug stark begünstigen. Die Eschen- und Birkenpollen sind in unserem Land besonders gefürchtet, da sie zu heftigen allergischen Reaktionen und starken Asthmaanfällen führen können. 05.04.2001 Tod eines Fussgängers in Montana Am Mittwochabend um ca. 19.50 Uhr wurde eine Person beobachtet, die auf der Route des Violettes über eine Mauer auf die unmittelbar darunterliegende Hauptstrasse stürzte und bewegungslos liegenblieb. Ein herbeigerufener Arzt konnte nur noch den Tod des Fussgängers feststellen. Es handelt sich um einen 45-jährigen Franzosen, der in Crans Montana gearbeitet hatte. Zur Zeit des Unfalls trug er eine schwarze Weste und eine schwarze Hose. Personen die Auskunft über den Unfall erteilen können melden sich beim nächsten Polizeiposten oder bei der Kantonspolizei 606 56 56. 04.04.2001 Gebirgskurs der Geb Div 9 Vom 23. bis 27. April begeben sich rund 110 Soldaten samt Kader auf die Spuren der legendären Patrouille des Glaciers. Anlass ist der freiwillige Winter Gebirgskurs der Gebirgs Division 9. Der Kurs hat zum Ziel, die technische Gebirgsausbildung der Soldaten zu fördern. Eine gute Grundkondition ist Voraussetzung, um am Kurs teilzunehmen. So müssen die Teilnehmer Aufstiege mit mehreren 1000 Meter Höhenunterschied bewältigen können. 04.04.2001 Busersatz bei der BVZ Zermatt-Bahn Wegen dem Jahrhunderthochwasser im Oktober 2000 ist auf der Zugstrecke Brig-Visp 1,2 Kilometer Geleise der BVZ Zermatt-Bahn beschädigt. Damit die Fahrbahn so rasch als möglich wieder einsatzbereit ist, wird die BVZ Zermatt-Bahn ab den 23. April 2001 bis zum 27. April 2001 den Zugbetrieb einstellen und mit Ersatzbussen führen. 04.04.2001 Felssturz bei Mesocco Lastwagen können wieder die San Bernardino-Route befahren. Die Sperre, die nach einem Felssturz bei Mesoco verhängt wurde, wurde aufgehoben. Der Verkehr auf der A13 wird jedoch weiterhin behindert. Da möglicherweise eine Brücke beschädigt wurde, dürfen Fahrzeuge die Absturzstelle vorerst nicht passieren. Der gesamte Verkehr wird über die Kantonsstrasse umgeleitet. Über die Dauer der Umleitung konnte die Polizei keine gesicherten Angaben machen. 03.04.2001 Explosion in Collombey Die Explosion eines Transformators in Collombey hat am Dienstagabend zu einem Stromausfall in einem Teil der Region Chablais geführt. Die Einwohner von Collombey und Aigle mussten während rund zwei Stunden ohne Strom auskommen. Verletzt wurde niemand. Die Ursache der Explosion war zunächst unbekannt. Augenzeugen sprachen von hohen Flammen und einer schwarzen Rauchwolke; die Feuerwehr stand im Einsatz. 03.04.2001 Tourismus setzt auf Qualität Nachdem die Walliser Bergbahnen im Pilotprojekt Wallis Excellence als Modell-Unternehmungen ausgewählt wurden, können nun auch die Tourismusvereine profitieren. Wallis Tourismus hat sich als Initiant dieses Projekts zum Ziel gesetzt, globale Management Systeme in den touristischen Unternehmen zu fördern, um so den Erwartungen der Kunden zu entsprechen. Die Unternehmen welche diese Ziele erfüllen, werden mit entsprechenden ISO-Zertifikaten ausgezeichnet. 03.04.2001 Panne an Stromleitung von der SBB Am Montagabend zwischen 18.10 Uhr und 18.45 Uhr kam der Zugverkehr fast vollständig zum Erliegen. Betroffen waren das Wallis sowie der Westen und Süden der Romandie. Weil der Stromunterbruch während des Feierabendverkehrs passierte, standen zahlreiche Pendler auf den Perrons. Grund für die Panne war ein Lastwagen. Dieser blieb im Kanton Freiburg unter der Hauptstromleitung stecken. Die Hauptstromleitung liefert Strom aus der Deutsch- in die Westschweiz. 02.04.2001 Tod in Gletscherspalte Ein 22-jähriger Snowboarder ist am Sonntagnachmittag im Skigebiet von Saas Fee beim Sturz in eine Gletscherspalte getötet worden. Zusammen mit einem Kollegen hatte er die Pisten gegen 16.00 Uhr im Gebiet des Mittel- Allalin verlassen und fiel kurz darauf in eine Gletscherspalte. Der zweite Mann bemerkte das Verschwinden seines Kollegen erst in Saas Fee. Nach einer gewissen Wartezeit alarmierte er die Rettungskolonne. Diese fand den Vermissten am späten Abend. Der eingeflogene Notarzt der Air Zermatt konnte aber nur noch den Tod feststellen. 02.04.2001 Ausbildung für Lokalpolitiker Als erste Institution in der Schweiz hat die Walliser Fachhochschule für Sozialarbeit ein neues Ausbildungs- angebot für Lokalpolitiker erarbeitet. Vor rund einem Jahr wurde ein Kompetenz-Zentrum geschaffen, um bei Studien oder wichtigen Entscheidungen weiterzuhelfen. Es sei sinnvoll, die verantwortlichen Personen so auszubilden, damit sich diese in schwierigen Situationen selber zu helfen wissen. Vorallem in den Sozial- und Kulturbereichen will man das Fachwissen weitergeben, weil oftmals auf diesen Gebieten das nötige know how fehle. 02.04.2001 Verkehrsunfall mit zwei Verletzten Ein italienischer Lenker fuhr mit einem Anhängerzug vom Simplonpass in Richtung Brig. Vor dem Rotlicht einer Baustelle versagten die Bremsen des Fahrzeugs. Um eine Kollision mit entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, steuerte er seinen Lastwagen auf die Baustelle zu und kollidierte mit verschiedenen Baumaschinen. Ein Arbeiter konnte in letzter Sekunde noch zur Seite springen. Der Anhänger war mit Gefahrengut beladen. Nach kurzer Kontrolle gab ein LONZA Spezialist den Wagen zur Bergung frei. 02.04.2001 Rhodanus produziert SABATINI Uhr Die Uhrenfirma RHODANUS in Naters produziert die Kollektion von Ex- Tennisstar Gabriela Sabatini. Daniel Sieber, seit Januar 2001 Direktor der Rhodanus AG, hatte diese Idee bereits vor Jahren. Durch hartnäckiges Verhandeln gelang es ihm schliesslich, mit Sabatini in Kontakt zu kommen und schlussendlich die Uhrenproduktion ins Wallis zu bringen. Ein Gespräch mit Gabriela Sabatini ist am Montag abend um 18.30 Uhr auf RRO zu hören. 02.04.2001 Weindorf Salgesch hilft In Anbetracht der grossen Schäden, welche im Herbst 2000 entstanden sind, zeigt sich die Gemeinschaft für Weinqualität in Salgesch spendabel: Sie überreichte den Verantwortlichen der Gemeinden Baltschieder, Gondo, Mörel, Stalden und Salgesch je 20 000 Franken. Gesammelt wurde das Geld grösstenteils aus dem Weinverkauf in Salgesch. Aber auch die Dorfvereine von Salgesch hatten sich engagiert und Geld gesammelt. Auf diese Weise waren 100 000 Franken zusammen gekommen. 02.04.2001 Zweite Rate der Kantonssteuern Die zweite Rate der Kantonssteuern 2001 wird am 10. April 2001 fällig. Steuerpflichtige, welche die zweite Rate nicht bereits durch Anrechnung der Verrechnungssteuer oder Vorauszahlung geregelt haben, müssen diese bis spätestens am 10. Mai 2001 bezahlen. Nach Ablauf dieser Frist wird ein Verzugszins von 5 % verrechnet. Es werden keine Zahlungsfristen gewährt. Zuviel einverlangte und bezahlte Steuern werden mit 5 % verzinst und nach Vorliegen der Schlussabrechnung zurückbezahlt. 02.04.2001 Umbaupläne Jugendherberge Zermatt Seit 1955 gibt es die Jugendherberge Zermatt. Um dem Standard der heutigen Anforderungen zu entsprechen, braucht es einen Umbau. Dabei will man den Bettenbestand von 140 auf 170 erhöhen. Auch soll es in Zukunft nur noch ein Massenlager geben. Der Umbau wird in zwei bis drei Jahren erfolgen. Er wird vollumfänglich von der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus finanziert. 02.04.2001 Velo-Check wird verlängert Die erfolgreich gestartete Kampagne Velo-Check wird bis Ende April verlängert. Grund dieser Verlängerung ist das schlechte und Velo-feindliche Wetter, das den März bestimmte. Velo- Check gibt Velofahrerinnen und - fahrern die Gelegenheit, bei über 350 Fachhändlern ihr Fahrrad auf sicherheitsrelevante Bauteile überprüfen zu lassen. Wer sein Fahrrad dem Velo-Check unterzieht, erhält ein entsprechendes Zertifikat. 02.04.2001 Gildeköche kochten für guten Zweck Risotto in Hülle und Fülle kochten die Oberwalliser Gildeköche am Samstag auf dem Briger Stadtplatz. Der Erlös geht auch dieses Jahr an Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind. Der Anlass wurde bereits zum 5. Mal durchgeführt. 01.04.2001 1. Zukunftskonferenz Region Goms Unter dem Slogan -Zämä vorwärts- hat die Region Goms zusammen mit verschiedenen Wirtschaftsbranchenverbänden zum 1.Mal eine Zukunftskonferenz organisiert. Die Konferenz sollte den Teilnehmern eine Perspektive für die Zukunft vermitteln und sie zur Mitarbeit an regionalen Gemeinschaftsprojekten animieren. In der Folge sollen Projekte gestartet und entsprechende Massnahmen umgesetz werden. Für den Ablauf der Konferenz wurden zwei externe Moderatoren der Landwirtschaftlichen Beratungszentrale Lindau eingeladen. 31.03.2001 Der regenreichste März seit 1864 So nass war es im März seit Beginn der Messreihe 1864 noch nie: Bis zu 26 der 31 Tage des Monats waren Regentage, dabei fiel im Flachland bis 4.5 mal mehr Regen als im Durchschnitt. Obschon sich die Sonne kaum zeigte, war es viel zu mild. Während der Regenperiode vom 1. bis 30. März 2001 wurde mit einer West-Südwest-Strömung milde und sehr feuchte Luft zum Alpenraum geführt. Bei dieser Wetterlage konzentrierten sich die Niederschläge stärker auf das Mittelland, den Jura und das untere Zentralwallis. 31.03.2001 Nachfolgerin für Richter Addor Geraldine Gianadda, Advokatin und Notarin aus Martinach, ist zur neuen Untersuchungsrichterin für das Mittelwallis ernannt worden. Sie tritt damit die Nachfolge von Untersuchungsrichter Jean-Luc Addor an, der wegen Unregelmässigkeiten im Fall Televerbier anfangs Februar vom Kantonsgericht seines Amtes enthoben worden war. 30.03.2001 Umstrittenes Familienzulagegesetz Gegen die Erhöhung der Familienzulagen im Kanton Wallis wurde das Referendum ergriffen. Damit hat das Komitee für gerechte Kinderzulagen seine Drohung vom Februar 2001 wahr gemacht. Anlässlich der Annahme des Familienzulagegesetztes im Walliser Grossen Rat wurde bereits im Vorfeld über die Referendumsmöglichkeit diskutiert. Das Wallis hat bereits die höchsten Kinderzulagen der Schweiz. Mit inkraft treten des neuen Familienzulagegesetzes würden die Beiträge um bis zu 24% erhöht. 30.03.2001 Herbert Volken neuer Präsident Herbert Volken, Bergführer und Skilehrer von Fiesch ist neuer Präsident der Kantonalen Bergführer- und Skilehrerkommsission. Der 52- jährige Direktor des Sport- und Ferienzentrums Feriendorf Fiesch verfügt über Kenntnisse im organisatorischen und touristischen Bereich. 30.03.2001 Ecowatt Schweiz AG nach Susten Die Basler Firma Ecowatt Schweiz AG will in der Gemeinde Leuk-Susten eine neu entwickelte Kochplatte produzieren und somit in den nächsten zwei Jahren zwischen 20 und 30 neue Arbeitsplätze schaffen. Die von der Ecowatt erfundenen Heizplatten verbauchen bis zu 50% weniger Energie, heizen schneller auf und reagieren dank einer elektronischen Steuerung wie Gasöfen. 