Walliser Nachrichten
im Januar 2018
 

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10.01.2018 Täsch/Zermatt:
Mit Lawinensprengungen Strecke sicher machen
Noch ist die Bahnstrecke Täsch-Zermatt unterbrochen. Im Verlauf des Mittwochs soll sich dies aber ändern. Zermatt ist wegen drohender Lawinen weiterhin von der Aussenwelt abgeschnitten. Mit kontrollierten Lawinensprengungen wollen Einsatzkräfte die Bahnstrecke zum Matterhorndorf wieder sicher machen.
Im Verlauf des Mittwochs soll die Bahnstrecke wieder geöffnet werden. "Die zuständigen Personen arbeiten mit Hochdruck an der Wiedereröffnung der Bahnstrecke Täsch-Zermatt", teilte die Gemeinde Zermatt mit. Die Behörden wollen nach 9 Uhr wieder informieren. Eine weitere Luftbrücke wie am Dienstag ist für Mittwoch nicht geplant, wie es in der Mitteilung heisst.


09.01.2018 Wallis:
Lawinenwarnstufe herabgesetzt
Die Experten vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF haben die Warnstufe im gesamten Kanton verringert. Diese ist nun erheblich bis gross. Jedoch nicht mehr sehr gross. Wie dem neusten Bulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF zu entnehmen ist, gilt für den Grossteil des Kantons noch die Warnstufe erheblich. Für das Binntal, das Simplongebiet sowie das obere Matter- und Saastal gilt die Stufe gross.


08.01.2018 Oberwallis:
Teilweise sehr grosse Lawinengefahr
Die Meldung über sehr grosse Lawinengefahr ist selten. Jedoch gilt dies aktuell für die Vispertäler, Saas-Fee, Zermatt sowie das Simplongebiet. Bis am Dienstagabend ist weiter mit Schnee, Regen und Sturmböen auf den Bergen zu rechnen. Am Simplonpass fallen bis Dienstagmorgen weitere 20-40 Zentimeter Neuschnee. Die Schneefallgrenze bleibt bei rund 1300-1500 Metern über Meer, auf der Simplonsüdseite bei 1200-800 Meter. Die Temperaturen sinken auf 3 Grad in Raron, bis -4 Grad in Saas-Fee. Am Nachmittag lässt der Niederschlag im Rhonetal überwiegend nach, in den Bergen ist es noch bis am Abend nass. Der stürmische Wind fällt allmählich zusammen.
Im gesamten Kanton gilt hohe Lawinengefahr. In den Vispertälern, Saas-Fee, Zermatt und im Simplongebiet sogar sehr hohe. Dies ist selten und bedeutet gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, dass vermehrt Gleit- und Nassschneelawinen zu erwarten sind. Vor allem an steilen Hängen unterhalb von rund 2000 Metern sowie an Strassenböschungen.


07.01.2018 Leuk:
Trinkwassser vor Gebrauch abkochen
Das Trinkwasser auf dem Territorium der Gemeinde Leuk ist noch immer getrübt. Die Gemeindeverantwortlichen empfehlen deshalb, das Wasser vor Gebrauch weiterhin abzukochen.
Das Trinkwasser auf dem Gebiet der Gemeinde Leuk ist noch immer getrübt. Wie die Gemeindebehörden gegenüber rro erklärten, sollte die Bevölkerung das Trinkwasser vor Gebrauch weiterhin unbedingt abkochen.


06.01.2018 Belalp:
Duell der kleinen Hexen
Am Samstag hielten die Verantwortlichen der Belalp Hexe das traditionelle Rennen für Kinder ab. Daneben standen auch diverse Spiele und eine Hexendisco auf dem Programm. Die Hexenwoche ist eingeläutet. Die Organisatoren taten dies mit dem Minimaxirennen am Samstag. Dies hat bereits Tradition. Insgesamt standen 130 Teilnehmende am Start.
Das Publikum im Zielbereich feuerte die ankommenden Zweierteams mit grosser Begeisterung an. Die gemütliche Stimmung sprang im Schlussbereich dann schnell auch auf die Fahrer über.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf", sagte OK-Präsident Sebastian Truffer im rro-Interview.
Vor dem Organisationsteam liegt nun einen spannende und strenge Woche. Denn am kommenden Wochenende geht die Hexenabfahrt über die Bühne.


05.01.2018 Inden/Leukerbad:
Strassenöffnung ab 15 Uhr für sämtlichen Verkehr
Die Gemeinde Leukerbad kommunizierte am Freitagmittag, dass die Zufahrtsstrasse von Inden ins Bäderdorf ab 14.30 Uhr wieder befahrbar ist. Seit 12 Uhr ist der Streckenabschnitt zwischen Leuk und Inden wieder offen. Ab 15 Uhr ist auch die Strecke von Inden bis nach Leukerbad wieder für sämtlichen Verkehr geöffnet. Laut einer Mitteilung der Behörden muss die Bevölkerung mit Verzögerungen rechnen, da die Verantwortlichen den Verkehr über die Winterstrasse leiten müssen. Zur gleichen Zeit öffnet auch die Zufahrt ins Bäderdorf via Albinen-Flaschen.