29.03.2001 Belalp Tourismus auf Erfolgskurs Der Tourismusverein Naters-Blatten- Belalp hat den Trend der abnehmenden Logiernächtezahlen gebrochen und verzeichnet im vergangenen Geschäfts- jahr eine Zunahme von 1,2%. Nicht zuletzt führt man diesen Erfolg auf den gemeinsamen Marketingauftritt mit Altesch-Ferien zurück. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen den Vertrag mit Aletsch-Ferien um weitere 3 Jahre verlängert. Der Tourismusve- rein sieht positiv in die Zukunft. Man ist zuversichtlich im Bezug auf die Kandidatur für das Unesco-Weltnatur- erbe und auf die im Jahr 2004 geplante neue Gondelbahn Blatten-Belalp. 29.03.2001 Tunnel weiterhin gesperrt Der Zugang zum Aostatal durch den Tunnel am Grossen St. Bernhard ist immer noch blockiert. Wann die Strasse wieder geöffnet wird, ist unklar. Der Berg und die Zufahrtsstrasse sind auf rund 100 Metern noch immer in Bewegung und daher sind Erdrutsche und Steinschläge zu befürchten. Wenn die Strasse an Ostern immer noch nicht offen ist, verlagert sich der Verkehr auf den Simplon, den Gotthard und den Fréjus-Tunnel. 29.03.2001 Les Marecottes: Streicheln verboten Die Schweizer Zoos reagieren auf den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche. In einigen Tierparks dürfen Tiere nicht mehr gestreichelt werden, andere verzichten vorläufig auf den Import neuer Tiere. Auch im Unterwallis wurden Konsequenzen gezogen: Im Zoo les Marecottes dürfen die Besucherinnen und Besucher den Tieren kein Futter mehr geben. Auch ein Streichelverbot wurde in beiden Parks erlassen. 29.03.2001 Rekordergebnis für Seiler Hotels Die Seiler Hotels Zermatt haben im Geschäftsjahr 99/00 ein Rekordergebnis erzielt. Der Reingewinn stieg von rund 1.8 Mio. auf 2.2 Mio. Fr. Auch der Umsatz aus den Restaurations-und Hotelbetrieben erhöhte sich um über 12% und in den vier Hotels konnten die Übernachtungen um ca 6 % gesteigert werden. Das Betriebsergebnis lag somit deutlich über demjenigen vom Vorjahr. Auf Grund der steigenden Unterhaltskosten reduzierte sich einzig das Ergebnis aus dem Immobiliensektor. Der VR schlägt der GV die Ausschüttung einer Dividende von Fr. 18.-- je Aktie vor. 29.03.2001 Hotelierverein mit Saison zufrieden Die Tourimusbranche ist mit den Logiernächten dieser Saison bis jetzt zufrieden. Laut Statistiken hat der Monat Februar eine Zunahme von 6,9 Prozent in den Logiernächten verzeichnet. Die konzentrierten Schulferien und die ausgezeichneten Schneeverhältnisse auf der Walliser Südseite seien für die positive Zwischenbilanz ausschlaggebend gewesen. Trotz des frühen Wärmeeinbruchs, welcher sich negativ auf das Ostergeschäft auswirken könnte, spricht Bumann schon jetzt von einer erfolgreichen Wintersaison. 28.03.2001 Schweizer Ski-Meisterschaften Bei den Schweizer Meisterschaften in St.Moritz haben Corinne Rey-Bellet und Silvano Beltrametti ihre Super-G- Rennen gewonnen. Für Rey-Bellet ist es bereits die zweite Goldmedaille. Die Unterwalliserin siegte vor Tamara Müller und Monika Dumermuth. Bei den Männern fuhr Paul Accola auf Platz zwei vor Franco Cavegn. 28.03.2001 Curling-WM in Lausanne Vom 31. März bis 8. April steht viel auf dem Spiel. Die Männer von Biel- Touring und die Frauen von Solothurn- Wengi kämpfen um WM-Medaillen, aber auch um die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City. Die Chancen für Biel-Touring mit dem Walliser Damian Grichting stehen nicht schlecht. 28.03.2001 Gemeinsam gegen Gewalt und Diebe Noch bis zum 31. März findet im Einkaufszentrum Manor in Monthey eine Ausstellung statt. Dabei wird die Aktion -Gemeinsam gegen Gewalt- vorgestellt. Gleichzeitig wird auf die Problematik der Taschen- und Ladendiebstähle aufmerksam gemacht. Zu gewissen Zeiten wird auch ein Taschendieb auftreten und seine Geschicklichkeit vorführen. Kindern wird die Möglichkeit geboten, an einem Malwettbewerb teilzunehmen. Die gleiche Ausstellung findet im April im Einkaufszentrum Manor in Siders statt. 28.03.2001 Wissenschaft und Comic in Siders Vom 14. bis 17. Juni 2001 findet das 18. Festival international de la Bande Dessinee in Siders statt. Unter dem Motto - Comic und Wissenschaft - lassen rund 200 Autoren, Zeichner und Stars die Comicwelt aufleben. Die Wissenschaft wird von Galilei bis hin zu Science Fiction auf verschiedene Art und Weise dargestellt. Nebst Animation und Konzerten werden auch wieder Ausschnitte von Trickfilmen gezeigt. 28.03.2001 Bundesrat ändert Jagdverordnung Wenn ein Luchs mehr als 15 Schafe gerissen hat, können ihn die Kantone zum Abschuss freigeben. Der Bundesrat hat die Abschusskompetenz für Luchse, Wölfe und Bären, die untragbare Schäden verursachen, an die Kantone delegiert. Diese verlangen die Kantone als Voraussetzung für die Umsiedlung von Luchsen aus den Nordwestalpen in die Nordostschweiz. Wolf, Luchs und Bär sollen aber weiterhin geschützte Tierarten bleiben. Der Bund behält die Oberaufsicht und bestimmt die Kriterien für den Abschuss eines Tieres, welches einen untragbaren Schaden verursacht. 27.03.2001 Experten im Aletschgebiet Eine Expertengruppe, die mit der Prüfung zur Aufnahme des Jungfrau- Aletsch-Gebietes zum UNESCO-Welterbe beauftragt ist, hat einen ersten Augenschein vor Ort vorgenommen. Die erste Prüfung fiel positiv aus. Der Wert und die Schönheit der Landschaft entsprächen weitgehend den von der UNESCO ausgearbeiteten Kriterien, urteilten die Experten. Einzig den fehlenden Bewirtschaftungsplan für die Region bemängelten sie. Ein solcher Plan würde den Willen, die Region nachhaltig zu schützen, dokumentieren und wäre ein zusätzlicher Trumpf. 27.03.2001 Mario Kalbermatter WKB Leiter OW Die Generaldirektion der Walliser Kantonalbank hat Mario Kalbermatter aus Steg zum Leiter der Region Oberwallis ernannt. Kalbermatter wird mit dieser Ernennung auch Mitglied der Direktion der WKB. Diese Ernennung reiht sich im Rahmen der Neuorganisation des Filialnetzes der WKB ein. Einen WKB Hauptsitz im Oberwallis gibt es nicht, im Mittelpunkt soll der Kunde bzw. die Dienstleistung stehen. Der Personalbestand der WKB hat in den letzten Jahren laufend zugenommen. Die WKB beschäftigt im Oberwallis zur Zeit 55 Personen sowie 8 Lehrlinge. 27.03.2001 Direkte Züge Kandersteg - Iselle Ueber die Osterfeiertage verkehren wieder direkte Autoverladezüge von Kandersteg im Berner Oberland nach Iselle, auf der Südseite des Simplonpasses in Italien, nur wenige Kilometer vor Beginn der italienischen Autobahn. Diese direkte Verbindung erspart den Stau am Gotthard und verkürzt die Anreise in den Süden um viele Kilometer. 27.03.2001 Rey-Bellet Abfahrts-Meisterin Corinne Rey-Bellet hat ihren Abfahrtstitel an den Schweizer Meisterschaften in St.Moritz erfolgreich verteidigt. Zweite wurde Ruth Kündig vor Monika Dumermuth. 27.03.2001 UNESCO-Weltnaturerbe im Oberwallis Im Auftrag der UNESCO prüfen Experten von der Internationalen Naturschutzkommission IUCN die Kandidatur Jungfrau-Aletsch- Bietschhorn. Die Kandidatur wird von einer Interessengemeinschaft unterstützt. 26.03.2001 Aprilwetter sorgt für Einbussen Die Oberwalliser Skigebiete leiden unter dem schlechten Wetter. Nach einem anfänglichen guten Saisonstart nahmen die Frequenzen teilweise mit zweistelligen Prozenteinbussen ab. Auch wird die Rückerstattung von Abonnementsgelder bei schlechtem Wetter immer mehr zum Thema. In der Regel werden bei Ausfällen von zwei bis drei Tagen keine Rückerstattung gewährt. 25.03.2001 Silber und Bronze fürs Oberwallis Bei den Alpinen Schweizer- Meisterschaften in Melchsee-Frutt gewannen die Oberwalliserinnen zwei Medaillen. Ines Zenhäusern, Bürchen, fuhr hinter der Schweizer Meisterin Sonja Nef auf den 2.Platz. Wie schon am Vortag beim Riesenslalom gewann Lilian Kummer, Riederalp, die Bronzemedaille. Auf den ausgezeichneten 5.Rang fuhr das Nachwuchstalent Rabea Grand, Leuk. 25.03.2001 Erfolg für Staldner Schützen Bei der Schweizer Gruppenmeisterschaft der Luftpistolen erreichten die Staldner Schützen den sehr guten 6. Rang. Mit dem Resultat von 1481 Punkten verpassten sie die Bronzemedille nur um 11 Punkte. Schweizermeister wurde die Gruppe von Küssnacht am Rigi mit 1502 Punkten. 25.03.2001 Crans: Brand eines Chalets Heute morgen um 2 Uhr 40 alarmierte ein Zeuge die Einsatzzentrale der Kantonspolizei über einen Brand in Crans. Am Orte genannt Prés de Crans war ein Chalet in Brand geraten. Unverzüglich wurde die Feuerwehr von Crans aufgeboten. Da sich das Gebäude abseits der öffentlichen Strassen befindet und mit Fahrzeugen nur schlecht erreichbar war, gestaltete sich der Einsatz der Feuerwehr schwierig. Nach zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Trotz der Anstrengungen der Feuerwehr wurde das Chalet vollständig zerstört. Es war unbewohnt. Die Brandursache ist zur Zeit unbekannt. Die Einwirkung Dritter kann nicht ausgeschlossen werden, da das Chalet weder über Elektrizität noch über andere Installationen verfügte, welche auf einen technischen Defekt schliessen lassen könnten. 24.03.2001 GV Tourismus Riederalp Das Jahr 2001 hat für Tourismus Riederalp gut begonnen, wie Geschäftsleiter Mario Breide bestätigt. Bereits im Dezember konnte ein Logierplus verzeichnet werden. In Zukunft will man auf der Riederalp noch härter um Familienferien werben. In der gesamten Schweiz gibt es 20 Gütesiegel-Ferienorte, die ausgezeichnet wurden für ihr Familienangebot, darunter auch die Riederalp. Das Budget 2001 beläuft sich für Riederalp Tourismus auf 1 Million Franken. 23.03.2001 KLICK - Vor jedem Start Die Kantonspolizei führt im Rahmen der Verkehrsprävention mit Unterstützung der Kantonalen Kommission für die Gesundheitsförderung, des TCS und der BFU auch dieses Jahr wieder eine Kampagne durch, mit dem Ziel, Automobilisten und Mitfahrer in Motorwagen für das Gurtentragen zu sensibilisieren. Während eines Monats werden im ganzen Kanton Broschüren und Wettbewerbskarten verteilt. Den Gewinnern winken 20 Gutscheine für einen Fahrtrainingskurs des TCS. 22.03.2001 Lignum will Holzenergie fördern Holz soll in Zukunft vermehrt als erneuerbarer Energieträger genutzt werden. Dies ist eines der Hauptanliegen der Lignum Oberwallis - Pro Holz. Diese Arbeitsgemeinschaft vereinigt die Kreise, die an der Herstellung, der Verarbeitung und der Verwendung des Holzes intressiert sind. Laut Auskunft des Präsidenten Marc Wyer wurden die Holzbestände in unserer Region bis vor kurzem zu wenig genutzt. In Zukunft will man diesem Umstand mit gezielten Aktionen vermehrt Rechnung tragen und so das einheimische Holz wieder populärer machen. 22.03.2001 Schneerutsch oberhalb Agarn Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden kam es zu einem Schneerutsch oberhalb Agarn am Orte genannt BOCHTÜRLI. Das Anrissgebiet befindet sich auf dem Boden der Gemeinde Leuk. Seit über 50 Jahren kamen hier keine Lawinen nieder. Menschen oder Häuser kamen keine zu Schaden. Genaue Abklärungen über Schäden an der Natur sind noch nicht bekannt. 22.03.2001 UNO-Weltwassertag Der heutige Tag steht unter dem Motto: Wasser - Gesundheit und Hygiene. Der Schweizerische Verein für Gas- und Wasserfach stellt den Brunnen als Symbol für das Trinkwasser in den Mittelpunkt. Pro Tag verbraucht jede Person in der Schweiz rund 180 Liter Trinkwasser, 50 davon im Badezimmer. Sogar die meisten Toiletten werden mit reinem Trinkwasser gespült. Daher wären heute ein paar Gedanken über den Trinkwasserverbrauch sicher angebracht. 22.03.2001 Austragungsorte gestrichen Die Arbeitsgruppe Olympische Winterspiele 2010 Bern-Montreux hat ihr Projekt auf neun Austragungsorte im Dreieck Bern-Montreux-Wallis konzentriert. Nicht mehr unter den Austragungsorten figurieren Luzern und Engelberg. Im Berner Oberland mussten Meiringen und Grindelwald über die Klinge springen. Bern ist in der Bewerbung als Kandidaturstadt gesetzt. Es ist Austragungsort für Eishockey, Curling und Eisschnelllauf sowie für die Eröffnungs- und Schlussfeier. In Bern soll auch das Olympische Dorf entstehen. 22.03.2001 Entwarnung von Tempo Das Warnsystem Tempo wurde am Donnerstag morgen von der Walliser Kantonspolizei aufgehoben. Tempo warnt vorsorglich vor heftigen Gewittern und starken Windböen. Aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage wurde Tempo am Mittwoch abend im Unter- und Mittelwallis sowie in Gampel und in Steg ausgelöst. Trotz anhaltenden Regenfällen während der Nacht wurden keine Schäden gemeldet. Die Spezialisten werden die momentane Situation jedoch weiter beobachten. 21.03.2001 Mitteilung für Steg und Gampel Diese Mitteilung wurde vom Gemeindepräsident Ewald Forny herausgegeben. An die Bevölkerung von Gampel und Steg: Nach Auslösung des Warnsystems Tempo für das Mittel- und Unterwallis durch die kantonale Einsatzzentrale, haben die zuständigen Stellen von Gampel und Steg die Lage unverzüglich analysiert. Aufgrund der derzeitigen Situation besteht für die Bevölkerung von Gampel und Steg keine Gefahr, trotzdem wird die Lage weiter beobachtet. Falls Probleme auftreten sollten, wird die Bevölkerung umgehend informiert. Das Warnsystem Tempo ist eine reine Vorsichtsmassnahme. 21.03.2001 Warnsystem ausgelöst Die Kantonspolizei hat am Mittwoch abend vorsorglich das Warnsystem TEMPO ausgelöst. Die Meteorologen hatten starke Regenfälle für die Nacht vorausgesagt. Aus diesem Grund wurden die Gmeinden aufgefordert, Bäche und andere prekäre Stellen in ihrer Region während der Nacht zu beobachten. Vor allem die Region Gampel-Steg wird laufend kontrolliert. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um vorsorgliche Massnahmen handelt und kein Grund zur Panik besteht. 21.03.2001 Tunnel Gamsen Schon 637 Meter sind geschafft. Am 20. April soll der Durchstich erfolgen. Das Teilstück Visp Ost - Brig/Glis der Autobahn A9, zu dem der Tunnel Gamsen gehört, soll im Herbst 2002 eröffnet werden. 21.03.2001 Brand in Schreinerei ausgebrochen In Versegeres ist am Mittwoch morgen in einer Schreinerei ein Brand ausgebrochen. Ein Silo, in welchem Spähne gelagert wurden, war in Brand geraten. Die Stützpunktfeuerwehr von Bagnes war mit 15 Mann kurz nach der Brandmeldung auf Platz und konnte das Feuer eindämmen. Trotzdem entstand beträchtlicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. 20.03.2001 Zermatt: Stabilisierte Finanzlage Die Burgergemeinde Zermatt hat die 3. Fälligkeit im Rahmen des Stillhalteabkommens mit ihren Gläubigern erfüllt. Nach dem Verkauf des Grundstücks Haueten-Eggen eingangs Zermatt konnten weitere 5 Millionen Franken überwiesen werden. Das rund 7000 m2 grosse Gundstück Haueten Eggen wurde für 4 Millionen Franken an die Pleine Air AG verkauft. Bei den Aktionären der Pleine Air handelt es sich um einheimische Personen. Auf dem Grundstück wird eine grössere Ueberbauung geplant. 20.03.2001 Seilbahn Kalpetran-Embd geschlossen Wegen Revisionsarbeiten bleibt die Luftseilbahn Kalpetran-Embd bis am 6. April geschlossen. Ersatzbusse sind in Betrieb. Auskunft erteilt die Nummer 952 11 88. 20.03.2001 Tag des Wassers Leukerbad feiert den diesjährigen Tag des Wassers auf spezielle Weise. Verschiedene Anlässe und Vorträge sind für Donnerstag, den 22. März 2001 geplant. Der Bäderkurort möchte seine Kernkompetenz wieder auf die Heilkraft der Thermalquellen konzentrieren. 20.03.2001 Protest gegen Umstrukturierung Lugano-Über 100 Personen aus der ganzen Schweiz haben am Dienstag in Lugano vor dem Kongresshaus gegen die massive Schliessung von Poststellen protestiert. Die Hauptsorge galt dabei den wirtschaftlich schwachen Randregionen. Bei der von der christlichen Gewerkschaft «transfair» organisierten Kundgebung wurde gefordert, die Aufgaben der Post neu zu definieren. Die Kundgebungsteilnehmer liessen Luftballons in die Höhe steigen, an denen Karten hingen, die zur Schliessung vorgesehene Postbüros verzeichneten. Zahlreiche Demonstranten waren aus dem Wallis angereist. 20.03.2001 NOK Beteiligung an Electra-Massa Die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) übernehmen von den SBB eine 10- prozentige Beteiligung an der Kraftwerksgesellschaft Electra-Massa. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Die NOK besitz bereits 12% des Aktienkapitals der Electra-Massa AG und würde mit dieser Übernahme zum grössten Einzelaktionär. Die Übernahme erfolgt unter Vorbehalt der Ausübung von Vorkaufsrechten der übrigen Electra-Massa-Aktionäre und der Zustimmung der übrigen Aktionäre sowie des Verwaltungsrats der Electra-Massa. 20.03.2001 Der Frühling hat angefangen Heute Dienstag 20. März um 14 Uhr 31 hat offiziell der Frühling begonnen. Die Natur hat jedoch wegen des milden Winters bereits Vorsprung. Die Vegetation ist laut SMA MeteoSchweiz rund 10 Tage voraus. Ohne die starken Regenfälle der letzten Tage wäre es gar bis ein Monat. 20.03.2001 Prävention gegen Erdbeben Die Vorbeugung von natürlichen Risiken bildet eine der Hauptaufgaben der öffentlichen Gemeinschaft, welche für die Begrenzung der Risikozonen besorgt ist. Die Prävention beinhaltet ebenfalls die Information der Bevölkerung über die Risiken, der sie ausgesetzt sein kann und die zu ergreifenden Schutzmassnahmen. Die Region mit der grössten seismischen Aktivität bleibt die Region Visp/Brig. In Anbetracht dieser Aktivität und der Unvorhersehbarkeit dieses Phänomens erinnert die Kantonspolizei an die grundlegendsten Verhaltensregeln im Falle eines Erdbeben. 19.03.2001 Nationalbankgewinne für AHV Alt SP-Nationalrat Helmut Hubacher ist von der Zukunft der AHV überzeugt. Man müsse sich jedoch längerfristig gesehen Gedanken machen, wie man die AHV nötigenfalls unterstützen könne, sagte Hubacher gegenüber RRO. Da die Lebenserwartung der Bevölkerung immer grösser werde, brauche es auch immer mehr AHV-Rente. Anstelle von Leistungsabbau sieht der ehemalige SP- Präsident eine Möglichkeit zur Unterstützung der AHV durch die Gewinne der Nationalbank. Eine entsprechende Initiative soll demnächst lanciert werden. 19.03.2001 Falscher Zeitpunkt für eine Frau ? Zum 7. Mal ist eine Frau bei der Wahl in den Walliser Staatsrat gescheitert. Als Gründe werden der falsche Moment oder die wilde Kandidatur aufgeführt. Die Parteispitzen versprechen einmal mehr, dass es beim nächsten Mal klappen wird. Diese Versicherung haben die Walliser Frauen oft gehört. Eigentlich zu oft, um noch daran zu glauben. «Ich bin mir absolut sicher, dass wir im Wallis in vier Jahren die erste Frau in der Regierung haben», bleibt Brigitte Hauser, ehemalige Präsidentin CVPO, zuversichtlich. 18.03.2001 Steinhaus zieht Roch vor Im Oberwallis ist Steinhaus die einzige Gemeinde, in der der Unterwalliser Claude Roch von der FDP knapp mehr Stimmen erhielt als der Oberwalliser SP-Kandidat Thomas Burgener. Demnach stimmten 9 Stimmberechtigte für Roch, 8 für Burgener. Im gesamten Oberwallis erhielt Roch aber 16727 Stimmen weniger als Burgener. 18.03.2001 Staatsratswahlen 2001 beendet Das Oberwallis behält mit Thomas Burgener und Wilhelm Schnyder 2 Sitze im Staatsrat. Das ist das Resultat der Staatsratswahlen 2001. Im Unterwallis hatte sich im zweiten Wahlgang zuerst ein Kopf-an-Kopf- Rennen zwischen der wilden FDP- Kandidatin Cretton und dem offiziellen Kandidaten Roch abgezeichnet. Beim Endresultat liegt Claude Roch aber über 4000 Stimmen vor Cretton und ist damit gewählt. Thomas Burgener erzielte mit rund 39000 Stimmen ein Glanzresultat. 17.03.2001 Erfolgreiches Saisonende für Walter Im tschechischen Destné geht dieses Wochenende die Weltcup-Saison im Snow Bike zu Ende. Der Grächener Björn Walter fuhr sensationell und stand im ersten Riesenslalom zuoberst auf dem Treppchen. Auch im zweiten Riesenslalom vom Freitag erreichte er einen Podestplatz. 16.03.2001 Bockmarkt von Naters abgesagt Aufgrund der ernstzunehmenden Gefahr einer Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche wird der Bockmarkt vom 7. April in Naters abgesagt. Laut den Organisatoren darf insbesondere in der Schwarzhalsziegen-Zucht keine Risiken eingegangen werden. Der diesjährige Bockmarkt wird auf das nächste Jahr verschoben. 16.03.2001 Neue Verkehrsführung in Brig-Glis Seit Freitag abend gibt es beim FO/BVZ-Bahnhof in Brig eine neue Verkehrsführung. Die Verbindung Naters-Dennerkreisel Brig kann nun direkt befahren werden. Die Automobilisten können bei der blauen Rhonebrücke in Naters direkt auf eine neue Umfahrungsstrasse zum Dennerkreisel fahren. Ab Ende April wird dieser Streckenabschnitt beidseitig befahrbar sein. Die neue Verkehrsführung ist eine weitere Etappe der Umbauarbeiten am FO/BVZ- Bahnhof. 16.03.2001 Kummer Europacup-Gesamtsiegerin Beim Europacup-Finale in Italien mussten am Freitag wegen Nebels sowohl der Riesenslalom der Männer als auch die Abfahrt der Frauen abgesagt werden. Auch die für Samstag angesagten Prüfungen wurden vorzeitig annulliert. Nutzniesserin der Absagen wurde die Oberwalliserin Lilian Kummer, die nunmehr als Gesamtsiegerin im Europacup feststeht. 