04.01.2018 Oberwallis:
Verschiedene Bergbahnen geschlossen
Aufgrund der hohen Lawinengefahr sind am Donnerstag verschiedene Bergbahnen geschlossen. Betroffen sind jene im Saastal und auf Torrent. Andere haben eingeschränkten Betrieb. Die Auswirkungen des Sturms Burglind, die Winde und die neuen Niederschläge in der Nacht auf Donnerstag sorgen für Einschränkungen im Wallis. Bereits am Mittwochabend warnte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF vor einer angespannten Lawinensituation.
Die Verantwortlichen der Bergbahnen im Saastal entschieden aufgrund der Lawinensituation und der Strassensperrung den Betrieb der Bahnen nicht aufzunehmen.
Gleiches gilt für die Torrent-Bahnen. Die Winde, die Lawinensituation und die Strassensperrung verunmöglichen einen Betrieb.
Die Bahnen auf dem Rosswald und Bellwald sind teilweise geöffnet. In Zermatt ist das Pistenangebot stark eingeschränkt. Auf der Belalp und in Eischoll sind die Sessellifte in Betrieb.


03.01.2018 Oberwallis:
Täler abgeschnitten
Die Strasse Leuk-Leukerbad ist für jeglichen Verkehr gesperrt. Gesperrt ist ab Mitternacht auch die Strasse ins Lötschental sowie am Donnerstag ab 7 Uhr die Strasse ins Saastal. Die Lawinengefahr im Oberwallis hat Auswirkungen auf den Strassenverkehr. Ab Mittwochabend ist die Strasse von Leuk nach Leukerbad für alle Fahrzeuge bis auf Weiteres gesperrt. Ab Mitternacht folgt der Streckenabschnitt Goppenstein-Blatten. Am Donnerstag um 7 Uhr sind auch Teile des Saastals verkehrstechnisch abgeschnitten. Gemäss dem zuständigen Strassenmeister wird der Abschnitt Stalden-Saas-Grund-Saas-Almagell ebenfalls bis auf Weiteres gesperrt.


02.01.2018 Schweiz:
Orange statt grün
Die Autobahnvignette 2017 ist noch bis Ende Januar gültig. Spätestens dann sollte die grüne Autobahnvignette Platz für ihre orange Nachfolgerin machen.
Alle Motorfahrzeuge, die auf Autobahnen und Autostrassen unterwegs sind, brauchen eine. Noch bis Ende Januar haben deren Besitzer Zeit, die grüne 17-er Vignette durch eine Aktuelle zu ersetzten. Wer die entsprechenden Verkehrswege dennoch ohne gültige und korrekt angebrachte Bewilligung befährt, erhält eine Busse in der Höhe von 200 Franken.
Die Vignette muss direkt auf das Fahrzeug geklebt sein. Bei Motorwagen auf der Innenseite der Frontscheibe. Dies am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel. Bei Anhängern und Motorrädern ist die Vignette an einem nicht auswechselbaren, leicht zugänglichen Teil anzubringen. Das Ablösen und Übertragen der Vignette auf andere Fahrzeuge ist nicht gestattet. Abgelöste Vignetten sind ungültig.


01.01.2018 Wallis:
Was hilft gegen einen Kater?
An Silvesterabenden feiern viele Menschen auf der Welt das neue Jahr. Nicht selten schauen dabei einige zu tief ins Glas. Was kann man am nächsten Tag gegen das Unwohlsein tun?
Ein, zwei, drei Gläser Wein, Bier oder andere alkoholische Getränk zu viel. Schon klopft am nächsten Tag der altbekannte Kater an die Türe. Was kann man dagegen tun? Es existieren nicht wenige Hilfsmittel, um den ungebetenen Gast wieder in die Weiten des Weltalls zu verbannen. Gegen Glieder- und Kopfschmerzen helfen vor allem Schmerztabletten. Experten raten, bei der Einnahme von Tabletten zu bedenken, die Leber nicht zusätzlich zu strapazieren. Aber auch ein Espresso mit einem Schuss Zitrone soll weiterhelfen. Gegen ein reichhaltiges Frühstück mit genügend Früchten ist ebenfalls nichts auszusetzen. Jedoch sollte man darauf achten, dass man auf Kaffee und Fruchtsäfte verzichtet, weil diese zu säurehaltig sind. Besser eignen sich Ingwertee oder reichlich Wasser. Damit sich der Mineralienhaushalt im Körper wieder ausgleicht, raten Experten zum klassischen Rollmops. Ausserdem sollte man seinen Körper wieder in Schwung bringen, indem man laufen geht und anschliessend eine Kalt-Warmdusche nimmt. Mit diesen Mittel und Methoden sollte ein Kater wieder so schnell, wie er gekommen ist, verschwinden.


01.01.2018 Oberwallis:
Stürmisch ins neue Jahr
Das neue Jahr ist im Oberwallis zunächst noch von reichlich Sonne gesegnet. Doch bereits am Mittag ziehen Wolken auf. In der Nacht wird es stürmisch. Am Vormittag des Neujahrstages tragen im Oberwallis manche bestimmt nicht nur wegen den Sonnenstrahlen eine dunkle Sonnenbrille. Doch bereits am Nachmittag ist diese sowieso grösstenteils nicht mehr vonnöten. Aus Westen her ziehen immer mehr Wolken auf. Und bereits am Abend nimmt Frau Holle ihre Tätigkeit erneut auf. Auf den Bergen weht zudem ein starker, ab dem Abend zunehmend stürmischer West- bis Nordwestwind. Dies mit Böen von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Nach Mitternacht mischt sich im Talgrund teilweise Regen dazu.
Am Dienstag lassen die Niederschläge tagsüber nach, am Nachmittag gibt es noch etwas Sonne im Tal und vor allem südlich vom Simplon. Über die Wochenmitte ist es unbeständig und aus Westen folgen neue, kräftige Niederschläge, viel Neuschnee sowie Sturm in den Bergen.
   
 

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