15.03.2001 Reaktion auf Seuchengefahr Die Kantone ergreifen Vorsichtsmassnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche. Bern hat einem Betrieb die Bewilligung zur Verwertung von Speiseabfällen entzogen und Strafanzeige eingereicht. Zudem wurden alle Schafe, die seit Sommer 2000 aus der EU eingeführt wurden, einer Blutuntersuchung unterzogen. Im Wallis sind die traditionellen Eringer-Kuhkämpfe wegen der Maul- und Klauenseuche abgesagt worden. Die Eringerrasse gilt als selten. Und in Luzern werden die Betriebsbesuche der Schätzungsbeamten aus Angst vor der Verbreitung der Seuche gestoppt. 15.03.2001 Kuhkämpfe vom Frühjahr abgesagt Die traditionellen Walliser Kuhkämpfe finden in diesem Frühjahr nicht statt. Der Eringer-Viehzuchtverband hat am Donnerstag entschieden, die Ringkämpfe wegen der Gefahr der Maul- und Klauenseuche zu annulieren. Die Eringerrasse, die selten ist, wäre im Fall einer Ansteckung stark bedroht, hält der Verband fest. Beeinflusst wurde die Absage durch die Empfehlung der regionalen und nationalen Viehzuchtverbände, aller Viehausstellungen der nächsten vier Wochen abzublasen. Im Wallis wären im Frühjahr sechs Ausscheidungsrunden im Kuhkampf angestanden. 15.03.2001 Monthey steigt in die 1.Liga auf In der letzten Runde der 2.Liga- Aufstiegsspiele in der Westgruppe gelang Monthey im Spitzenkampf gegen Prilly ein 5:3-Sieg. Damit spielt Monthey in der kommenden Saison in der 1.Liga. 14.03.2001 Fristenlösung genehmigt Nach acht Jahren Hin und Her hat auch die Schweiz ein Gesetz zur Fristenlösung: Bis zur 12. Woche dürfen Frauen straffrei abtreiben. Sie müssen sich für den Eingriff auf eine Notlage berufen. Der Nationalrat räumte bei der Fristenlösung die letzten Differenzen zum Ständerat aus. Gegen die Fristenlösung wurde bereits das Referendum angekündigt. Gemäss Nationalrat Jean-Michel Cina wird die CVP-Parteispitze am Freitag über ein allfälliges Referendum entscheiden. 14.03.2001 Gasgeruch in Sitten Am Dienstag wurde die Kantonspolizei darüber informiert, dass in Sitten der Geruch von Gas wahrzunehmen sei. Sofort wurde der Gas-Pikettdienst aufgeboten, der nach einem eventuellen Leck im System der Gasleitung suchte. Gegen 19.00 Uhr wurde schliesslich die Ursache der Geruchsentwicklung gefunden. Eine am Nachmittag in Aproz am Gasleitungssystem ausgewechselte Pumpe war zur Zwischenlagerung in einem Depot im betroffenen Quartier abgelegt worden. Eine kleine Menge Flüssigkeit, die natürliches Gas riechbar macht, war in der Pumpe geblieben. 14.03.2001 Strasse im Eringertal wieder offen Im oberen Eringertal sind durch Steinschlag drei Dörfer von der Umwelt abgeschnitten worden. Der Steinschlag ereignete sich rund sieben Kilometer unterhalb von Evolene und verschüttete vorübergehend die Strasse. Die Dörfer Evolene, Les Hauderes und Arolla waren den ganzen Tag von der Umwelt abgeschnitten. Am Dienstag abend gegen 20.00 Uhr konnte die Strasse wieder geöffnet werden. Die Felsbrocken, die auf der Strasse lagen, mussten zum Teil gesprengt werden. 13.03.2001 Erste Entschädigungen gezahlt Im Zusammenhang mit einer geborstenen Druckleitung, die im Dezember drei Menschen oberhalb von Nendaz das Leben gekostet hatte, sind erste Entschädigungen gezahlt worden. Die Abklärungen zur Ursache sind immer noch im Gang. Um die geschädigten Personen nicht zu lange warten zu lassen, beschlossen die Besitzer der Leitung, die Westschweizer Elektrizitätsgesellschaft EOS und Grande Dixence, einen Vorschuss auf die zu erwartenden Entschädigungen zu zahlen. Laut EOS-Produktionsdirektor Pierre Desponds belaufen sich diese auf einige hunderttausend Franken. 13.03.2001 Schneebrett löst sich am Simplon Im Gebiet Engeloch löste sich am Dienstag um 15.00 Uhr ein Schneebrett und riss einen 40-jährigen französischen Tourenskifahrer rund 500 m in die Tiefe und begrub ihn unter sich. Der andere 25-jährige Tourenskifahrer, konnte dem selbstausgelösten Schneebrett entfliehen. Wie die Polizei mitteilte, konnte der Verschüttete um ca. 17.00 Uhr von der Rettungskolonne Simplon- Süd nur noch tot geborgen werden. 13.03.2001 Starke Regenfälle in der Schweiz Starke Regenfälle haben in der Nacht in Teilen der Schweiz für Ueberschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Besonders betroffen sind die Kantone Bern und Solothurn sowie das Wallis. In vielen Ortschaften des Mittellandes wurden Strassen und Keller überschwemmt. Ueberall standen Wehrdienste praktisch die ganze Nacht im Einsatz. Im Wallis sind die Dörfer Evolene, Les Hauderes und Arolla wegen Steinschlags von der Umwelt abgeschnitten. Die Felsbrocken verschütteten die Strasse. 12.03.2001 Huckepack-Korridor bald fertig Die rollende Landstrasse durch Lötschberg und Simplon ist Ende Mai fertig ausgebaut. Der erste fahrplanmässige Huckepack-Zug befährt die Linie am 11. Juni. Die 40 Tonnen schweren Lastwagen hätten eigentlich bereits ab Anfang Jahr auf der rollenden Landstrasse durch den Huckepackkorridor Simplon-Lötschberg transportiert werden sollen. Auf italienischer Seite gab es aber geologisch und unwetterbedingte Verzögerung. Der Bund subventioniert die rollende Landstrasse mit 29 Millionen Franken im Jahr. 12.03.2001 Sabatini-Linie in OW Uhrenfabrik Die Oberwalliser Uhrenfabrik Rhodanus wird die Uhrenkollektion Gabriela Sabatini produzieren. Der Firmendirektor Daniel Sieber hat es geschafft, dieses Projekt gemeinsam mit Gabriela Sabatini zu verwirklichen. Die Produktion der Kollektion wird Ende März lanciert. Gabriela Sabatini wird ihre Uhr anlässlich einer Medienorientierung in Basel selber vorstellen. 11.03.2001 Brigitte Albrecht gewinnt zum zweiten Mal den Engadin Skimarathon Die 31-jährige Brigitte Albrecht (Lax) hat zum zweiten Mal nach 1999 den Engadin Skimarathon gewonnen. Albrecht distanzierte Irina Skladnerva (Wald ZH) um 1:17 Minuten und profitierte dabei von der Unterstützung von Männern unter anderem Hans Diethelm), die sie "mitzogen". Für Albrecht ist der Engadin-Sieg Entschädigung für die misslungene Weltmeisterschaft in Lathi, wo sie krankheitshalber ausfiel. 11.03.2001 29. Prix Valais Am Samstagabend führten Michel Villa und die spritzige Nella Martinetti durch den Prix Valais. 16 KandidatenInnen gaben ihre Gesangstalente zum Besten. Den Prix Valais erhielt Carole Rey aus Crans, sie interpretierte Whitney Houston mit dem Lied "I will always love you". Während des Abends wurden bereits über 22´000.- Franken an einige karitative Walliser Organisationen verteilt. 10.03.2001 Widder- und Warenmarkt Der traditionelle und alljährliche Widder- und Warenmarkt zog viele Neugierige und Schafliebhaber nach Visp. Bei abwechselndem Sonnenschein und Regen gaben sich die Schwarznasenschafe zum Besten, es wurde nach Typ, Farbe (Flecken) und Wolle bewertet. 10.03.2001 Erlös aus DAS SCHWARZE WOCHENENDE Der WB hat in Zusammenarbeit mit dem Rotten Verlag eine 150-seitige Dokumentation DAS SCHWARZE WOCHENENDE über die Unwetter von Mitte Oktober herausgegeben. Der Erlös aus dem Buchverkauf kommt den Unwettergeschädigten im Oberwallis zu Gute. Bis anhin beläuft sich der Reinerlös auf 35´000 Franken. 09.03.2001 Checkübergabe an Gondo Der Zontaclub des Wallis übergab heute der Gemeinde Gondo einen Check in der Höhe von 13´000.- Franken. Zonta ist ein international anerkannter Frauenlub, der zum Ziel setzt, benachteiligte und schwächergestellte Frauen zu unterstützen. Der Club zählt weltweit über 35´000 Mitglieder. Der Zontaclub im Wallis wird offiziell im November 2001 international anerkannt. 09.03.2001 Erdrutsche im Nikolaital Auf Grund verschiedener Erdrutsche, musste am Freitag Morgen die Strasse von Stalden nach Täsch während gut 2 1/2 Stunden gesperrt werden. Laut dem Sektionschef der Kantonsstrassen Oberwallis, Ignaz Burgener, sind nicht die Niederschläge der letzten Tage für die Erdrutsche verantwortlich, sondern die grossen Temperaturunterschiede. Um sicher zu gehen, dass kein loses Material mehr vorhanden ist, hat der Kantonsgeologe zusammen mit verschiedenen Spezialisten einen Rekognoszierungsflug über das ganze Nikolaital gemacht. 09.03.2001 Rückgang der Arbeitslosigkeit Die Arbeitslosigkeit im Wallis ist im Monat Februar gegenüber dem Vormonat um 0.6 Prozent zurückgegangen. Dies bedeutet, dass 3´402 Personen arbeitslos gemeldet waren. Die Schweizerische Arbeitslosenquote betrug 1.9 Prozent, was sie wieder auf den Stand von Ende letzten Jahres bringt. Das Wallis verzeichnete bei weitem die stärkste Abnahme der Arbeitslosigkeit. 08.03.2001 Internationaler Tag der Frau Bereits zum 90. Mal wird der internationale Tag der Frau begangen. Am 19. März 1911 gingen mehr als eine Million Frauen und Männer in Europa auf die Strasse und protestierten gegen die Diskriminierung in der Berufswelt. Als eigentlicher Vorläufer des heutigen Gedenk- und Protesttages gilt der 8. März 1917, als Tausende russische Frauen unter dem Eindruck der Millionen Weltkriegstoten Brot und Frieden einforderten. 08.03.2001 Lötschberg als Güter-Kriechspur? Wird der Lötschberg von den Verkehrsstrategen des Bundes zur Schnecke gemacht? Der Direktor des Bundesamtes für Verkehr, Max Friedli, hat kürzlich in der NZZ faktisch angeregt, dass der Lötschberg zur "Güter-Kriechspur" degradiert wird. All die schönen Träume von schnellen Personenverbindungen zwischen dem Mittelland und dem Wallis wären damit gründlich futsch, schreibt der Walliser Bote in seiner Donnerstagsausgabe. 07.03.2001 Bürogemeinschaft in Goms Der Gemeinderat von Fieschertal und die Urversammlung von Fiesch haben ergeben, dass ein Projekt erarbeitet werden muss, um die Synergien und die Zusammenarbeit des Goms Tourismus und des Fiesch-Fieschertal Tourismus zu fördern. Das Projekt wurde von einem Fachmann ausgearbeitet und wird den Fachleuten vorgestellt. 07.03.2001 Fehlalarm bei der BLS AlpTransit Am Dienstag abend ist bei der Kiesaufbereitungsanlage im Flugplatz Raron durch eine Computerpanne ein Fehlalarm an der Anlage ausgelöst worden. Dieser Fehlalarm war offenbar in weitem Umfeld zu hören. Die Spezialisten der Unternehmung Marti AG und der örtlichen Bauleitung Raron konnten den Alarm eine Stunde später abstellen. Am Mittwoch wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit sich dieser Vorfall nicht wiederholen sollte. 06.03.2001 Gondelbahn für Blatten - Belalp? Die langen Wartezeiten an der bestehenden Luftseilbahn Blatten Belalp sollen bald Geschichte sein. Mit dem Bau einer 8-er Gondelbahn soll die notwendige Kapazität geschaffen werden. Bezüglich der Linienwahl sprach sich der Verwaltungrat der Belalp-Bahnen AG für die Variante Blatten Tschuggen Kühmatte aus. Die Projektkosten liegen zwischen 12 und 14 Millionen Franken. Finanziert werden soll diese Gondelbahn unter anderem über eine massive Erhöhung des Aktienkapitals. Die Bahn soll auf die Wintersaison 2003 / 2004 hin in Betrieb genommen werden. 06.03.2001 Golfplatz Leuk: Erster Spatenstich Rund 50 Personen waren dabei, als im Leukerfeld in einem feierlichen Rahmen der erste Spatenstich zum neuen Golfplatz gemacht wurde. Die Kosten werden sich auf ca. 6,5 Millionen Franken belaufen. Der Ganzjahresbetrieb wird rund 7 Vollzeit-Arbeitsstellen anbieten. Erstmals gespielt wird voraussichtlich im Sommer 2002. 06.03.2001 FC Sitten wieder in Walliser Hand? Jean-Noel Rey und Jean-Jacques Imhoff wollen als Privatpersonen Hand bieten, den FC Sitten wieder den Wallisern zurückzugeben. Gilbert Kadji, der Kameruner Präsident der FC Sitten AG, möchte die Gesellschaft verkaufen. Rey und Imhoff verlangen deshalb die Offenlegung der Konten. Bisher hat Gilbert Kadji zwar Versprechungen gemacht, aber nie gehalten. Der FC Sitten hat Finanzprobleme. Auch die Identifikation der Walliser mit ihrem Club ist in den letzten Jahren verloren gegangen. 06.03.2001 Millionen in Hochwasserschutz Die Stadtgemeinde Brig-Glis investiert mindestens 13 Mio. Franken in die Verbesserung des Hochwasserschutzes. An der Saltina laufen die Arbeiten inzwischen auf Hochtouren. Sie sollen bis Ende April beendet sein. An der Gamsa soll die Umsetzung ab Ostern beginnen. Es gilt, total drei Millionen Kubikmeter Materialgeschiebe zu bewirtschaften. Dies schreibt der Walliser Bote in der Dienstagsausgabe. 05.03.2001 Ortsdurchfahrt Visp gesperrt Am 7.3.01 wird eine weitere Etappe der Ortsdurchfahrt Visp in Angriff genommen. Die Durchfahrt wird daher während rund 3 Monaten gesperrt bleiben. Umleitungen werden signalisiert. Laut dem Sektionschef der Kantonsstrassen Oberwallis, Ignaz Burgener, werden die Bauarbeiten in 2 Phasen durchgeführt. Die erste beeinhaltet die Strecke Balfrinstrasse bis Kreisel Terbinerstrasse, die zweite die Strecke Kreisel Terbinerstrasse bis Kreisel Bristol. Weil die Arbeiten unbedingt vor dem Sommer fertiggestellt sein müssen, wurden die Bauunternehmungen zu einer komprimierten Bauweise verpflichtet. Das bedeutet paralleles Arbeiten an mehreren Inselbaustellen und Schichtbetrieb von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowie am Samstag von 6.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Die Kosten von rund 2.5 Mio. Franken werden zu 75% vom Kanton und zu 25% von der Gemeinde Visp übernommen. 05.03.2001 Führerscheinentzug an der Fasnacht Während der diesjährigen Fasnacht musste die Kantonspolizei anlässlich von Verkehrskontrollen 33 Führerausweise wegen Trunkenheit am Steuer abnehmen. In 19 Fällen waren alkoholisierte Automobilisten sogar in Unfälle verwickelt und 15 Personen wurden bei Unfällen leicht verletzt. Wie die Kantonspolizei weiter bekannt gab, ist auch die Anzahl der Unfälle mit Fahrerflucht bedenklich hoch. In 16 Fällen verliessen Beteiligte bzw. Verursacher unerlaubt die Unfallstelle. 04.03.2001 Abstimmungstendenzen Nach Auszählung von 50 Gemeinden des Kanton Wallis zeichnet sich ein ähliches Resultat ab, wie in der gesamten Schweiz, nämlich die Ablehnung aller Initiativen. JA ZU EUROPA wird mit 82% abgelehnt. Das NEIN zu den TIEFEREN ARZNEIMITTELPREISEN liegt bei 78%. Am deutlichsten wird im Moment TEMPO 30 abgelehnt, nach Auszählung eines Drittels der Walliser Gemeinden liegt das NEIN bei 85%. 04.03.2001 Favoritensiege im Goms Den 29. Gommerlauf gewinnt Gion Andrea Bundi mit 54 Minuten und 40 Sekunden. Thomas Diezig aus Blitzingen erreicht Platz zwei mit 11 Sekunden Rückstand. Dritter wird Emil Baumann aus Einsiedeln. Bei den Damen gewinnt Barbara Heeb mit 1 Stunde 3 Minuten und 5 Sekunden. Platz 2 macht Cornelia Fornini aus Zürich. 1200 Teilnehmer waren am 29. Gommerlauf zu verzeichnen. 04.03.2001 Staatsratswahlen 2001 im Wallis 6 Kandidaten und eine Kandidatin bewerben sich um die 5 Walliser Staatsratssitze. Für die C-Parteien kandidieren die bisherigen Staatsräte Jean-Rene Fournier, Jean-Jacques Rey- Bellet und Wilhelm Schnyder. Auch der bisherige SP-Staatsrat Thomas Burgener kandidiert. Für den nicht mehr antretenden FDP Staatsrat Serge Sierro bewerben sich Claude Roch von der FDP sowie Cilette Cretton als WILDE KANDIDATIN der FDP. Auch Michel Carron von der Bürgerbewegung tritt an. Die Resultate werden am frühen Nachmittag erwartet. 04.03.2001 Abstimmung über 3 Initiativen Das Schweizer Volk entscheidet heute über 3 Volksinitiativen: JA ZU EUROPA FUER TIEFERE ARZNIMITTELPREISE FUER MEHR VERKEHRSSICHERHEIT DURCH TEMPO 30 INNERORTS. Die Resultate werden bereits am frühen Nachmittag erwartet. Den 3 Vorlagen wird keine grosse Chance eingeräumt. Sogar die Initianten der Initiative JA ZU EUROPA befürchten eine Niederlage. 02.03.2001 Beschwerde zurückgezogen Mit grosser Mehrheit hat die Täscher Bevölkerung gestern abend entschieden, die Beschwerde gegen das Top-Terminal beim Bundesgericht zurückzuziehen. Das letzte Wort hat der Täscher Gemeinderat. Dieser muss nun bis Ende März den Beschluss fassen, ob die Beschwerde zurückgezogen wird oder weiterzuführen ist. Da sich das Volk an der Burgerversammlung jedoch gegen die Beschwerde aussprach, wird sich der Gemeinderat diesem Entscheid sehr wahrscheinlich anschliessen. 02.03.2001 Tod eines Snowboarders Ein 28-jähriger Neuseeländer starb am Donnerstag beim Snowboarden im Skigebiet Chandolin/St.Luc. Gemäss ersten Erkenntnissen hatte sich der Snowboarder in der Gegend verirrt und stürzte rund 300 Meter einen Hang hinunter. Nachdem die Suche am Donnerstag erfolglos blieb, konnte man gestern mit einem Erkundungsflug die Spuren des Snowboarders lokalisieren. 02.03.2001 30 Stellen gerettet Die Aluminium-Giesserei Martinach schliesst nun doch nicht ihre Pforten. Eine Gruppe von italienischen Industriellen hat die Fabrik über- nommen. Damit sind 30 Stellen in der Walliser Stadt gerettet. Es wurde eine neue Gesellschaft mit dem Namen NEU ALUMINIUM MARTIGNY gegründet. Die 30 Angestellten wurden am Vorabend über die Rettung ihrer Arbeitsplätze informiert. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Der neue Firmendirektor Maurizio Menandro wird seinen Posten bereits am Montag antreten. Ein Teil der Anlagen soll saniert werden. 01.03.2001 Panorama-Streckenkarte restauriert Beim Umbau des Betriebsgebäudes der Furka-Oberalp-Bahn in Brig, wurde auch die Panorama-Streckenkarte nach langjähriger Aufbewahrung wieder ausgegraben. Das 9-mal zwei Meter grosse Gemälde wurde restauriert und kann im Betriebsgebäude der FO-Bahn am Bahnhof Brig besichtigt werden. 01.03.2001 no brains im Fernsehen Die neunköpfige a-capella-Gruppe aus dem Lötschental erhält am Sonntag auf MDR ihren ersten TV-Auftritt. Unter dem Titel "Der MDR zu Gast in den Schweizer Alpen" werden auch Reportagen aus Leukerbad, Saas-Fee, Zermatt, Verbier und Crans-Montana ausgestrahlt. 01.03.2001 Contact Center 500 Besucher In den ersten Tagen, während der Woche der offenen Tür, verzeichnet das SBB Contact Center über 500 Besucher. Das Interesse ist gewaltig, sagte Bernhard Studer, Projektmanager SBB. Vermutlich werden anstatt der geplanten 250 Vollzeitstellen rund 300 bis 400 Teilzeitstellen geschaffen. 01.03.2001 Zermatt: Einigung mit Gläubigern Die Burgergemeinde Zermatt kann die Bedingungen des Stillhalteabkommens mit den Gläubigern einhalten. Dementsprechend wurden die BurgerInnen anlässlich der Budget-Urversammlung von Zermatt Informiert. Damit hat die Burgergemeinde Zermatt rund 15 Millionen Schulden abgebaut und weitere 15 Millionen durch Umschuldung zurückbezahlt. Ziel der Matterhorn Holding ist es aber, die Schulden weiter zurückzuschrauben bis auf den Ertragswert der Burgerbetriebe. Aus diesem Grunde werden im Verlauf der nächsten Monate weitere 20 Millionen Franken devestiert. 28.02.2001 Unterbruch im Kabelprogramm Beim Radio- und Fernsehempfang über das Kabelnetz kam es am Mittwoch nachmittag zu einem Unterbruch. Bei Aufräumarbeiten der BVZ-Zermatt-Bahn in Eyholz beschädigte eine Baumaschine das Glasfaserkabel der Swisscom. Der Unterbruch dauerte bis zirka 18.00 Uhr. 28.02.2001 Ogi wird UNO Sonderbeauftragter Alt Bundesrat Ogi ist von UNO- Generalsekretär Annan zu seinem Sonderbeauftragten für Sport, Entwicklung und Frieden ernannt worden. Ogi wird damit zum Repräsentanten Annans in Sportfragen. Für Adolf Ogi zeigt die Schaffung des neuen Amtes die gestiegene Bedeutung des Sports für die UNO. Im vergangenen Sommer fragte Annan, ob ihm Ogi Teile der Schweiz zeigen könne. Der Kandersteger liess sich nicht zweimal bitten - im August war er mit dem berühmten Gast im Gasterntal im Wallis und in Richtung Gemmi unterwegs. 28.02.2001 Letzter Tunnel-Auftrag vergeben Die BLS AlpTransit und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Ferden haben am Mittwoch in Thun den Auftrag in der Höhe von 467 Millionen Franken für das letzte grosse Tunnel-Teilstück unterzeichnet. Das Konsortium nimmt seine Arbeit am 1. Mai auf. Die Grossbaustelle umfasst den Bau der beiden Basistunnelröhren ab Ferden in Richtung Bern und in Richtung Wallis. Geplant ist, dass die ARGE Ferden in den kommenden 4-5 Jahren insgesamt 12 Kilometer Basistunnel bauen wird. 250 Personen werden unter Tag auf der Baustelle beschäftigt werden. 28.02.2001 Änderungen im Walliser Weinbau Die Strukturen im Walliser Weinbau sollen in den nächsten Monaten reformiert werden. Die Kommission für AOC-Weine und die Propagandastelle für den Walliser Reb- und Weinbau (OPAV) sollen verschwinden. Der Branchenverband Interprofession de la vigne et du vin du Valais hat sich heute für die Strukturreform eintschieden. Man hat eine Qualitätskommission gegründet, die die bisher unabhängige AOC-Kommission ersetzten soll. Eine Förderkommission soll die OPAV ablösen. Damit wird der IVV zukünftig den gesamten Walliser Weinbausektor überwachen. 28.02.2001 Bundesrat verabschiedet Steuerpaket Der Bundesrat will Ehepaare und Familien entlasten, die Besteuerung des Wohneigentums umkrempeln und den dringlichen Abbau des Börsenstempels ins Dauerrecht überführen. Er ist zum Schluss gekommen, dass der Bund die Mindererträge von 1,4 Milliarden Franken verkraften kann. Mit dem Systemwechsel fällt die Eigenmietwertbesteuerung auch bei den Zweitwohnungen weg. Um Steuerausfälle von rund 100 Millionen in den Tourismuskantonen zu vermeiden, haben Experten das Konzept einer Zweitwohnungssteuer erarbeitet. 26.02.2001 Tödlicher Sturz in Gletscherspalte Ein 47-jähriger Walliser Bergführer starb am Montag nachmittag durch einen Sturz in eine Gletscherspalte. Er war mit einer Dreiergruppe Touristen in Richtung Brunet-Hütte unterwegs. Auf dem Petit-Combin-Gletscher gab plötzlich eine Schneebrücke nach und der Bergführer stürzte rund 30 Meter in die Tiefe. Den Helfern des Maison du Sauvetage gelang es erst gegen Abend, den verunglückten Mann zu befreien. Er wurde stark unterkühlt ins Spital von Sitten geflogen, wo er wenig später verstarb. Die drei Touristen aus Belgien blieben unverletzt. 26.02.2001 Grosser Fastnachtsumzug in Naters Einer der Fastnachtshöhepunkte war der Oberwalliser Fastnachtsumzug am Sonntag in Naters. Die Drachentöter aus Naters organisierten traditionsgemäss unter bewährter Mithilfe der Fastnachtsgesellschaften aus Brig und Glis den Umzug. 51 Gruppen und Guggenmusiken nahmen daran teil. 6500 Zuschauer wohnten dem Spektakel bei. Zu den Hauptthemen gehörten diesmal die Post und das Allerweltsthema BIG BROTHER. 25.02.2001 Lötschental: «Tschägättä» sind los Während der Fasnachtstage sammeln sich im Lötschentaler Dorf Blatten mit Beginn der Nacht haarige Monster. Von dort aus bewegen sie sich in einer fremdartigen Prozession. Die Nacht der «Tschägättä» beginnt. Ihre Köpfe sind von Ziegen- und Schaffellen bedeckt, die Gesichter haben sie hinter furchterregenden Holzmasken versteckt. Die jungen, unverheirateten Männer des Tals - nur sie dürfen sich der Tradition gemäss maskieren - wissen, dass sie nun auch Verbotenes wagen dürfen. Die Verwandlung in «Tschägättä» ist unaufhaltbar. 25.02.2001 Erneut leichtes Erdbeben Im Unterwallis hat in der Nacht die Erde erneut leicht gebebt. Ein erstes Beben mit der Stärke von 3,7 auf der Richterskala wurde kurz vor halb 3 Uhr registriert, ein zweites mit einer Stärke von 2,8 gut eine halbe Stunde später. Schäden wurden keine gemeldet. Das Epizentrum lag wie schon beim Beben in der Nacht auf Samstag bei Sembrancher oberhalb von Martinach, hiess es beim Erdbebendienst der ETH Zürich. Laut dem Kantonsgeologen handelte es sich um Nachbeben. Er rechne deshalb nicht mit weiteren stärkeren Stössen. 24.02.2001 Leichtes Erdbeben im Unterwallis Im Unterwallis bebte am Freitag Abend die Erde. Nach Angaben der Kantonspolizei erreichte das Beben die Stärke von 3,1 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag bei Barberine. Das Beben war zwischen Monthey und Bagne zu spüren. Bei der Polizei gingen zahlreiche besorgte Anrufe ein. Bei einem Beben dieser Stärke sind jedoch meist keine Schäden zu erwarten. 23.02.2001 Versammlung der Ringkuhfreunde Oberwallis Am Freitag Abend fand die Versammlung der Ringkuhfreunde Oberwallis statt. In dem Rahmen hat sich auch der Vorstand zu Teil verändert. Der Präsident ist der Hans-Rüedi Furrer aus Susten. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind, Kurt Summermatter, Augustin Bayard und Rene Lengen. Neu sind,Alois Jöhn und Heinz- Jürgen Everd. Ausgetreten sind Raul Wyssen, Klaus Furrer und Peter Schmid. Das Hauptziel ist die vermehrte Zusammenarbeit mit dem Ringkuhverein aus dem Unterwallis, Les amis des reines. 23.02.2001 Lawine fordert ein Todesopfer Ein 14-jähriger Oberwalliser ist am Freitag im Lowigraben auf Gemeindegebiet von Mühlebach beim Skifahren von einem Schneebrett erfasst und getötet worden. Der Jugendliche hatte im Skigebiet Chäserstatt-Ernergalen zusammen mit zwei weiteren Personen die markierte Piste verlassen und war in einen Hang des Lowigrabens gefahren. Dort löste er das Schneebrett aus und wurde von diesem zirka 600 Meter weit mitgerissen. Seine beiden Kameraden wurden von der Lanwine nicht erfasst und schlugen sofort Alarm. Ein Helikopter der Air Zermatt und die Rettungsstation wurden aufgeboten. Der 14-Jährige wurde tot auf dem Schneebrett aufgefunden. 23.02.2001 Einheitlicher Tourismusauftritt Im letzten Herbst haben sich in Bellwald die Gemeindebehörde, die Tourismusorganisation und die Sportbahnen AG entschlossen, ein gemeinsames Management zu verwirklichen. Mit diesem Zusammenschluss hat Bellwald neue Wege beschritten, welche im Tourismus als Pionierleistung gelten. Wie am Freitag an einer Medienkonferenz zu vernehmen war, hat sich der Zusammenschluss der beiden Unternehmen bis jetzt positiv bewährt. 23.02.2001 Erfolgreicher Gipfelstürmer Der Walliser Bergsteiger André Georges hat zwischen dem 28. November 2000 und dem 14. Februar 2001, zwölf Berge in der Antarktis bestiegen. Im kommenden Juni will der 46-Jährige in Pakistan zwei weitere Achttausender in Angriff nehmen. Die erklommenen Berge waren im Durchschnitt 2900 Meter hoch, wie André Georges am Freitag den Medien mitteilte. Zehn Gipfel wurden das erste Mal bestiegen, zwei waren 1994 bereits einmal von einer norwegischen Expedition erreicht worden. 23.02.2001 Walliser Gesetze auf Internet und CD-ROM Die modernen Kommunikationsmittel machen auch vor dem Gesetz nicht Halt. So wurde die Walliser Gesetzessammlung aktualiesiert und auf CD-ROM gebannt. Überdies können die gewünschten Artikel unter www.vs.ch/legislation auf dem Internet jederzeit abgerufen werden 22.02.2001 Zweite TBM abgenommen Die zweite AlpTransit- Tunnelbohrmaschine für den Löschberg-Basistunnel ist gebaut. Sie wird ab Sommer für den Bau der Oströhre in Raron eingesetzt. Die Tunnelbohrmaschine (TBM) wurde in Schwanau (D) gefertigt und wird in Einzelteilen in den kommenden Monaten ins Wallis transportiert und vor Ort zusammengebaut. Die 9,43 Meter Durchmesser umfassende Maschine ist eine 145 Meter lange «fahrbare Fabrik im Tunnel». Plangemäss sind bisher 5 von 34,6 Kilometern Basistunnel erstellt worden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,2 Milliarden Franken. 22.02.2001 Ritz Jubiläumsjahr zu Ende Am 23. Februar 2000 hatte Goms Tourismus mit der Geburtstagsfeier 150 JAHRE CAESAR RITZ des ehrwürdigen Gommers und weltberühmten Hoteliers Cäsar Ritz gedacht. Die Geburtstagsfeier war der Startschuss für eine Reihe von Projekten, welche auch längerfristig wirken sollen. So soll ein Buch zur Philosophie von Cäsar Ritz herauskommen. Frank Garbely realisiert einen Film und in die Souvenir Reihe wird neu, auf Wunsch vieler Feriengäste, der RITZ ESPRESSO PORZELAN aufgenommen. 22.02.2001 Die Narren sind los In den katholischen Fasnachtshochburgen der Schweiz sind die Narren los. Tausende sind seit Stunden auf den Beinen. So begann in Luzern die Fasnacht um fünf Uhr mit dem Urknall. Rund 10 000 Personen waren trotz des unfreundlichen Nieselwetters dabei. Lärmig gings in Solothurn los: Dort markierte die «Chesslete» den Fasnachtsauftakt. Einige tausend Fasnächtlerinnen und Fasnächtler erschienen im traditionellen Nachthemd mit Zipfelmütze und Lärminstrumenten. Auch im Wallis sind die Alltagsregeln bis am kommenden Dienstag aufgehoben. Vielerorts finden am Nachmittag des fetten Donnerstags Kinderumzüge statt. 21.02.2001 Brig: Bauarbeiten FO Westkopf Die Umarbeiten am Westkopf des FO- und BVZ-Bahnhofs in Brig schreiten planmässig voran. In der nächsten Woche muss infolge Bau der neuen Gleisausfahrt in Richtung Visp die bestehende Strasse auf das künftige Niveau abgesenkt werden. Aus diesem Grund muss vom Montag, 26. Februar 2001 ab 07.00 Uhr bis zum Freitag, 9. März 2001 um 18.00 Uhr die Furkastrasse zwischen der unteren Rhonebrücke in Naters und dem Dennerkreisel in Brig gesperrt werden. Die entsprechenden Umfahrungsmöglichkeiten sind signalisiert. 21.02.2001 Erfolgreiches Geschäftsjahr 2000 der WKB Der Jahresgewinn der Walliser Kantonalbank (WKB) ist um 2% auf 13 Millionen Franken angestiegen. Der mit knapp 54 Mio. Franken stabil gebliebene Bruttogewinn ist ebenfalls ermutigend. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft nahm um 13%, das Resultat des Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts um fast 14% zu. Trotz der Börsenschwankungen im 2. Halbjahr ist der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 6 Mio. Franken positiv. 21.02.2001 DJ Bobo am Open-Air Gampel Das Open-Air Gampel präsentiert in diesem Jahr erstmals eine dem dreitägigen Festival vorgelagerte Special-Night. Am Donnerstag, 16. August 2001 werden DJ Bobo und seine rund 12 köpfige Tänzer- und Sänger- Crew ein gewaltiges Sound und Lichtspektakel freiluft und inmitten der Walliser Berge abziehen. DJ Bobo gelang mit seinem neusten Pop- Album "Planet Colors" ein sensationelles Comeback. Seine aktuelle Single "What a feeling" notiert derzeit Top10 Klassierungen in fast allen europäischen Ländern. Sein Album schoss diese Woche in Deutschland auf Platz vier und in der Schweiz sogar auf Platz zwei. 21.02.2001 Verstärkte Zusammenarbeit KAPO - RRO Die ohnehin gute Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei und dem Lokalsender RRO wird weiter ausgebaut. Die Erfahrungen während der Unwetterkatastrophe vom vergangenen Oktober wurden gemeinsam ausgewertet. Der Lokalsender soll zukünftig vermehrt als Führungsinstrument bei der Bewältigung von ausserordentlichen Ereignissen eingesetzt werden. 20.02.2001 Grünes Licht für Stägjitschuggen Die Vorarbeiten für den Bau des Stägjitschuggen-Tunnels im Mattertal können diesen Herbst beginnen. Wie Staatsrat Jean-Jacques Rey-Bellet am Dienstag bekannt gab, konnten die beiden beim Kantonsgericht hängigen Beschwerden bereinigt werden. Damit ist das vom Staatsrat genehmigte Projekt des Stägjitschuggen-Tunnels rechtskräftig. Mit diesem Entscheid kann nun ein für das Mattertal wichtiges Projekt in Angriff genommen werden, welches der Verkehrssicherheit dient. 20.02.2001 Ausstellung Alpenkonvention Die Alpenkonvention, ein Vertrag zwischen allen Alpenländern ist seit Januar 2000 in Kraft. Zur Zeit gastiert zu diesem Thema eine Wanderausstellung in Saas-Fee. Sie will aufzeigen, dass diese Konvention keine Verbote aufweist. Sie will jedoch erreichen, dass bei der Planung und Realisation für touristische Angebote vermehrt auf die Natur Rücksicht genommen wird. Die Abmachungen gelten für den gesamten Alpenraum. Für den Umweltschutz ist dies unentbehrlich. Umweltverschmutzungen kennen keine politischen Grenzen. 19.02.2001 Erdbebensichere Bauten Der Kanton Wallis will sich gegen Erdbeben besser rüsten. Bauwerke im erdbeben-gefährdetsten Kanton der Schweiz sollen deshalb nach neuen Vorschriften erstellt werden. Bestehende Bauten müssen bis 2005 verstärkt werden, so dass sie ein schweres Erdbeben unbeschadet überstehen, sagte Staatsrat Jean- Jacques Rey-Bellet. Im Vordergrund stehen wichtige Gebäude wie Spitäler, Einrichtungen der Rettungsdienste oder Kunstbauten. Doch auch Private sind angesprochen. Der Kanton hofft, Bundesgelder zu erhalten. Allerdings fehlen dazu die gesetzlichen Grundlagen. 19.02.2001 Vierter Europacup-Sieg für Lilian Kummer Lilian Kummer hat in Krompachy-Plejsy (Slk) zum vierten Mal in diesem Winter einen Europacup-Riesenslalom gewonnen. Die 25- jährige Oberwalliserin von der Riederalp siegte mit 0,66 Sekunden Vorsprung auf die Norwegerin Kristine Heggelund. Dritte wurde die Italienerin Maddalena Planatscher. Mit ihrem vierten Erfolg nach Chamonix (Fr) und Davos (2x) übernahm Kummer auch die Führung in der Riesenslalom- Wertung. 18.02.2001 Einsätze der Air-Zermatt AG Nachdem es am Samstag rettungsmässig ruhig war, wurde die Air-Zermatt AG am Sonntag zu 15 Rettungseinsätzen aufgeboten. Alleine zwischen 11.10 bis 12.30 Uhr musste die Air-Zermatt AG zu 7 Rettungseinsätzen ausrücken. Zum Teil standen 3 Helikopter der Air-Zermatt gleichzeitig im Einsatz. Dabei handelte es sich vorallem um Skiunfälle im ganzen Oberwallis. Ausserdem ereignete sich in der Region Allalingletscher ein Gletscherspalten-Unfall. Ein Skifahrer stürzte ausserhalb der gesicherten Pisten ca 35 Meter tief in eine Spalte. In Zusammenarbeit mit dem Pistenrettungsdienst Saas-Fee und mit Hilfe des 3-Bein gelang es, den Verunfallten nach relativ kurzer Zeit zu bergen. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Spital Visp geflogen. 18.02.2001 4000 Unterschriften für Post-Petition In nur 2 Wochen hat die Sozialdemokratische Partei Oberwallis (SPO) und der Gewerkschaftsbund Oberwallis (GBO) über 4000 Unterschriften gesammelt zum Erhalt der Poststellen. Ein super Zwischenergebnis, wie German Eyer Sekretär der SPO in einer Medienmitteilung schrieb. Am 1. März werden alle Unterschriften in Bern den zuständigen Personen überbracht. Bis dahin wird noch eifrig gesammelt, Unterschriftbögen erhält man direkt bei der SPO und der GBO. 18.02.2001 Abhörsystem Satos 3 kostet fünfmal mehr als erwartet. Das elektronische Abhörsystem Satos 3 mit einem Standort in Leuk ist im Aufbau und soll ab 2004 in Betrieb sein. Satos 3 erfasst den Datenverkehr ins Ausland oder im Inland. Dank Schlüsselwörtern werden sicherheitspolitisch bedeutsame Informationen herausgepickt und an die Bundespolizei weitergeleitet. Satos 3 wird über 100 Millionen Franken kosten: Fünfmal mehr als vorgesehen. 17.02.2001 Italienische Staatsbahnen streiken Wie die SBB am Samstag mitteilte, hat die Direktion der Italienischen Staatsbahnen (FS) angekündigt, dass das Bahnpersonal ab Samstag 21.00 Uhr in einen 24 stündigen Streik tritt. 17.02.2001 Heuschnupfen im Februar? Besonders im Wallis leiden Allergiker unter dem verfrühten Pollenanflug, den wahrscheinlich das milde Wetter hervorgeruft hat. Brennende Augen und triefende Nasen sind das Ergebnis. Ärtze verschreiben schon eifrig Medikamente und Apotheken beraten. 17.02.2001 Winterhilfe Oberwallis Die Winterhilfe Oberwallis unterstützt seit 65 Jahren bedürftige Oberwalliser. Menschen die ihre Rechnungen nicht be- zahlen können, keine Lebensmittel zur Verfügung haben oder alleinerziehnde Mütter, die dringend Ferien brauchen. Nächste Woche startet die Organisation einen Spendenaufruf. Einzahlungsscheine gibt es neu auch auf den Poststellen. Das Postschekkonto lautet 19-1856-2 Winterhilfe Obewallis. 16.02.2001 Das Wallis in Sachen Rettungswesen Als einziger Kanton verfügt das Wallis über ein besonderes Rettungsgesetz. Dieses regelt die Koordination von sämtlichen Rettungseinsätzen. Im hochalpinen Bereich sind jährlich rund 500 Einsätze nötig. Rund ein Drittel aller Bergunfälle betrifft das Wallis: Auf dessen Gebiet finden sich auch 36 der 42 Viertausender der Schweiz. Das KWRO verfügt über ein Budget von 2,5 Mio. Franken. 250 000 Fr. davon werden für die Ausbildung aufgewendet, auf 100000 Fr. belaufen sich die Anschaffungs kosten für neues Material. 15.02.2001 CVPO gegen "Ja zu Europa" Am Donnerstag Abend, fand eine Versammlung der CVPO statt. Die Hauptthemen waren die Initiativen vom 4. März, die alle klar abgelehnt wurden. Somit hat sich auch die CVPO gegen die Ja-Parole der CVP Mutterpartei zu Ja zu Europa ausgesprochen, nachdem schon die CVP- Unterwallis sich gegen die Ja-Parole gestellt hat. 15.02.2001 Interessengemeinschaft Weltnaturerbe Aletsch gegründet Zur Gründung der Interessengemeinschaft Weltnaturerbe Aletsch sind am Donnerstag zahlreiche Persönlichkeiten aus der Walliser Politik, aber auch Tourismusexperten und Naturschützer erschienen. Das Interesse ist gross. Ende März kommt eine Delegation der UNESCO ins Aletschgebiet zur Evaluation. 15.02.2001 Das Wallis ist in Sachen Rettungswesen ein Sonderfall Als einziger Kanton verfügt das Wallis über ein besonderes Rettungsgesetz. Dieses regelt die Koordination von sämtlichen Rettungseinsätzen. Die kantonale Walliser Rettungsorganisation, KWRO, verzeichnet rund 12 000 Einsätze pro Jahr. In 2500 Fällen wird die Aktion durch Helikopter unterstützt. In der Gesamtzahl sind alle Typen von Unfällen eingerechnet, auch Autounfälle. Im hochalpinen Bereich sind jährlich rund 500 Einsätze nötig. Rund ein Drittel aller Bergunfälle betrifft das Wallis: Auf dessen Gebiet finden sich auch 36 der 42 Viertausender der Schweiz. Das KWRO verfügt über ein Budget von 2,5 Mio. Franken. 250 000 Fr. davon werden für die Ausbildung aufgewendet, auf 100 000 Fr. belaufen sich die Anschaffungskosten für neues Material. 14.02.2001 Reckinger-Wolf sorgt für neue Schlagzeilen Der Wolf-Abschuss in Reckingen, welcher sich im November 1998 zugetragen hat, sorgt für neue Schlagzeilen. Gemäss der neuesten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Rundschau auf SF1 nimmt der Wolf- Abschuss eine überraschende Wende. Elmar Schwick von Reckingen sagte gegenüber der Rundschau, er kenne die Details des rätselhaften Falles und werde sie in Kürze dem Oberwalliser Staatsanwalt mitteilen. 14.02.2001 Trauerfeier für Schriftsteller Maurice Zermatten Eine grosse Menschenmenge hat am Mittwoch dem verstorbenen Schriftsteller Maurice Zermatten die letzte Ehre erwiesen. Die Sittener Kathedrale war fast zu klein für den Grossandrang. Zermatten war am Sonntag 90-jährig gestorben. Zahlreiche Persönlichkeiten fanden sich zur Feier ein, die von Kardinal Henri Schwery geleitet wurde. So waren Walliser Schriftsteller, die Staatsräte Serge Sierro und Jean-René Fournier und die Behörden der Stadt Sitten anwesend. Mit dabei war auch der französische Generalkonsul. Kardinal Schwery wies auf die starke Bindung hin, die Zermatten zu «seinem» Wallis hatte. Zermatten war am 22. Oktober 1910 in St. Martin VS geboren worden. Sein erster Roman wurde 1936 veröffentlicht. Er erhielt verschiedene Preise, darunter jener der Schillerstiftung (1938 und 1946) und den Gottfried-Keller-Preis (1959). 13.02.2001 Kampagne des Gleichstellungsbüros Am 14. Februar startete das kantonale Gleichstellungsbüro eine Kampagne zum Thema "Frauen streichen?-Nachdenken!- Es braucht Frauen und Männer im Grossrat". Während dem Valentinstag werden Bonbons mit dieser Botschaft verteilt; es gibt Informationsstände, eine Plakatkampagne und Postkarten. Mit der Kampagne sollen Wählerinnen und Wähler darauf aufmerksam gemacht werden, dass es in den Behörden Frauen und Männer braucht, die mitarbeiten und mitentscheiden. 12.02.2001 Claudia Cardinale übergibt Prix Farinet Aus der Hand der italienischen Schauspielerin Claudia Cardinale hat ein tibetanisches Kind am Montag in Saillon den mit 20 000 Franken dotierten Prix Farinet entgegengenommen. Das Geld wird dem Dalai Lama übergeben, der es zugunsten der Einschulung von Kindern in Indien einsetzen soll. Die Übergabe des Preises fand im Beisein eines Vertreters des geistigen Oberhaupts der Tibeter auf dem Rebberg Farinet statt, der im Besitz des Dalai Lama ist. 12.02.2001 Fechterin Lamon holt Bronze Die Sittener Fecht-Hoffnung Sophie Lamon hat im Junioren- Weltcupturnier in Mödling (Ö) wie bereits vor rund einem Monat in Budapest den ausgezeichneten 3. Rang belegt. Die 15-jährige Walliser Degenspezialistin verlor im Halbfinal gegen die letztjährige Junioren-EM-Dritte und spätere Siegerin Britta Heidemann aus Deutschland. Tabea Steffen (Basel) wurde 23. unter den 123 Teilnehmerinnen aus 23 Nationen. 11.02.2001 Maurice Zermatten gestorben Der Walliser Schriftsteller Maurice Zermatten ist am Sonntag 90-jährig gestorben, wie sein Biograph Micha Grin mitteilte. Zermatten hatte Ende der Sechzigerjahre als Präsident des Schriftstellerverbandes die Abspaltung der Gruppe Olten ausgelöst. Er hatte das Zivilverteidigungsbuch übersetzt und dabei dessen Geist des Kalten Krieges noch verstärkt. Autoren wie Frisch, Muschg, Bichsel und Dürrenmatt traten darauf aus dem SSV aus. Im Zentrum von Zermattens literarischen Schaffens stand das Wallis. Er beschrieb Menschen aus dem bäuerlichen Milieu in moralischen und religiösen Grenzsituationen. 11.02.2001 Kombinations-Silber für Fränzi Aufdenblatten Am Schlusstag der Junioren- Weltmeisterschaft in Verbier haben die Schweizer Juniorinnen nochmals gross aufgetrumpft. Der insgesamt vierte Podestplatz ging an Maia Barmettler. Die Nidwaldnerin gewann im Slalom Silber. Die fünfte Schweizer Medaille holte schliesslich Fränzi Aufdenblatten. Nach Gold im Riesenslalom am Samstag sicherte sich die Zermatterin nun die Silbermedaille in der Kombination. 11.02.2001 14. Internationales Walsertreffen Vom 21. bis 23. September findet in Brig-Glis-Naters das 14. Internationale Walsertreffen statt. Dazu erwarten die Organisatoren 1500- 2000 Walser aus den Walsergebieten Norditalien, Oesterreich, Liechtenstein und der Schweiz. Die Treffen finden alle drei Jahre statt. Geplant sind Walserabende, diverse Auftritte und ein grosser Umzug mit Walsertrachten. 10.02.2001 Fränzi Aufdenblatten wird Junioren- Weltmeisterin An der Junioren-WM in Verbier gewinnt Fränzi Aufdenblatten Gold im Riesenslalom. Silber ging an die Tschechin Lucie Hrstkova mit 15 Hundertstel Rückstand und Bronze holte sich die Spanierin Carolina Ruiz Castillo mit 32 Hundertstel Rückstand 09.02.2001 Zweites Riesenslalom-Gold für die Schweiz Nach Michael von Grünigen hielt auch die Appenzellerin Sonja Nef der Favoritenrolle stand. Die 28-Jährige, die in der laufenden Saison fünf der sieben Weltcup-Riesenslaloms gewonnen hatte, setzte sich auch beim wichtigsten Rennen des Winters durch und wurde verdient Weltmeisterin. Sonja Nef siegte überlegen mit 1,10 Sekunden Vorsprung auf Karen Putzer und 1,51 Sekunden vor Anja Pärson. Lilian Kummer von der Riederalp verpasste als Vierte knapp eine Sensation. Die 25-Jährige hatte im ersten Lauf auf bereits sehr schlechter Piste mit Nummer 24 den 15. Platz erreicht, und da sich keine Andere mehr an ihr vorbei schieben konnte, durfte sie den zweiten Durchgang eröffnen. Diesen Vorteil nutzte Kummer bravourös. Sie machte Rang um Rang gut, letztlich reichte ihre Laufbestzeit zu Platz 4. Die Unterwalliserin Corinne Rey-Bellet schied aus. 09.02.2001 Oberwalliser Wetter Veränderlich bewölkt und gelegentlich Regen. Ab und zu gibt es kurze Aufhellungen. Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1200 Meter. Höchsttemperaturen um 8 Grad. 08.02.2001 HELP Oberwallis lanciert neue Aktion während der Fasnacht Der Verein HELP Oberwallis wird durch die Kantonspolizei, den Touring Club, die Samaritervereine des Unterwallis und die Walliser Liga gegen die Suchtgefahren unterstützt. Man will die Leute zum Thema Alkohol und Teilnahme am Strassenverkehr sensibilisieren und bietet Alternativen für die Rückkehr nach Hause. Neu steht heuer ein HELP- Promotion-Team im Einsatz, welches sich verkleidet unter die Fasnachtsgesellschaft mischt und Gutscheine für die Heimfahrt mit dem Taxi verteilt. Mit diesem Gutschein bekommt man 10% Rabatt auf den Fahrpreis mit Taxi Aletsch und Taxi Zerzuben. 08.02.2001 Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in den Schulen Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sollen in Walliser Schulen vermehrt Einzug halten. Aus diesem Grund hat der Staatsrat am Donnerstag ein entsprechendes Modell vorgestellt, welches den Einsatz von Computer schon in der Grundstufe empfiehlt. Schulen welche sich für dieses Modell entscheiden, werden vom Kanton finanziell entsprechend unterstützt. Im weiteren übernimmt der Kanton entsprechend auch die Aus- und Weiterbildungskosten der Lehrkräfte. 07.02.2001 Der Lastwagenverkehr über die Alpen ist markant gewachsen Die Alpen werden von immer mehr Lastwagen überrollt. 1999 nahm der Nutzfahrzeug-Verkehr auf der Strasse gegenüber dem Vorjahr um 6,6% zu. Im gesamten Alpenraum von Österreich, Frankreich und der Schweiz nahmen die transportierten Güter um 1,9% zu. Auf die Strasse entfielen 85,2 Millionen, doppelt soviel wie auf die Schiene. Fast 4200 schwere Fahrzeuge fuhren durchschnittlich pro Werktag durch den Gotthard-Tunnel. Zudem war auch die Bevölkerung vermehrt unterwegs, nämlich im Schnitt pro Tag 82 Minuten. 07.02.2001 Oberwalliser Wetter Trotz starker Bewölkung gibt es ein paar wenige sonnige Abschnitte, am Nachmittag verdichten sich die Wolken. Die Temperaturen am Morgen um 6 Grad, nachmittags zwischen 10 und 16 Grad. 06.02.2001 Erhöhung der Familienzulagen Der Grosse Rat des Kantons Wallis hat sich am Dienstag in zweiter Lesung für eine Erhöhung der Familienzulagen ausgesprochen. Walliser Arbeitgeber- kreise entscheiden am kommenden Montag über ein mögliches Referendum. Das neue Gesetz wurde mit 64 zu 41 Stimmen bei 11 Enthaltungen angenommen. Die Gegner der Vorlage stammten vor allem aus den Reihen der Freisinnigen und der Liberalen. Abgelehnt wurde ein freisinniger Antrag, das Gesetz dem Referendum zu unterstellen. Die Kinderzulagen wurden von bisher Fr. 210.-- auf neu Fr. 260.-- erhöht. 06.02.2001 Lawine bei Trient reisst 4 schwedische Tourenskifahrer mit Eine Lawine oberhalb von Trient VS hat am Dienstagnachmittag 4 Tourenskifahrer aus Schweden unter sich begraben. Eine Frau konnte nur noch tot geborgen werden, 2 Männer konnten lebend geborgen werden und eine Person blieb noch verschüttet. 150 Retter, meist aus Frankreich, 15 Hundeführer sowie 2 Helikopter suchten den Lawinenkegel ab. Die Suche musste am Dienstag Abend eingestellt werden und wurde am Mittwoch fortgesetzt. Die Lawine wurde von einer schwedischen Skifahrergruppe ausgelöst, die sich ausserhalb der markierten Pisten befanden. 06.02.2001 Probealarm in der ganzen Schweiz Am Mittwoch um 13.30 Uhr findet in der ganzen Schweiz der jährliche Probealarm der Alarmsirenen statt. Man prüft die Funktionsbereitschaft der rund 7000 Sirenen, mit denen die Bevölkerung bei akuter Gefahr alarmiert wird. Ausgelöst wird das Zeichen "Allgemeiner Alarm", ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn das Alarmzeichen ausserhalb der angekündigten Sirenekontrolle ertönt, wird die Bevökerung aufgefordert, Radio zu hören und die Anweisungen der Behörden zu befolgen. 06.02.2001 Oberwalliser Wetter Am Morgen ist es noch leicht bewölkt, tagsüber bleibt es sonnig und warm. Die Temperaturen betragen zwischen 8 und 12 Grad, bei Föhn milde 16 Grad. 05.02.2001 Lawinenniedergang in Leukerbad fordert ein Opfer Am Sonntag morgen gegen 11.00 Uhr ist Am Rinderhorn bei Leukerbad eine Lawine niedergegangen und riss 2 Personen mit sich. Die 2 Tourenskifahrer beabsichtigten von Schwarzenbach zum Rinderhorn zu gelangen. Beim Aufstieg kurz vor dem Rindersattel, löste sich eine Lawine und riss die beiden Tourenskifahrer ca. 600 m mit sich in die Tiefe. Einer der beiden konnte sich selbst befreien und rettete dann auch den anderen Tourenskifahrer aus den Schneemassen. Anschliessend alarmierte er die Rega. Die, folg daraufhin den verletzten Tourenskifahrer ins Spital. Am späteren Nachmittag erlag der 32- jährige Tourenskifahrer seinen Verletzungen. 05.02.2001 Projektwettbewerb in Gondo Am Montag wurde in Brig ein Projektwettbewerb für den Wiederaufbau von Gondo vorgestellt. Aufgabe und Ziel des Wettbewerbes sind die Neugestaltung des zerstörten Dorfteils und die Sanierung des Stockalperturms. Es handelt sich um einen öffentlichen Projektwettbewerb, der allen qualifizierten Bewerbern aus der Schweiz und dem benachbarten Oberitalien offen steht. Nähere Infos ab Freitag unter: www.gondo.ch 05.02.2001 Oberwalliser Wetter Anfangs ist es wechselhaft und Regen möglich, am Nachmittag gibt es vermehrt Aufhellungen. Die Temperatur am Nachmittag beträgt zwischen 6 und 11 Grad. Schneefallgrenze auf 1400 Meter. 04.02.2001 Lawinenunglück im Zinal fordert mindestens ein Todesopfer Beim Lawinenunglück vom Samstag im Zinal ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Zwei weitere Verschüttete werden noch vermisst, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die Sucharbeiten wurden am späten Abend wegen grosser Lawinengefahr unterbrochen. Das Gebiet bei Zinal wurde abgeriegelt. Eine junge Berggängerin war am späten Nachmittag von einer Lawine mitgerissen worden. Ein Dutzend Helfer rückte aus und wurde von einer zweiten Lawine überrascht. Ein Retter wurde geborgen, konnte aber nicht reanimiert werden. Ein zweiter Retter und die Berggängerin werden noch vermisst. 04.02.2001 Das Wetter im Oberwallis Mehrheitlich Übergang zu sonnigem Wetter. In den Bergen kräftiger Wind, die Temperatur im Tal beträgt 3 Grad. Auf Grund des grossen Schneefalls vom Samstag besteht erhebliche bis grosse Lawinengefahr. 03.02.2001 Lawinengefahr für Sonntag !!! Nördliches Wallis, zentraler und östlicher Alpennordhang: Grosse Lawinengefahr. Die Auslösbarkeit von Schneebrettlawinen ist hoch. Besonders betroffen sind Steilhänge aller Expositionen oberhalb von rund 2000 m, gegen Osten hin auch deutlich tiefer. Abseits der Pisten wird die Beschränkung auf mässig steiles Gelände empfohlen. Es ist auch mit dem Abgang von Spontanlawinen, meist mittlerer Grösse zu rechnen. Exponierte Verkehrswege sind vereinzelt gefährdet. Westlicher Alpennordhang, übriges Wallis, nördliches Tessin und ganz Graubünden: Erhebliche Lawinengefahr! 03.02.2001 Oberwalliser Wetter Es schneit im ganzen Sendegebiet. Die Temperatur in Visp beträgt 0 Grad. 03.02.2001 Immer mehr Wölfe überqueren die Grenze Vor einer Woche wurde bestätigt, dass sich im Tessin ein Wolf aufhält. Man habe damit gerechnet, dass der Wolf eines Tages aufkreuzen werde, sagte der Chef des Tessiner Raumplanungsdepartements, Marco Borradori. Seine Anwesenheit sei natürlich. Sie sei nicht auf eine heimliche Ansiedelung zurückzuführen. Die Behörden haben dennoch Massnahmen ergriffen. Bauern sollen für den Verlust von Schafen entschädigt werden. Zudem wird eine finanzielle Unterstützung für die Beschaffung von Schäferhunden in Betracht gezogen. Die Übersiedlung des Wolfes ist auf den Verlust an Lebensraum in Italien zurückzuführen. Die Grenze zu Frankreich und zum Wallis haben die italienischen Wölfe schon länger überquert. Auch im Graubünden werden sie erwartet. 02.02.2001 Unwetter 1999 - Hohe Staatsausgaben Für die Wiederinstandstellung der Walliser Kantonsstrassen nach dem Unwetter vom Herbst 2000 sind ungefähr 20 Millionen Franken notwendig. Ein grosser Teil der Arbeiten wird erst in diesem Frühjahr aufgenommen werden können. Ob und wie stark sich der Bund an den anfallenden Kosten beteiligt, ist noch Gegenstand von Verhandlungen. 02.02.2001 Oberwalliser Wetter Vor allem in den Bergen und den Walliser Südtälern wird es nochmals sonnig. Am Freitag-Nachmittag nimmt die Bewölkung allerdings zu: eine Störung nähert sich von Frankreich, sie bringt in der Nacht auf Samstag etwas Schnee. 01.02.2001 Baubeginn der Fachhochschule in Siders In Siders wird jetzt das neue Fachhochschulgebäude gebaut. Zu diesem Anlass wurde am Donnerstag Nachmittag von den Staatsräten Jean-Jacques Rey- Bellet und Serge Sierro symbolisch der erste Betonkübel ausgeleert. Der Bau soll im Jahre 2003 fertiggestellt werden und die Kosten sollen sich auf rund 38 Millionen Franken belaufen. Der neue Standort der zukünftigen Fachhochschule in Siders hat in letzter Zeit für viel Aufregung gesorgt, da dass Oberwallis dadurch eine Schule verloren hat. Seitens der Offiziellen sei Siders aber der ideale Standort, verbinde es doch das Unterwallis mit dem Oberwallis. 01.02.2001 BLS Lötschbergbahn lanciert Belgium Lötschberg Service Ueber die Lötschberg-Simplon-Achse startet ab dem 5. Februar ein neuer kombinierter Güterverkehrs- service, der das Terminal von Novara (Italien) mit dem Hafen von Zeebrugge (Belgien) verbindet. Das Produkt nennt sich Belgium Lötschberg Service und umfasst in einer ersten Phase drei Zugpaare pro Woche, wie die BLS mitteilte. Die Produktion erfolge unter der Führung der BLS in enger Zusammenarbeit mit den Cargo-Bereichen der Ferrovie dello Stato, der Deutschen Bahn und der Societe nationale de chemins de fer belges. 01.02.2001 Fränzi Aufdenblatten Favoritin bei den Juniorenweltmeisterschaften Im Schatten der alpinen Ski-WM von St. Anton ermitteln vom 3. bis 11. Februar die Junioren in Verbier ihre globalen Champions. Die zu einem etwas unglücklichen Zeitpunkt angesetzten Titelkämpfe hätten ursprünglich in den Waadtländer Alpen durchgeführt werden sollen. Grösste Hoffnung im 16-köpfigen Schweizer Aufgebot ist Abfahrts-Weltmeisterin Fränzi Aufdenblatten. 01.02.2001 Oberwalliser Wetter Die Hochnebeldecke ist heute Donnerstag dichter und erneut auf 1500 Meter, stellenweise auch höher. Sie macht sich hauptsächlich im Unterwallis bemerkbar. In den übrigen Teilen des Wallis überwiegt sonniges Wetter. Im Gipfelbereich weht weiterhin ein starker Nordwind. |
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